Die Süddeutsche Zeitung berichtete vorgestern über einen neuen Ansatz des Jobcenters München, der Arbeitslosen zu höheren Chancen auf dem Arbeitsmarkt verhelfen soll: Die Video-Bewerbung. Das Projekt läuft gut an, die Initiatoren zeigen sich zufrieden. Dabei sind Auswahlschritte, in denen visuelle Informationen über den Bewerber sichtbar werden, in Deutschland immer noch gemeinhin verdammt als unfair und diskriminierend. Dass eine solche Argumentation aus wissenschaftlicher sowie praktischer Sicht nicht tragbar ist, wurde in unserem Blog schön öfters diskutiert. Doch was sagen eigentlich die Bewerber? Wollen die Bewerber, und auch oder gerade solche mit Migrationshintergrund, ihre persönlichen Informationen überhaupt „ausschwärzen“? Oder suchen sie vielmehr nach einer Möglichkeit, noch mehr von sich preiszugeben und eben nicht auf die Fakten des Lebenslaufes reduziert zu werden? Eine holländische Forschergruppe hat sich diesem Thema nun erstmals wissenschaftlich genähert und gefragt: Welchen Bewerbungsweg, CV oder Video-Bewerbung, nehmen Bewerber als fairer wahr?
Das klare Ergebnis: Bewerber, mit und ohne Migrationshintergrund, bevorzugen die Video-bewerbung.
445 Studienteilnehmer bewerteten Fairness von Lebenslauf und Video-bewerbung
Insgesamt 445 Studienteilnehmer mit einem Altersdurchschnitt von 32 Jahren bewerteten die Fairness der Bewerbungsmethoden im Rahmen eines allgemeinen Bewerbungstrainings. Die Gruppe der Studienteilnehmer bestand aus unterschiedlichsten ethnischen Subgruppen: 20% der Teilnehmer gehörten der holländischen Mehrheit an, 8,5% der türkischen, 8,5% der marrokanischen und 36% der surinamischen Minderheit an (die restlichen Studienteilnehmer stammten z.B. aus anderen westlichen Ländern). Besonders Angehörige der türkischen und marrokanischen Minderheit berichten in Holland immer wieder arbeitsplatzbedingte Diskriminierung.
Video-bewerbung beliebter – und das besonders bei der ethnischen Minderheit
Das Hauptergebnis der Studie zeigte deutlich: Die Video-bewerbung wurde von allen Studienteilnehmern als eindeutig fairer bewertet. Besonders die Angehörigen ethnischer Minderheiten zeigten dabei deutlich positivere Reaktionen gegenüber der Video-bewerbung als die Forscher ursprünglich annahmen. Die Ergebnisse im Überblick:
Individualisierung gewünscht – Anonymisierung out
Bisherige Forschung hat schon gezeigt, dass multimediales Assessment oft positivere Bewerberreaktionen hervorruft als der klassische Paper-Pencil Test oder auch die klassische Lebenslaufanalyse (Potosky & Bobko, 2004). Das belegen auch die Ergebnisse der Studie: Bewerber finden es besonders in frühen Stadien des Auswahlprozesses fairer, wenn sie mehr persönliche Merkmale zeigen dürfen (z.B. in Video-bewerbungen), als wenn sie ihre persönlichen Merkmale auf so wenig wie möglich reduzieren müssen (z.B. in anonymen Bewerbungen). Denn auf diese Art und Weise können sie selbst auswählen, welchen Ausschnitt ihrer Persönlichkeit, ihrer Kompetenzen und ihrer Qualifikationen sie dem zukünftigen Arbeitgeber zeigen möchten. Und werden eben nicht auf die Angaben des Lebenslaufes reduziert. So auch das Fazit der Süddeutschen Zeitung: „Dass das Angebot so gut funktioniert, dürfte vor allem damit zusammenhängen, dass die Video-bewerbung einen authentischen Eindruck liefert: professionell erstellt, aber nicht geschönt, kurz und knapp, um sich ein erstes Bild machen zu können, ob der Bewerber zum Team passt.“
Kamera läuft? Aber bitte nicht um jeden Preis!
Der Bericht der Süddeutschen Zeitung gibt sich, ebenso wie die Wissenschaftler der Studie, sehr positiv gegenüber der Video-bewerbung. Dennoch sollte man untersuchen, ob Video-bewerbungen neben all der Fairness auch wirklich wertvoll für die Recruitingpraxis sind. Denn solch eine Individualisierung des Bewerbungsprozesses birgt natürlich auch einiges an Gefahr: Wenn jeder Bewerber seinen eigenen, individuellen VideoClip zusammenstellen kann – wie soll man da bewerten? Wie soll der Recruiter entscheiden, welchen Bewerber er einlädt? Gewinnt der Bewerber, der den besseren Regisseur engagiert hat? Wo ist die Vergleichbarkeit? Heutiges Recruiting muss neben dem Bedürfnis nach individuellem Darstellen des Bewerbers, was sich mittels Videotechnologie optimal vermitteln lässt, nach wie vor auch das Bedürfnis nach fundierten, validen und sicheren Entscheidungen zufriedenstellen. Dafür braucht es einfach fundierte, objektive und qualitativ hochwertige Personalauswahl.
Wie ist Ihre Meinung zu diesem Thema, was halten Sie vom Einsatz von Videos im Recruiting - seitens der Bewerber, aber auch seitens der Unternehmen?
Setzen Sie sogar selbst schon Videotechnologie ein oder möchten Sie mehr darüber erfahren? Dann kontaktieren Sie uns.
Das jährliche Praktikantenprogramm der juwi Holding AG stellt die HR-Abteilung regelmäßig vor eine Herausforderung: Für mehr als 250 Praktikantenstellen sollen die besten Talente ausfindig gemacht und die 38 Fachabteilungen in den Auswahlprozess eingebunden werden. Wie man sich unschwer vorstellen kann, ist dies ein immenser Zeit- und Koordinationsaufwand.
Doch die juwi AG geht einen neuen Weg: Mittels zeitversetzter Videointerviews hat sie es nicht nur geschafft, die genannten Ziele zu erreichen, sondern die Dauer des Recruitingprozesses um 50 % zu reduzieren.
Herausforderung: Finden und Binden junger Talente in einem forschungsgetriebenen Umfeld
Jährlich absolvieren bei der juwi AG mehr als 250 Talente ein drei- bis sechsmonatiges Praktikum in den unterschiedlichsten Bereichen des Unternehmens. So früh wie möglich sollen sich die besten Studenten unterschiedlicher Fachrichtungen bei juwi beweisen dürfen. Als innovationsgetriebenes Unternehmen hat juwi dabei klare strategische Vorgaben zur Identifizierung und Bindung junger Talente und zielt auf eine Praktikantenquote von 10% an der gesamten Mitarbeiterschaft ab. „Das Ziel ist ganz klar eine spätere Übernahme der Praktikanten in eine Beschäftigung“, betont Maren Schneider von der juwi AG. Damit der Expertennachwuchs auch langfristig gesichert ist, wird bereits bei der Praktikantenrekrutierung auf höchste Qualitätsstandards Wert gelegt.
Zwischen 15 und 25 Praktikantenstellen müssen jeden Monat erfolgreich besetzt werden. Dabei müssen insgesamt 38 Fachbereiche so effizient und nachhaltig wie möglich einbezogen werden.
Zeitversetzte Videointerviews: Entscheidungen in weniger als 50% der Zeit & Zufriedenheit der Fachabteilungen
Bisher mussten 3 bis 4 persönliche Gespräche geführt werden, um eine Stelle zu besetzen. Heute greift juwi auf zeitversetzte Videointerviews zurück. Mit der interview suite von viasto, einer webbasierten HR-Software, erhält juwi anhand strukturierter Videointerviews bereits vor dem persönlichen Treffen ein Bild von den konkreten Fähigkeiten und der Persönlichkeit eines Bewerbers. Das Besondere ist, die Videointerviews sind zeitversetzt. Die Bewerber führen das Videointerview eigenständig durch. Alle Bewerber auf eine Stelle bekommen die gleichen Fragen – Vergleichbarkeit und Fairness sind also garantiert. Das Videointerview und dessen Evaluation sind zeitlich und örtlich unabhängig voneinander.
Heute wird - nach einer ersten Filterung der Videointerviews durch die Personalabteilung – noch maximal 1 weiteres Gespräch eigenständig durch die Fachabteilung geführt. 1-2 Mitarbeiter der Fachabteilung investieren vorher ungefähr 12 Minuten in die Auswertung eines Videointerviews.
„Die daraus resultierenden schnelleren Reaktionszeiten sind für uns als Unternehmen und für die Bewerber sehr positiv. Wir können nun wirklich zeitnah Feedback geben, und die jeweiligen Fachentscheider evaluieren die Videointerviews einfach nach ihrem individuellen Terminplan“, resümiert Frau Kern, Recruiterin bei der juwi AG. Die Fachabteilungen schätzen zudem die Möglichkeit, schon in der Vorauswahl fachliche Fragen stellen zu können.
Fazit: Alle Beteiligten profitieren
„Wir sind sehr zufrieden, dass wir unseren Prozess nun für alle Beteiligten schneller und zufriedenstellender gestaltet haben“, so das klare Fazit der juwi AG.
Insgesamt wurden die gesetzten Ziele innerhalb kürzester Zeit erreicht. Den Bewerbern konnte nun deutlich schneller Feedback auf ihre Bewerbung gegeben werden.
Wurden vor dem Einsatz der interview suite vom Bewerbungseingang bis zur finalen Entscheidung noch sechs Wochen benötigt, wurde der Prozess mit der interview suite um 50% auf drei Wochen verkürzt. Gleichzeitig mussten Bewerber für ein Auswahlgespräch keine Anfahrtswege mehr auf sich nehmen und Ausgaben für Reisekosten wurden auf Unternehmens-seite drastisch reduziert. Zudem entfiel die langwierige Terminkoordination zwischen Fachbereich, HR-Abteilung und Bewerber komplett.
Positives Feedback seitens der Bewerber
Auch die Reaktionen der Bewerber zeigen, dass der Einsatz der juwi interview suite für beide Seiten gewinnbringend ist. „Wir freuen uns über die hohe positive Resonanz der Bewerber. Auch wenn es für viele Bewerber zunächst neu war ein Videointerview durchzuführen, die Reaktionen auf die zeitversetzten Videointerviews sind durchweg positiv.“
Für weitere Informationen zur interview suite besuchen Sie unsere Website www.viasto.com oder kontaktieren Sie uns direkt.
In wenigen Tagen am 10. April 2013 von 15.15 bis 16.15 Uhr findet – live von der Personal Swiss - der 2. Vorentscheid des HR Innovation Slam 2013 statt.
Der Finalsieg von Ende 2011 liegt somit schon über ein Jahr zurück. Zur Jahresfrist gab es ein Interview mit persofaktum, dem HR INNOVATOR 2011.
Das gesamte Kurzinterview mit den Initiatoren des HR Slams (HIS) findet sich hier!
Anbei ein Auszug:
“HIS: Hallo Lasse Seidel! Ein Jahr ist der Slam nun bei Euch her. Was hat sich seit dem Slam-Sieg vor einem Jahr bei Euch getan?
PF: persofaktum hat sich nach dem Slam Sieg stetig weiterentwickelt. Wir haben unsere beiden Geschäftsfelder „Personaldienstleister-Recherche“ und „Kandidatensourcing“ im Rahmen eines Relaunch nun auch prozesstechnisch voneinander getrennt. Beim dem einen bieten wir Unternehmen kostenlos einen persönlichen und individuellen Rechercheservice nach der passenden HR-Lösung an. Beim Kandidatensourcing handelt es sich um einen hochrelevanten Recruiting-Kanal, bei dem wir aktives Sourcing betreiben. Wir öffnen hier Unternehmen die Kandidatenpools von Personalberatungen.
HIS: Hat Euch der HR Innovation Slam etwas gebracht?
PF: Im Nachgang vom HR Slam-Finale Ende 2011 haben wir eine sehr erfreuliche Erhöhung der medialen Aufmerksamkeit beobachten können. Wir waren mit Pressemitteilung und Fachartikeln in nahezu jedem relevanten Fachmedium vertreten. Gerade für junge und innovative Lösungen ist der Slam somit ein toller Kanal, um in den Fokus von HR-Entscheider zu rücken. Ein Höhepunkt war sicherlich die Podiumsdiskussion auf der Personal Süd als Gast der Personalwirtschaft. persofaktum neben Porsche, Detecon und einem renommierten Hochschulvertreter hatte auch einen entsprechend positiven Effekt.
HIS: Noch einmal zu Euch: Was unterscheidet Eure Plattform von den anderen?
PF: Mittlerweile haben wir uns im Bereich Personaldienstleister-Recherche erfolgreich etabliert. Unternehmen haben verstanden, dass wir nicht die xte Personalplattform sind, sondern dass wir 60% unserer Dienstleistung persönlich also offline erbringen und hochspezialisiert sind. Der qualitative Ansatz gibt uns hier sicherlich recht. Jüngste Entwicklung ist eine Kooperation mit der DGFP-Deutsche Gesellschaft für Personalführung mbH, über die wir uns sehr freuen und die die Zukunftsfähigkeit unseres Geschäftsmodells unterstreicht.
HIS: Hast Du noch ein Fazit für Innovatoren, die überlegen, mitzumachen?
PF: Unterm Strich: Der HR Innovation Slam ist eine absolut tolle und innovative Geschichte.
Wir sind Fans! Und auch wenn wir nicht HR Innovator 2011 geworden wären: Dabei sein ist alles!
HIS: Vielen Dank!”
Wer mehr zu den HR-Lösungen von persofaktum erfahren möchte:
Personaldienstleister-Recherche
Recruiting-Lösung Kandidatensourcing
oder mail (at) persofaktum.de
Seit gut 4 Wochen bietet auch die DGFP-Deutsche Gesellschaft für Personalführung mbH den Besuchern ihrer Webseite die Möglichkeit, sich direkt bei persofaktum zu registrieren und die kostenfreie Personaldienstleister-Recherche zu nutzen. Wir freuen uns sehr, dass wir mit der DGFP einen starken und renommierten Partner des Personalmarktes von unserem innovativen Konzept überzeugen konnten.
Online-Rechercheplattform erleichtert HR-Managern die Personaldienstleister-Auswahl –
DGFP und persofaktum kooperieren
Düsseldorf, 16.10.2012: Die DGFP-Deutsche Gesellschaft für Personalführung mbH (DGFP) kooperiert mit der persofaktum GmbH, um HR-Managern eine schnellere Auswahl von passenden Personaldienstleistern zu ermöglichen. Personalmanager können über das DGFP-Portal ab sofort für HR-Projekte, zu denen sie Dienstleistungspartner suchen, auf einen persönlichen Recherche-Service zurückgreifen. In Zusammenarbeit mit persofaktum werden zeitnah individuelle Angebote zur Verfügung gestellt.
Nach einer Ausschreibung des HR-Projekts über das DGFP-Portal folgt zunächst eine ausführliche Bedarfsklärung mit dem HR-Manager hinsichtlich seiner speziellen Anforderungen. Die anschließende Recherche durch HR-Spezialisten erfolgt individuell und persönlich. Über die Onlineplattform werden dann die Ergebnisse anonymisiert und vergleichbar dargestellt, so dass der HR-Manager entscheiden kann mit welchen Dienstleistern er weiterführende Gespräche führen möchte. Mit diesem Verfahren kommen auch Lösungen in den Fokus, die neu sind und von bisher nicht bekannten Personaldienstleistern abgegeben wurden.
Die Personaldienstleister-Recherche spart HR-Managern nicht nur Zeit und Kosten bei der Suche und Auswahl von geeigneten Personaldienstleistern. Sie gewährleistet vor allem passende und anbieterneutrale Lösungen. Im Bereich Personalmanagement und Führung lohnt sich der Einsatz der Plattform insbesondere bei größeren HR-Projekten, wie z.B. bei Social Media Recruiting, Vergütungssystemen, Personalentwicklungsmaßnamen oder IT-Projekten.
„Dieser Service führt zu besseren HR-Lösungen und mehr Professionalität bei deutlich geringerem Aufwand“, sagt Christoph Hauke, Geschäftsführer DGFP mbH. „Wir schaffen Transparenz und Vergleichbarkeit, ohne in die Entscheidungshoheit der Unternehmenspartner einzugreifen,“ ergänzt Lasse Seidel, Geschäftsführer persofaktum GmbH.
Weitere Informationen: http://personaldienstleister-recherche.gmbh.dgfp.de/
Pressekontakt
Danica Dorawa
Fachreferentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsche Gesellschaft für Personalführung mbH
Niederkasseler Lohweg 16
40547 Düsseldorf
Fon +49 211 5978-214
Fax +49 211 5978-29214
E-Mail
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Über die DGFP mbH
Die DGFP-Deutsche Gesellschaft für Personalführung mbH ist seit 1989 ein bewährter und kompetenter Partner für Unternehmen aller Branchen und Größenordnungen. Sie konzentriert sich auf Themen der Mitarbeiterführung sowie des Personal- und Bildungsmanagements und ist professioneller Partner für Geschäftsführer, Führungskräfte aller Funktionen, Personalmanager und Spezialisten. Die DGFP mbH ist ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der DGFP e.V.
http://gmbh.dgfp.de/
Über die persofaktum GmbH
persofaktum – die Rechercheplattform für Dienstleistungen rund um das Personalwesen, bietet Unternehmen zwei Lösungen für das Personalmanagement. Im Bereich Personaldienstleister-Recherche unterstützt persofaktum bei der Suche nach dem geeigneten Anbieter. Die Recherche erfolgt persönlich und individuell. Im Bereich Kandidatensourcing erhalten Unternehmen anonymen Zugriff auf Bewerberprofile von Personalberatungen. persofaktum verbindet die persönliche Recherche zu jedem Suchauftrag mit den Vorteilen des Web 2.0.
http://www.persofaktum.de
Witzige Geschichte zur Entstehung des Employer Brandings, außerdem ist der Comic auch nett animiert... Aufmerksam geworden sind wir auf diese Videos durch das Blog "Wollmilchsau" - vielen Dank dafür.
"Alois der Hutmacher hat Schwierigkeiten mit dem Wettbewerb um gute Hutmachermeister für seine Fabriken. Der Wettbewerb um gutes Personal ist hart. Also macht Alois aus seiner Fabrik eine Marke: Nur hier können Hutmacher ihre Kunst verwirklichen und werden fürstlich behandelt. Die Geburtsstunde des Employer Branding."
Die Familie ist aber insgesamt recht kreativ und findig. Die Frau von Alois erfand das Personalmarketing:
"Alois der Hutmacher hat Sorgen qualifizierte Auszubildende für sein Unternehmen zu finden. Da kommt seine Frau Imelda auf die Idee Schilder auszuhängen und Anzeigen in der Zeitung zu schalten: Die Geburtsstunde des Personalmarketings."
Damit nicht genug, abschließend wurde auch das Recruiting aus dem Hut gezaubert:
"Das Personalmarketing von Alois dem Hutmacher zeigt Erfolg und es kommen Bewerber aus dem ganzen Land. Seine Frau Imelda sprach mit den Bewerbern, hörte ihnen zu und sah genau hin, wer von ihnen am geschicktesten war. So kam es, dass Alois wieder die besten Hutmacher im ganzen Land hatte. Das ist das Ende der Geschichte, denn so entstand Recruiting."
Übrigens nicht nur wegen dieser Entdeckung ist das Block "Wollmilchsau" sehr zu empfehlen. Schauen Sie mal vorbei.
In einem sehr schönen Artikel analysiert Lutz Altmann auf "personalmarketing blog" einige Karrie-Seiten auf facebook. Immer mehr Unternehmen präsentieren sich in dem sozialen Netzwerk als Arbeitgeber, doch Lutz Altmann stellt sich die Frage, ob dies nicht auch spannender und spontaner geht. Betrachtet wurden unter anderem die Seiten von Fraport, Lufthansa und T-Mobile.
"Immer wieder entsteht bei uns der Eindruck, dass die Posts der Arbeitgeberseiten auf Facebook von langer Hand vorbereitet sind. Schlimmer noch: Da werden gestellte Bilder der Messeteilnehmer 2-3 Tage später ins Netzt gestellt. “Wir waren auf der Messe XY und haben …”. Ganz ehrlich: Dies interessiert so gut wie KEINEN da draußen, wo man vorgestern war."
Die andere Seite des Social-Media-Recruitings beleuchtet in seinem Artikel Nikolaus Koller. Denn nicht nur Unternehmen sind in Social Media präsent, insbesondere sind wir, die User und potenziellen Mitarbeiter/Bewerber auf facebook, Xing und Co. aktiv. Dies birgt Chancen und Risiken zugleich. Der Artikel fasst knapp aber gut die wichtigsten Aspekte einer eigenen Social-Media-Strategie zusammen: Der eigene „digitale Fußabdruck“
Um möglichst frühzeitig im Rekrutierungsprozess aussagekräftige Informationen über ihre Bewerber zu erhalten, nutzen Unternehmen die unterschiedlichsten Methoden und Verfahren. Konnten erste Eindrücke früher nur über Bewerbungsunterlagen, Telefoninterviews oder Assessment Center verifiziert werden, kamen durch die Möglichkeiten des Internets eine Vielzahl von Online-Assessments hinzu. Mit zeitversetzten Videointerviews haben Unternehmen seit neuestem nun auch die Möglichkeit via Bild und Ton die geeignetsten Kandidaten sicher zu identifizieren, Kosten effektiv zu senken und ihre Arbeitgebermarke zu stärken.
Den Einsatz von Videos kennen wir bisher nur zu gut aus dem Employer Branding. Im Rahmen der Mitarbeitergewinnung setzen sich Unternehmen gekonnt in Szene, präsentieren Firmenkultur, Arbeitsalltag oder gar zukünftige Arbeitskollegen. Bewerber erhalten dadurch frühzeitig einen Eindruck von ihrem potenziellen neuen Arbeitgeber und gleichen eigene Erwartungen mit denen des Unternehmens ab. Doch warum sollte der Einsatz von Videos auf das Employer Branding beschränkt bleiben? Und warum nicht auch als Unternehmen das Medium Video nutzen, um aussagekräftige Eindrücke von Bewerbern zu erhalten?
Zeitversetzte und strukturierte Videointerviews für die Personalvorauswahl
Mit der interview suitevon viasto, einer webbasierten HR-Software, erhalten Unternehmen anhand strukturierter Videointerviews bereits vor dem persönlichen Treffen ein Bild von den konkreten Kompetenzen und Fähigkeiten eines Bewerbers. Das Besondere ist, die Videointerviews sind zeitversetzt. Die Bewerber führen das Videointerview eigenständig durch. Das Videointerview und dessen Evaluation sind zeitlich und örtlich unabhängig voneinander. Mit der interview suite bietet viasto eine Lösung an, die Unternehmen zu einer ressourcenschonenden Vorauswahl verhilft und gleichzeitig eine personaldiagnostisch hochqualitative Eignungsbewertung ermöglicht.
Und so funktionieren zeitversetzte Videointerviews
Zeitversetzte Videointerviews erfolgen strukturiert – alle Kandidaten beantworten dieselben Fragen innerhalb des gleichen Zeitlimits und können so fair miteinander verglichen werden. Personalentscheider loggen sich über ihren Browser ein. Die interview suite wird für jeden Kunden separat, in dessen Corporate Design bereit gestellt. In der interview suite wird ein Interviewablauf festgelegt, der aus Interviewfragen und Vorbereitungs- und Antwortzeiten besteht. Evaluatoren, die das Interview bewerten dürfen, sowie die Kriterien nach denen dies geschieht, definiert der Personalentscheider selbst. Evaluatoren als auch die Kandidaten werden anschließend automatisch per Email eingeladen. Die Kandidaten führen nun ihre Interviews eigenständig und unabhängig vom Personalentscheider durch. Sobald die Kandidaten ihre Interviews abgeschlossen haben, können die Evaluatoren die Bewerberinterviews ansehen und anhand der empfohlenen Kriterien bewerten. Mit Hilfe einer Bewertungsübersicht kann nun entschieden und dokumentiert werden, wer zu einem persönlichen Gespräch eingeladen wird.
Was sagt der Bewerber – aktuelle Ergebnisse zur Bewerberakzeptanz
Von großer Bedeutung für den Einsatz eines Recruitingtools ist neben seiner Aussagekraft und Zuverlässigkeit, ob es von Bewerbern positiv erlebt und akzeptiert wird. Eine aktuelle Studie in Kooperation mit der Freien Universität Berlin konnte erstmals wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse sammeln, wovon die Bewerberakzeptanz zeitversetzter Videointerviews wie der interview suite abhängt. Im Ergebnis waren die 2 wichtigsten Einflüsse auf die Bewerberakzeptanz:
1) die Benutzerfreundlichkeit und
2) der wahrgenommene Nutzen.
Es zeigte sich, dass drei Viertel der Bewerber die Benutzerfreundlichkeit der interview suite positiv und die Bedienung klar und verständlich empfanden. Über 80% der Bewerber bewerteten das Verfahren u. a. als zeitsparend, authentisch und effektiv. Je eindeutiger die Bewerber die Vorteile und den Nutzen der viasto interview suite erkennen und je besser sie sich in der Anwendung zurechtfinden, desto eher akzeptieren sie deren Einsatz im Recruiting.
Employer Branding, das nicht beim Bewerbungseingang endet
Die Studie untersuchte zuletzt das Image eines Unternehmens, welches zeitversetzte Videointerviews als Verfahren im Recruiting einsetzt. Es zeigte sich, dass solche Unternehmen insbesondere als modern, innovativ und international eingeschätzt werden. Neben einer effizienteren Vorauswahl bieten zeitversetzte Videointerviews folglich das Potential, die eigene Arbeitgebermarke zu stärken.
Videos werden zukünftig aus dem Recruiting nicht mehr wegzudenken sein. Ob für sich als Arbeitgeber werben, für konkrete Stellen begeistern oder im Rahmen der Personalauswahl. Weitere Informationen unter www.viasto.com.
Nicht weniger als 51 Köpfe renommierter HR-Experten gestalten das innovative Programm der ersten DGFP-Personaldienstleistungs-Börse.
Lassen Sie sich von den erfolgreichen Projekten bei Ihren HR-Kollegen für das eigene Personalmanagement beflügeln. Bringen Sie sich aktiv in Workshops ein um gemeinsam mit den Moderatoren geeignete Lösungen zu finden. Fiebern Sie mit wenn die Pitch-Gewinner ihre Lösungsvorschläge für die Ausschreibungen der DGFP-Mitgliedsunternehmen präsentieren.
Treffen Sie alte und neue Bekannte bei einer Tasse Kaffee an einer unserer Bars oder in unserer Netzwerk-Lounge. Feiern Sie mit uns am Abend des 7. Mai 2012 in der Lifestyle-Location Kameha Suite im Frankfurter Bankenviertel.
Seien Sie beim Jahres-Event der DGFP dabei und erleben Sie die Darstellung von Personalmanagement-Lösungen in einer noch nie dagewesenen Dimension!
Alle Referenten, Zeiten und Lösungen
Tagesticket für € 99,- (ausschließlich für Personen in aktiver Personalfunktion in Unternehmen oder der öffentlichen Verwaltung)
Kontakt:
Daniela Rose
Projektleiterin
DGFP-Deutsche Gesellschaft für Personalführung mbH
Niederkasseler Lohweg 16
40547 Düsseldorf
Fon +49 211 5978-202
Fax +49 211 5978-29202
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Düsseldorf, 17.04.2012 Noch 20 Tage: Mit täglichen Verlosungsaktionen und Einblicken in die Programm-Highlights zählt die Deutsche Gesellschaft für Personalführung e.V. ab sofort auf ihrem Online-Portal den "Final Countdown" zu ihrem großen HR-Event. Am 7. und 8. Mai startet der 20. DGFP-Kongress, der in diesem Jahr zum ersten Mal von der neuen Personaldienstleistungs-Börse der DGFP mbH als Nachfolgeformat der früheren Fachmesse begleitet wird. Die Besucher des DGFP-Portals www.dgfp.de erwarten bis zur Veranstaltung jeden Tag eine Verlosungsaktion mit insgesamt 20 Tickets für die Personaldienstleistungs-Börse sowie 20 HR-Fachbücher aus der DGFP-Buchreihe PraxisEdition.
Nicht nur Zugehörige der Generation X erinnern sich vielleicht noch an den Pop-Hit "The final Countdown" der schwedischen Rock-Band "Europe". Der Song wurde zwar erst 1986 veröffentlicht, aber 1985 geschrieben und aufgenommen. Im gleichen Jahr veranstaltete die DGFP den ersten "Deutschen Personalleiter-Kongress" mit Fachausstellung unter dem Motto: "Aktive Personalarbeit: Individuell - flexibel - zukunftsorientiert". 27 Jahre später heißt es für die DGFP und die HR-Szene im Deutschland einmal mehr "Final Countdown": Nur noch 20 Tage - dann öffnen sich im Congress Center Messe Frankfurt am Main die Türen zum 20. DGFP-Kongress der DGFP e.V. und erstmals zur parallel stattfindenden DGFP-Personaldienstleistungs-Börse der DGFP mbH.
Besucher des DGFP-Portals www.dgfp.de können fortan miterleben, wie das Team der DGFP die Doppelveranstaltung vorbereitet. Mit der Countdown-Aktion erwartet die Portalbesucher vom 17. April an jeden Tag neue Fotos, Informationen, Hintergrundberichte und Referenten-Interviews rund um die Veranstaltung. Ergänzend dazu verlost die DGFP jeden Tag je ein Ticket für die DGFP-Personaldienstleistungsbörse sowie je ein Exemplar der DGFP-Buchreihe "PraxisEdition". Jeder Beitrag wird pro Tag von einer anderen Frage begleitet. Alle interessierten Portal-Besucher können die passende Antwort noch am selben Tag bis 24 Uhr unter dem Betreff "The final Countdown: DGFP-Kongress 2012 und Personaldienstleistungs-Börse" an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. "> Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. senden. Der Gewinner des Tages wird unter den richtigen Einsendungen per Zufallsverfahren gezogen und noch am folgenden Tag benachrichtigt.
Pressekontakt
Danica Dorawa
Fachreferentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
DGFP-Deutsche Gesellschaft für Personalführung mbH
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