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Gespräche sind der Klebstoff, der Organisationen und Teams zusammenhält. In Form von Besprechungen, Meetings und Projektbesprechungen werden in ihnen anstehende Probleme gelöst, Informationen ausgetauscht oder Entscheidungen vorbereitet. Um diese Prozesse – zeitlich wie inhaltlich – effizient zu gestalten, bedarf es eines strukturierten Vorgehens mittels Moderation. Moderationstechniken wie Visualisierung, Vor- und Nachbereitung und Moderationszyklus können wahre Wunder bewirken.

Josef W. Seifert stellt in elf Kapiteln anschaulich und konzentriert dar, worauf es bei erfolgreichen Besprechungen – auch im virtuellen Raum – ankommt. Alle Tipps – sowohl für Besprechungsleiter wie für die Teilnehmer – sind praxisorientiert und sofort umsetzbar. Hinweise zu analogen ebenso wie digitalen Moderationsmedien sowie Checklisten und Mustercharts bieten eine praktische Hilfe.

Besprechungen erfolgreich moderieren ist die 15., aktualisierte und erweiterte Neuausgabe dieses GABAL-Longsellers

140 Seiten, gebunden

ISBN 978-3-86936-639-5

€ 17,90 (D)| € 18,50 (A)

GABAL Verlag, Offenbach 2015

Hier geht es zur Leseprobe: https://www.gabal-verlag.de/media/fs/2/9783869366395_Leseprobe.pdf

 

 

Smartphone und Schlafstörungen, Mitarbeiter und Motivation, Zahlen und Ziele: Führungskräfte stehen unter Dauerstrom. Um den vielfältigen Anforderungen gerecht zu werden, bedarf es einer großen inneren Stabilität und Klarheit, es bedarf innerer FührungsKRAFT. Das Buch bietet ein neues und alltagstaugliches Verständnis von Führung und zeigt dem Leser, wie er sein Innenleben so steuert, dass es positiv auf die Emotionen und das Verhalten anderer wirkt. Am Ende weiß der Leser: Ein Schlüsselfaktor für wirtschaftlichen Erfolg ist die Fähigkeit zur Selbstführung.

Fredmund Malik, Reinhard Sprenger, Peter Drucker: die Namen stehen für renommierte Führungstheorien. Allerdings legen sie den Fokus auf die nach außen gerichteten Führungsaufgaben, wie Resultate erzielen, Kosten senken, Mitarbeiterpotenziale und Ressourcen nutzen. Der Ansatz von Jacqueline Groher beginnt einen Schritt früher. Ihre Grundthese lautet: „Wir können Mitarbeiter nur dann erfolgreich führen, wenn wir uns selbst führen können! Führung fängt immer mit Selbstführung an und damit bei der Auseinandersetzung mit mir selbst.“

Die Autorin vermittelt Ihnen ein neues und alltagstaugliches Verständnis von Führung aus der Perspektive persönlicher FührungsKRAFT. Sie erfahren, wie Sie Ihre FührungsKRAFT entdecken, freisetzen, anwenden und weiterentwickeln können.

 

Jacqueline Groher ist Expertin für Selbstführung und Potenzialentfaltung. Die Diplom-Betriebswirtin hat 15 Jahre lang in Industrie und Handel gearbeitet, davon acht Jahre als Geschäftsführerin. Seit 2003 entwickelt sie als Trainerin individuelle Leadership-Programme für nationale und internationale Unternehmen. Sie ist Autorin von Jacques' Erfolgsstrategien (GABAL, 2. Aufl. 2013), das auch auf Englisch vorliegt. Die Trainerin ist unter anderem ausgebildet als NLP-Master (Deutscher Verband für Neurolinguistisches Programmieren DVNLP), Performance Consultant und ASSESS® Mastertrainer. Zusatzausbildungen im Bereich Change Management, Transaktionsanalyse und Psychodrama runden ihre Kenntnisse ab. 2009 erhielt sie den Excellence Award von UnternehmenErfolg® für hervorragende Leistungen als Unternehmerin, Rednerin und Coach und 2010 den Internationalen Deutschen Trainingspreis in Silber. Aus der eigenen Mitte heraus führen heißt menschlich führen, so die Überzeugung der Unternehmerin, die selbst für die Themen Mut und Veränderung steht: Von der Einzelhandelskauffrau hat sie sich zur Führungskraft weiterentwickelt, von der Rennfahrerin zur Expertin für Selbstführung.

 

9783869365961 frontcover

Jacqueline Groher
FührungsKRAFT
Erfolgreiche Führung beginnt mit Selbstführung
280 Seiten
Vorwort von: Hermann Scherer
ISBN 978-3-86936-596-1
€ 24,90 (D) | € 25,60 (A)
 
 
Eine Leseprobe sowie weitere Informationen finden Sie auf www.gabal-verlag.de!
Publiziert in Führung, Leadership
Montag, 05 Januar 2015 15:39

Fördergespräche in der PE

Fördergespräche in der Personalentwicklung

Förder- oder Beratungsgespräche sind entscheidende Bausteine in der Personalentwicklung. Solche Gespräche werden in der Praxis gern aus Anlass einer Beurteilungen meist von einem höheren Vorgesetzten zusammen mit einem Mitarbeiter aus der Personalabteilung geführt. Anders als in einem reinen Beurteilungsgespräch dominieren in einem Fördergespräch die zukunftsorientierten Aspekte. Der Erfolg solcher Gespräche hängt im Wesentlichen von der Vorbereitung und der Gesprächsdurchführung ab. Häufig werden dabei nur Gesprächstechniken eingesetzt, die das Gespräch eher zur Routineveranstaltung degradieren und dabei das eigentliche Ziel eines Fördergespräches verpassen.

Fördergespräche sollten in einer entspannten, vertrauensvollen und ungestörten Atmosphäre stattfinden. Wertschätzende Partnerschaft und ausreichend Zeit sind notwendige Voraussetzungen hierfür. Ein ehrlich ausgedrücktes Interesse an der anderen Person stärkt den Rapportaufbau (Rapport= Übereinstimmung, ein harmonisches Verhältnis zu jmd. haben). Durch einen guten Rapport wird eine vertrauensvolle Basis für den weiteren Verlauf des Gesprächs geschaffen. In vertrauter Atmosphäre gleichen sich die Gesprächspartner schnell an, die „Ähnlichkeit“ zwischen den Beteiligten wirkt sich fördernd auf die Urteilsqualität aus.

Aber auch der Einfluss der Psychogeographie sollte nicht unterschätzt werden. Die Umgebung und die Sitzpositionen zueinander beeinflussen den Rapportaufbau und damit auf den Verlauf des Gesprächs. Ein leicht angewinkelter Sitzwinkel zueinander trennt Sach- und Beziehungsebene.

Fördergespräche benötigen ein ausreichendes Zeitfenster. Gespräche unter „Zeitmangel“ erzeugen häufig jedoch Hektik und verhindern den Rapport. Führungskräfte, die es gewohnt sind, schnelleEntscheidungen zu treffen, verkürzen gern die Dauer der Fördergespräche oder hören nicht bewusst zu. Doch Zuhören heißt, die eigene Aufmerksamkeit ganz auf den Mitarbeiter zu richten und ihm zuzuhören, ohne das Gesagte ständig innerlich zu interpretieren.

Mitarbeitern fällt es manchmal schwer, ihre Entwicklungswünsche in ausreichendem Maße zu artikulieren, weil sie auch nicht über ausreichende Informationen über die zur Verfügung stehenden Entwicklungsalternativen verfügen. So ist es eine wichtige Aufgabe der Führungskraft, dem Mitarbeiter die nötige Transparenz über die vorhandenen Entwicklungsmöglichkeiten zu verschaffen. Durch eine gute Strukturierung des Gespräches kann sichergestellt werden, dass keine wesentlichen Aspekte vergessen werden:

1. Rapport, positive Gesprächsatmosphäre herstellen

2. Bisheriges Aufgabengebiet des Mitarbeiters skizzieren,

3. Ergebnisse aus Beurteilungen

4. Erwartungen, Wünsche, Interessen des Mitarbeiters

5. Aufzeigen betrieblicher Möglichkeiten

6. Abstimmung über positiv formulierte Arbeitsziele und künftige Aufgaben

7. Festlegung der Entwicklungsmaßnahmen

8. Gesprächsabschluss

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das neue Verlagsprogramm von managerSeminare für das 1. Halbjahr 2015 liegt jetzt druckfrisch vor. Darin werden auf 62 Seiten alle bei managerSeminare erhältlichen Titel für Trainer, Berater, Coachs, und Mediatoren vorgestellt – sowohl spannende Neuerscheinungen als auch die praxisbewährten Klassiker.

Das Verlagsprogramm ist auch online als ePaper anzuschauen:

http://www.managerseminare.de/Trainingsmedien/Verlagsprogramm/ePaper

Leser können am Bildschirm blättern, Detailinformationen mit animierten Leseproben, Filmtrailern oder Buchclips aufrufen oder über Warenkörbe versandkostenfrei bestellen.

Icons zeigen an, wenn ein Buch auch als eBook erhältlich ist, für Abonnenten der Zeitschrift "Training aktuell" zum Sonderpreis bestellt werden kann und wenn es sich um eine Neuerscheinung oder Neuauflage handelt. Darüber hinaus erhalten Abonnenten der Zeitschrift "managerSeminare" CD-Trainingskonzepte deutlich günstiger.


Vertiefende Informationen zu den einzelnen Büchern und Trainingskonzepten mit ausführlichen Beschreibungen, Inhaltsverzeichnissen, Leseproben und Pressestimmen gibt es hier:

 

http://www.managerseminare.de/Trainingsmedien

 

 

Über managerSeminare:
Die managerSeminare Verlags GmbH ist ein auf die Qualifizierung von Mitarbeitern, Führungskräften und Weiterbildnern spezialisierter Fachverlag. Neben Fachliteratur zur Trainerqualifizierung bringt der Bonner Verlag das derzeit auflagenstärkste Weiterbildungsmagazin „managerSeminare“ sowie die Zeitschrift für Trainer, Berater und Coachs „Training aktuell“ heraus und ist Träger der Datenbanken www.WeiterbildungsProfis.de, www.seminarmarkt.de und www.miceguide.com. Darüber hinaus ist die managerSeminare Verlags GmbH Veranstalter des Branchenkongresses „Petersberger Trainertage“, der einmal jährlich im Steigenberger Grandhotel Petersberg in Königwinter bei Bonn
stattfindet.
 

managerSeminare.de – Das Weiterbildungsportal

managerSeminare Verlags GmbH

Pressestelle / Michael Busch
Endenicher Straße 41
D-53115 Bonn
Tel.: +49 (0)228 / 9 77 91-24
Fax:  +49 (0)228 / 61 61 64
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Publiziert in HR Allgemein

Aus der Führungspraxis für die Führungspraxis

Ob Führung Führung heißt oder Management oder Leadership ist völlig egal. Entscheidend ist, wie Sie als Führungskraft Ihren Job verstehen und ausfüllen. Selbstcoaching verschafft Ihnen darüber Klarheit. Es leitet Sie an, Ihr Denken, Fühlen und Handeln systematisch zu reflektieren und sich Alternativen zu eröffnen. Alternativen, die Sie aus dem Mittelmaß an die Spitze führen werden.

Das Buch bietet zahlreiche Anregungen und praktische Übungen für Führungskräfte, mit denen Sie sich selbst und Ihre Mitarbeiter zu Höchstleistungen bringen und Ergebnisse liefern, die über der Norm liegen.

 

Stefanie Demann begleitet als Trainerin und Business-Coach internationale Führungskräfte dabei, Spitzenleistung zu erbringen, ohne sich aufzureiben. Die Selbstcoaching-Expertin vereint wirksam modernste Erkenntnisse mit alltagstauglichen Methoden.

 

9783869366036 frontcover

 

Stefanie Demann
Selbstcoaching für Führungskräfte
Standard oder Spitze? Selbstcoaching macht den Unterschied
216 Seiten
ISBN 978-3-86936-603-6
€ 19,90 (D)| € 20,50 (A)
 
 
 
Eine Leseprobe des Titels sowie weitere Informationen finden Sie auf www.gabal-verlag.de!

Publiziert in Führung, Leadership

Bonn – „Es geht nicht darum, Neurosen loszuwerden, sondern darum, aus ihnen Charakter zu machen. Jede Neurose ist ein ungelöstes Talent“, formulierte Bernd Schmid in seinem unkonventionellen Keynote-Vortrag auf den Petersberger Trainertagen 2014, nachdem er für sein Lebenswerk mit dem höchsten Preis in der Weiterbildungsbranche geehrt wurde. Darin belegte der 67-jährige Coaching-Pionier mit Episoden seiner eigenen „Story“, wie Menschen mit „biographischen Hypotheken“ stimmig leben und ihren sinnmachenden Weg finden. Der Live-Vortrag ist nun auf DVD verfügbar.

 

„Schon als Kind wollte ich Menschen weiterbringen“, sagte Bernd Schmid in seinem Vortrag. Das ist ihm gelungen, denn sein Institut für systemische Beratung (isb) in Wiesloch zählt zu den bedeutendsten deutschen Weiterbildungsschmieden. Wie ihm das gelang, obwohl er selbst in seiner Schulzeit mit Rechtschreibung und Interpunktion auf dem Kriegsfuß stand, erzählte der frisch gekürte Preisträger in seinem Vortrag und lebt damit seine These vom Mensch als „narratives Wesen“, das sich selbst und der Welt einen Sinn machen und eine Story sein will. Der Weg zum „Ich“ ist laut Schmid gepflastert mit inneren Bildern, spezifischen Erinnerungsschnipseln, die uns im Gedächtnis geblieben sind, wie beispielsweise eine kleine scheinbar unbedeutende Begegnung mit einem anderen Menschen. „Wenn wir mit diesen Bildern in Dialog treten, erzählten sie uns von uns selbst, sie vermögen Sinnzusammenhänge aufzudecken, die die Person und ihre Bestimmung widerspiegeln“, skizzierte der Weiterbildner die Grundidee der von ihm weiterentwickelten Methode der inneren Bilder. Und so wie Gunther Schmidt ihn in seiner Laudatio auf den Preisträger charakterisiert hatte, gelang es ihm auch in diesem Vortrag, durch seine Geschichten und Bildmomente komplexe Prozesse und Zusammenhänge einfach und nachvollziehbar zu machen.

 

Dr. Bernd Schmid ist Gründer und geschäftsführender Gesellschafter des Instituts für systemische Beratung in Wiesloch. Er gehört zu den profiliertesten Lernkultur- und Konzeptentwicklern Deutschlands. Die systemische Beratung und Organisationsentwicklung bereicherte er mit einer Vielzahl von Modellen und Ideen.

 

Mehr Informationen und ein Ausschnitt aus dem Vortrag: http://www.managerseminare.de/tb/tb-11133
Hochauflösende DVD-Cover-Datei: http://www.managerseminare.de/presse/tb-11133.jpg
Download dieser Presseinformation als Word-Dokument unter: http://www.managerseminare.de/presse/pi-11133.doc

Bernd Schmid. Leitsterne beruflicher Entwicklung. 45 Minuten Live-Vortrag auf den Petersberger Trainertagen 2014. managerSeminare, Bonn 2014; 45 Min., DVD, ISBN 978-3-941965-90-4, 39,90 Euro

 

Über managerSeminare:
Die managerSeminare Verlags GmbH ist ein auf die Qualifizierung von  Mitarbeitern, Führungskräften und Weiterbildnern spezialisierter Fachverlag. Neben Fachliteratur zur Trainerqualifizierung bringt der Bonner Verlag das derzeit auflagenstärkste Weiterbildungsmagazin „managerSeminare“ sowie die Zeitschrift für Trainer, Berater und Coachs „Training aktuell“ heraus und ist Träger der Datenbanken www.WeiterbildungsProfis.de, www.seminarmarkt.de und www.miceguide.com. Darüber hinaus ist die managerSeminare Verlags GmbH Veranstalter des Branchenkongresses „Petersberger Trainertage“, der einmal jährlich im Steigenberger Grandhotel Petersberg in Königwinter bei Bonn stattfindet.


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Publiziert in HR Allgemein
Mittwoch, 19 Februar 2014 23:29

Führung und Kommunikation - ein Mythos?!

Wenn in deutschen Unternehmen vor allem gemanagt und kaum geführt wird, dann hat das vor allem seine Wurzeln in der Ausbildung künftiger Manager an unseren Hochschulen. Ab dem ersten Semester ist der Blickwinkel auf den Menschen im Unternehmen vor allem ein tayloristischer. Damit dominiert die instrumentelle und buchhalterische Einschätzung des Menschen vor allem als Produktionsfaktor. Eine Sichtweise, in der Führung und Kommunikation kaum gedeihen können.

Details in einem Beitrag von weber.advisory in der aktuellen Ausgabe von “Perspektiven

 

Frank Weber, www.weber-advisory.com

Publiziert in Führung, Leadership

9783869365589 frontcover

Tomas Bohinc
Kommunikation im Projekt
Schnell, effektiv und ergebnisorientiert informieren
168 Seiten
ISBN 978-3-86936-558-9
€ 19,90 (D) / € 20,50 (A)
 
 
Kommunikation ist Wirkung, nicht Absicht. Fehlende Informationen und Missverständnisse stören nicht nur die Arbeitsabläufe, sondern belasten auch die Beziehungen zwischen den Projekt mitgliedern. Wenn Informationen dagegen genau dort ankommen, wo sie benötigt werden, und Botschaften so verstanden werden, wie sie gemeint sind, dann trägt die Kommunikation maßgeblich zum Projekterfolg bei. Deshalb ist die Planung und Gestaltung der Kommunikation die wichtigste Aufgabe der Projektleitung.
Wie Sie im Projekt erfolgreich kommunizieren, zeigt Ihnen Tomas Bohinc in diesem praktischen Ratgeber. Er informiert Sie über alle Aspekte der Projektkommunikation: von der Planung und Wahl des geeigneten Mediums über effiziente Kommunikation mit Entscheidern und wirkungsvolles Projektmarketing bis hin zur interkulturellen Kommunikation in internationalen Projekten.
Auf Basis moderner Kommunikationstheorien und eines reichen Erfahrungsschatzes hat der Autor die Praxis immer im Blick: Anhand anschaulicher Beispiele aus dem Projektalltag zeigt er Ihnen sowohl die Fallstricke als auch die Chancen und gibt zahlreiche konkrete Tipps für eine erfolgreiche Kommunikation im Projekt.
 
Dr. Tomas Bohinc ist Project Management Professional (PMI®-Zertifikat). Seit 2001 ist er bei der Telekom-Tochter T-Systems tätig und dort u.a. für die Qualifizierung von Projektleitern verantwortlich. Er veröffentlichte zum Thema Projektmanagement bereits mehrere Bücher, darunter »Grundlagen des Projektmanagements«, »Projektmanagement: Soft Skills für Projektleiter« und »Führung im Projekt«.
 
 
Eine kostenlose Leseprobe sowie weitere Titel von Tomas Bohinc finden Sie auf www.gabal-verlag.de!
 
Publiziert in HR Allgemein
Montag, 19 November 2012 07:55

Eigenlob stinkt... nicht!

Der Volksmund sagt: Eigenlob stinkt! Dieser Aussage zu trotz geht es in diesem Newsletter um das Management der eigenen Reputation. Hand aufs Herz, wer von Ihnen hat sich heute schon auf die eigene Schulter geklopft und auch öffentlich die eigenen Leistungen positiv gewürdigt? Eher weniger, oder? Aus dem Stand können wir wahrscheinlich problemlos 10 Dinge aufzählen, die NICHT an uns stimmen. Wir können über unsere Schwächen dozieren und wissen genau, wo wir anders sein sollten oder wollen. Aber fragt man uns nach unseren Stärken und liebenswerten Seiten, dann werden wir wortkarg. Der offene Umgang mit der eigenen Reputation und das Management dieser – wir tun uns schwer damit!

 

Bescheidenheit und Understatement gelten als Tugenden. Wenn jemand dagegen sagt, was er gut kann oder wenn jemand positiv über sich selbst spricht, dann empfinden wir es eher als unangenehm oder als Angeberei. Die Calvinistische Arbeitsethik lässt grüßen. Der „Protestantismus These“ des deutschen Soziologen Max Weber zufolge hat der Calvinismus im Verlauf des 18. Jahrhunderts die Arbeitsmoral und -ethik maßgeblich beeinflusst und legitimiert. Die Auswirkungen spüren wir noch in der Gegenwart.

 

Was aber verbinden wir mit Steve Jobs? Sicherlich ganz viele technische Innovationen sowie auch glänzende Impulse im Marketing. Ganz nebenbei hat Jobs aber auch den Manager neu erfunden. Nicht alleine, dass er Anzug und Krawatte gegen Jeans und schwarzen Rollkragenpullover eingetauscht hat. Kaum ein Unternehmensführer zuvor hat sich selber in dieser deutlichen Art und Weise… zelebriert? Nein, selber zur Marke gemacht und die eigene Reputation strategisch eingesetzt. Bloße Profilneurose? Überhaupt nicht! Auf diesem Wege konnte Apple über die Jahre hunderte von Millionen Dollar an Werbe- und Marketingausgaben einsparen, in dem Jobs auf einer schlichten Veranstaltungsbühne – von Konsumenten und Presse sehnlichst erwartet – sein neues Produkt aus der Hosentasche zog. Dieser Aufritt reichte, um das iPhone bei seiner Erstvorstellung innerhalb von 24 Stunden weltbekannt zu machen.

 

Eine aktuelle Umfrage von Weber-Shandwick ergab, dass der Marktwert eines Unternehmens zu rund 60 Prozent von der Reputation seines CEOs abhängt. Gleichzeitig knüpfen knapp die Hälfte der Führungskräfte und Konsumenten das Image eines Unternehmens und seiner Produkte an die Reputation des Bosses. Sechs von zehn Befragten bezeichnen die Stellungnahmen und Auftritte von Top-Führungskräften in der Öffentlichkeit als maßgebliche Faktoren für den Kauf eines Produktes.

 

Unternehmensführer können nicht davon ausgehen, dass das was sie sagen unbemerkt an der Öffentlichkeit vorübergeht. Unternehmenskommunikation muss von der Spitze ausgehen, den richtigen Ton vorgeben und so die Marke formen. Der Chef fungiert als oberster Markenbotschafter! Folglich muss seine Reputation aktiv gestaltet werden.

 

Vereinfacht gesagt hilft Reputation dabei, etwas besser zu kalkulieren, also abzuschätzen, wie sich jemand zukünftig verhalten wird. Diese Berechenbarkeit hat den Vorteil, dass Entscheidungen erleichtert und damit Aufwand eingespart werden kann. Eine wichtige Basis für solche Abschätzungen sind Vertrauen und Glaubwürdigkeit. Die Reputation eines Managers speist sich damit nicht alleine aus seiner fachlichen Kompetenz. Fachlich kompetente Manager gibt es viele. Der Aufbau einer „Premium-Marke“ erfordert mehr. Hier sprechen wir über Charisma.

 

Charisma sorgt für Bekanntheit, Akzeptanz, Vertrauen und Identifikation. Charisma bietet folglich das Wertschöpfungspotenzial der eigenen Reputation und ganz wesentlich: Charisma ist erlernbar. Es beruht auf Wertvorstellungen und Gefühlen. Seine Macht erwächst aus der Alchemie dessen, was Aristoteles als Logos, Ethos und Pathos bezeichnete. Um jemanden überzeugend zu gewinnen, braucht es dreierlei:

 

1.   einer gut durchdachten und starken Rhetorik,

2.   einer persönlichen und moralischen Integrität sowie

3.   Leidenschaften und Gefühle, die den Empfänger ansprechen.

 

Entsprechend haben Manager vier Stellschrauben, wenn sie an der eigenen Reputation arbeiten und sie systematisch gestalten wollen. Neben den fachlichen Leistungen als Pflicht, sind das die Kürbestandteile Kommunikation und Verhalten sowie ein darauf abgestimmtes authentisches Erscheinungsbild.

 

Dank YouTube können wir uns eine Vielzahl von Auftritten von Steve Jobs auf seinen Apple-Special-Events ansehen. Durchgängig erkennbar ist: Er kannte die einfache RFCN-Formel zum Management der eigenen Reputation:

 

Reputation = Fachlichkeit + Charisma x Nachhaltigkeit

 

 

Qualität ist das Fundament einer jeglichen Reputation. Ergänzt um Charisma schaffen Sie in der nachhaltigen Anwendung echten Mehrwert – auch für Ihr Unternehmen! Denn mit Ihrem persönlichen Reputationskapital steigt Ihre Gestaltungskraft. Sie können mehr bewegen – innerhalb und außerhalb Ihres Unternehmens!

 

Eine so gestaltete Manager-Marke ist keine unbescheidene Angeberei. Sie haben die Chance fünffach wertsteigernd zu wirken:

 

1.   Sie wirken als Identifikationsfigur in ihre Organisation hinein

2.   Sie wirken als Vertrauensanker gegenüber der breiten Öffentlichkeit

3.   Sie wirken als Qualitätsversprechen für Kunden, Partner und Eigentümer

4.   Sie wirken als Magnet für neue Talente

5.   Sie wirken als Imagetreiber für die Unternehmens-Marke

 

…und eigentlich ist es ganz einfach:

 

Ihre fachlichen Fähigkeiten kennen Sie. Ergänzen Sie diese um Ihre Lebensvisionen und Werte sowie Einstellungen – wir sprechen über Ihre Identität. So formulieren Sie dann Ihr persönliches Markenversprechen. Mittels einer passenden „Dramaturgie“ sorgen Sie dafür, dass es glaubhaft erlebbar wird und halten den Rest Ihres Lebens daran fest – wie Steve Jobs.

 

Wie Sie mittels dieser Erkenntnisse neue Werte schaffen können, darüber sollten wir sprechen. Heben Sie wertvolle Potenziale und überlassen hier nichts dem Zufall – oder dem Wettbewerb.

 

Kontakt: Frank Weber, www.weber-advisory.com

 
 

Der Autor:

Frank Weber ist unter der Marke weber.advisory selbstständiger Unternehmensbe­rater mit den Schwerpunkten Führung, Kommunikation und Wandel, sowie Coach für Füh­rungskräfte und ausgebildeter Mediator. Als Lehrbeauftragter an der Hochschule Fresenius unterrichtet er die Themen Change Management und Corporate Identity.

http://www.weber-advisory.com/nachrichten/

 

Publiziert in HR Allgemein

von: Frank Weber (www.weber-advisory.com)

 

Im Fokus der bisherigen vier Beiträge standen der Mensch und die Auswirkungen von Veränderungen auf ihn. Das war wichtig, denn alles, was in einem Unternehmen erdacht und geplant wird, muss von Menschen verstanden, akzeptiert und nachhaltig umgesetzt werden. Der Schlüssel zum Erfolg von Veränderungsprojekten liegt daher beim Menschen und seiner Bereitschaft, neues Verhalten zu lernen. Erst die Beachtung verhaltensbasierter Aspekte sichert damit den Umsetzungserfolg. Change Prozesse sind Lernprozesse.

 

Umfragen zum Erfolg oder Misserfolg von Veränderungsprojekten lassen sich seit Jahren immer wieder auf zwei entscheidende Kernaussagen verdichten.

  1. Erfolgskritisch ist, wie betroffene Menschen an den Change heran- und durch ihn hindurchgeführt werden – also die Themen Führung und Kommunikation.
  2. Wesentlich für den Erfolg ist auch, wie der Wandel gestaltet und organisiert wird.

Dieser Beitrag beschäftigt sich nun mit der zweiten Aussage und will einen Überblick über wichtige Gestaltungselemente geben. Meine Erkenntnisse aus vielen Veränderungsprojekten lassen sich zu dem folgenden kleinen Modell zusammenführen:

 Modell

 

Zweck/Mission – Hintergrund und Sinn einer Veränderung

Menschen wollen einen Sinn in den Dingen erkennen und darauf vertrauen, dass Veränderungen gründlich durchdacht sind und einen erkennbaren sowie plausiblen Grund haben. Entsprechend ist das die Veränderung auslösende Ereignis gründlich zu analysieren und in einem Zweck oder einer Mission zu formulieren. Daran anschließend ist die zur Umsetzung notwendige Strategie zu definieren. Beide Schritte finden sich in der Regel in den Unternehmen – allerdings in einem Abstraktionsgrad und in einer Sprache, die z.T. vollkommen ungeeignet sind, Menschen zu mobilisieren. Eine Vielzahl von Power-Point-Charts auf Top-Management-Ebene bewirkt alleine keinen Wandel. Erst wenn Ursachen, Ziel und Strategie in einer für alle verständlichen Sprache verfasst und damit für alle im Unternehmen plausibel und nachvollziehbar sind, hat der Wandel eine Chance auf Erfolg.

 

Ein weiterer und sehr wesentlicher Schritt des ersten Erfolgshebels ist, dass das Top-Management ein gemeinsames Verständnis über…

 

  1. Richtung & Inhalte,
  2. Vorgehensweise,
  3. Risiken und Herausforderungen und
  4. kritische Erfolgsfaktoren…

 

…des Change-Vorhabens hat. Das ist leider nicht selbstverständlich. Viel zu häufig habe ich in meiner Beratungspraxis Geschäftsführungs- oder Vorstandsgremien gesehen, die lediglich Einigkeit über die Notwendigkeit der Veränderung hatten (zum Teil noch nicht einmal das), aber über deren Ausgestaltung im vollständigen Dissens waren. Gelungene Veränderungen benötigen den Machtimpuls von ganz oben. Dieser muss einheitlich sein. Führungskräfte und Mitarbeiter spüren, wenn die Geschäftsführung uneinig ist. Mit der Konsequenz, dass die Veränderung nicht im ausreichenden Maße ernst genommen wird.

 

Dem Wandel „Leben einhauchen“

Wie kommt es zu einer breiten Bewegung des Wandels im Unternehmen? Als Grundvoraussetzung steht wie beschrieben das Top-Management für alle erkennbar geschlossen hinter dem Wandel. Dann funktioniert, wie im dritten Beitrag behandelt, die Führungskaskade in der Weise, dass Verständnis, Einsicht und Überzeugung für den Wandel erzeugt werden. Alle Führungskräfte vertreten in der gleichen Diktion Anlass, Ziel, Stoßrichtung und Inhalte des Wandels gegenüber ihren Mitarbeitern und gehen auf Widerstände und Einwände ein. Sukzessive kommt es zu einem gemeinsamen Blick auf die Dinge, was dann in breiter Akzeptanz mündet. Diese ist dann wieder die Voraussetzung dafür, dass Führungskräfte und Mitarbeiter zunehmend bereit sind, ihren eigenen Beitrag zum Gelingen zu leisten. Das alles wird, folgt man dem Phasenmodell von Veränderungen (Beitrag 2), einiges an Zeit dauern. Doch am Ende ist die Veränderungsbereitschaft stärker als der Widerstand gegen den Wandel.

 

Kein Erfolg ohne Planung

Natürlich haben Führung und Kommunikation einen bedeutenden Stellenwert in der Vermittlung der anstehenden Veränderung. Wesentlich für den Erfolg von Change-Projekten ist aber auch, dass dem Veränderungsprozess ein solide geplantes Projekt zugrunde liegt. Die wesentlichen Ziele dieses dritten Hebels sind:

  1. Der Prozess des Wandels ist konzeptioniert und in einem Projektplan dokumentiert.
  2. Aus dem Hauptziel des Wandels sind Stoßrichtungen abgeleitet und deren Wirkungen im Unternehmen sind geklärt und unmissverständlich kommuniziert.
  3. Der Handlungsrahmen ist allen Beteiligten klar und der Wandel ist als Projekt definiert. Maßnahmen, Milestones und messbare Ziele sind definiert sowie kommuniziert.
  4. Für jeden ist ersichtlich, wo er konkret betroffen sein wird und was sein Beitrag sein wird, damit die Veränderung erfolgreich umgesetzt werden kann.

 

Die Mitstreiter

Bei z.B. Unternehmensübernahmen wird an Kunden und auch Mitarbeiter „kommunikativ“ gedacht. Wäre es nicht auch sinnvoll, relativ schnell die politischen Entscheidungsträger an den Sitzen beider Unternehmen zu besuchen? Vor dem Hintergrund von Standort- und damit Gewerbesteuerfragen nehmen sie doch in ihren Gremien und Gesprächen ganz entscheidend Einfluss auf die Akzeptanz dieses Veränderungsvorhabens. Haben Sie in Ihrem Unternehmen einen Plan, wer sonst noch anzusprechen und einzubinden ist? Ziel dieses vierten Erfolgshebels ist die systematische Identifikation aller für den Erfolg des Wandels wesentlichen Interessengruppen bzw. potenzielle Quellen des Widerstands sowie die Erarbeitung eines zielgerichteten Plans für den Umgang mit diesen. Denn es gibt auch außerhalb der Organisation relevante Unterstützer des Wandels mit hohem auch erkennbarem Commitment. Diese helfen den Prozess von außen im positiven Sinne unter Feuer zu halten. Machen Sie also eine Stakeholder-Analyse. Diese erlaubt im Vorfeld eines Projekts einen Rückschluss darüber, wer aus dem Projektumfeld dieses unterstützt und wer Widerstände dagegen entwickeln wird. Daraus lassen sich Maßnahmen ableiten, die geeignet sind, sowohl das vorhandene Unterstützungspotenzial zu nutzen, als auch Widerstände zu relativieren

 

Walk the talk

Veränderungen führen zu Unwohlsein und zum Teil auch zu Ängsten. Fehlendes Vertrauen erhöht in den Organisationen die Kosten und senkt bereits die Geschwindigkeit des normalen Betriebs, aber erst Recht die von Veränderungsprozessen. Dort, wo das Management Glaubwürdigkeit hat, kann Vertrauen entstehen, und dann minimieren sich die Ängste. Das alles geschieht immer dann, wenn es eine Kongruenz von Reden und Handeln und eine Konsistenz von Aussagen im Zeitablauf gibt. Die wesentlichen Ziele dieses fünften Erfolgshebels sind daher:

  1. Die für den Erfolg des Wandels wichtigen Entscheidungen und die entsprechend zuständigen Entscheider sind eindeutig und nachhaltig identifiziert sowie betriebsintern bekannt.
  2. Entscheidungen werden für alle erkennbar transparent (Kommunikation), zeitadäquat und verbindlich getroffen.
  3. Zur Dokumentation der Ernsthaftigkeit des Vorhabens ist essentiell, dass die getroffenen Entscheidungen auch konsequent umgesetzt werden – zeitnah und für alle klar erkennbar.

 

Ehrlich und kritisch mit sich selber sein

Diese sechste Stoßrichtung zielt darauf ab, wie mit Erfolgen und Misserfolgen im Laufe des Projektes umgegangen wird. Wird das Projekt beispielsweise überhaupt anhand von transparenten und nachvollziehbaren Kriterien evaluiert? Werden nicht vermeidbare Misserfolge kaschiert oder werden sie als Hygienefaktor aufbereitet und passend kommuniziert? Es gibt keine Veränderungen ohne Fehler und entsprechend ist mit ihnen umzugehen – sind sie doch auch elementarer Bestandteil der Test- und Ausprobierphase (Beitrag 2). Nur so kann Vertrauen darin entstehen, dass es lohnenswert ist, Neues auszuprobieren.

 

Die Change Community – Das Herz der Veränderung

Veränderungen dürfen nichts Abstraktes sein, sie müssen (vor-)gelebt werden. Hier haben Geschäftsführung und Führungskräfte eine wesentliche Rolle. Sie sind aber alleine nicht stark genug, die Veränderung in die Breite des Unternehmens zu tragen. Sinnvoll ist daher die Schaffung einer Change Community – eines Netzwerks von Veränderern. Identifizieren Sie Personen, die eine Affinität für die jeweilige Veränderung haben. Diese können dann als Kundschafter, Botschafter und Innovatoren ein fruchtbares Umfeld für beschleunigte Veränderungen schaffen und damit den Wandel fördern und aktiv gestalten. Diese alle zusammen bilden eine implizit erkennbare „Community“ als Nukleus des Wandels. Diese Community ist attraktiv, hat eine hohe Strahl- und Sogwirkung und schafft Nachahmer. Durch erlebbares Verhalten wird der Wandel kulturell verankert.

 

Neues entsteht und festigt sich

Für den nachhaltigen Erfolg von Veränderungsprozessen ist es elementar, die Art zu führen und zu arbeiten zu berücksichtigen. Wie bei der Umsetzung auch, dokumentiert sich hierin die Ernsthaftigkeit von Change-Vorhaben. Zentral ist die Frage, ob alle Systeme und Prozesse (Führung, Ziele, Anreizsysteme, Messinstrumente, Strukturen, Kompetenzregeln, betriebliches Lernen, Technologie- und Ressourcenzuteilung, etc.) sowohl das Veränderungsprojekt als auch das Umfeld für den Wandel positiv verstärken? Ein einfaches Beispiel: Wenn ein Unternehmen im Rahmen einer Neuaufstellung des Vertriebs Aspekte wie Nachhaltigkeit einer Kundenbeziehung und Kundenzufriedenheit in den Fokus rücken möchte, so ist zwingend auch das (monetäre) Anreizsystem zu verändern. Eine Vergütung, die sich vormals am bloßen Umsatz orientierte, zahlt auf das neue Ziel nicht mehr ein und konterkariert es damit.

 

Nach diesem Überblick, wie Veränderungsprozesse gestaltet und organisiert werden sollten, wird sich der letzte Beitrag dieser Serie mit den Regeln erfolgreicher Veränderungskommunikation beschäftigen.

 

Kontakt: Frank Weber, www.weber-advisory.com

 

 

 

 

Publiziert in HR Allgemein
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