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Bonn – Wie man Seminarteilnehmern Fachinhalte mit Comedy-Elementen, Parodien oder im Gewand von TV-Formaten schmackhaft macht, dazu liefert Fachtrainerin Sandra Dirks hilfreiche Rezepte und Zutaten in ihrem „Humorkochbuch für Trainer“. Das Buch ist soeben im Bonner Weiterbildungsverlag managerSeminare erschienen.

Sandra Dirks serviert in fünf Gängen. Im ersten Kapitel geht es um Grundlagen. Dazu gehört die persönliche Haltung des Trainers zum Thema Humor und wie die Beschäftigung damit auch ihn selbst verändert. Auf dieser Basis bringt der Seminarleiter einen auf ihn maßgeschneiderten Humor ins Seminar und wirkt damit auch als Person überzeugend. Das zweite Kapitel liefert tafelfertig die Fertigzutaten für den schnellen Witz, die der Trainer einsetzt, um seinen Veranstaltungen eine kleine Prise Humor hinzuzufügen und sie immer wieder bei Bedarf hervorzuzaubern. Dazu gehören beispielsweise spritzige Bilder und Texte, Comics aus Seminarfotos, witzige Gegenstände wie übergroße Spielkarten. Oder die Vermittlung von Fachinhalten im Gewand eines TV-Genres wie „Goodbye Deutschland“: Arglose deutsche Auswanderer bieten in Rom Weißwurst- und Sauerkrautpizzen an. Dabei lernen die Zuhörer am Schicksal dieser Familie alles über die Wahl der richtigen Rechtsform eines Unternehmens. Humorrezepte, wie sie auch von Humorprofis aus der Unterhaltungsbranche verwendet werden, kommen im dritten Kapitel auf den Tisch und verwandeln Präsentationen oder Vorträge humorvoll. Sie helfen wie Kreativitätstechniken dabei, sich auf humorvolle Auftritte strukturiert vorzubereiten. Dazu dient unter anderem das Arbeiten mit Listen oder provokante Vergleiche und Beobachtungen, wie man sie so unglaublich nur im Alltag machen kann. In Kapitel IV findet der Leser humorvolle Methoden, die er entweder selbst für die Auflockerung seiner Vorträge nutzen oder mit Teilnehmern durchführen kann, Blitzgerichte, Improvisiertes von Teilnehmern oder Parodien in Verkaufs- oder Führungskräftetrainings. Um die spielerische Präsentation von Lernergebnissen dreht sich das letzte Kapitel. Hier werden vor allem die Teilnehmer aktiv, agieren z.B. als Darsteller einer Seminar-Soap und führen dabei vor, was sie am Seminartag über die kaufmännischen Abläufe in einem Bekleidungshaus, Verkaufspsychologie oder Warenwirtschaft gelernt haben. Die Aufgabe des Seminarleiters liegt dabei  in der Vorbereitung und Steuerung.

Nähere Informationen zu diesem Buch und eine Leseprobe: http://www.managerseminare.de/tb/tb-10187
Hochauflösende Buchcover-Datei: http://www.managerseminare.de/presse/tb-10187.jpg

Sandra Dirks. Das Humorkochbuch für Trainer. Methodenbuch zur Gestaltung humorvoller, unterhaltsamer Seminare. managerSeminare, Bonn 2013, kt., 296 S., ISBN 978-3-941965-52-2, 49,90 Euro

 

Über managerSeminare:
Die managerSeminare Verlags GmbH ist ein auf die Qualifizierung von Mitarbeitern, Führungskräften und Weiterbildnern spezialisierter Fachverlag. Neben Fachliteratur zur Trainerqualifizierung bringt der Bonner Verlag das derzeit auflagenstärkste Weiterbildungsmagazin „managerSeminare“ sowie die Zeitschrift für Trainer, Berater und Coachs „Training aktuell“ heraus und ist Träger der Datenbanken www.WeiterbildungsProfis.de, www.seminarmarkt.de und www.managerseminare.de/MICEGuide. Darüber hinaus ist die managerSeminare Verlags GmbH Veranstalter des Branchenkongresses „Petersberger Trainertage“, der einmal jährlich im Steigenberger Grandhotel Petersberg in Königwinter bei Bonn stattfindet.

 

managerSeminare Verlags GmbH

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Unter dem Kongressmotto „Vielfalt. Verstehen. Vertrauen. Personalentwicklung macht Kultur“ nehmen die achten Petersberger Trainertage am 30. und 31. März 2012 das Thema unserer Zeit in den Fokus: Diversity. Trotz globaler Märkte, demografischem Wandel und einer fortschreitenden Digitalisierung fehlt es nach wie vor an überzeugenden Ansätzen, Menschen unterschiedlichen Geschlechts, Herkunftslands und Alters in Unternehmungen zu integrieren. Welchen Beitrag Personalentwicklung leisten kann, um Vielfalt zu ermöglichen, zu verstehen und zu nutzen – darauf wollen die Petersberger Trainertage ihren Blick richten und Weiterbildungsprofis und Personalverantwortliche auf hohem Niveau qualifizieren. Sechs Keynote-Sprecher, zahlreiche Workshops und 30 Aussteller bilden den state of the art der Weiterbildung ab und zeigen neue Ideen auf.

Einen wesentlichen Beitrag zum Verständnis kultureller Unterschiede leistete der Niederländer Geert Hofstede. Mit seiner Forschung legte der emeritierte Professor für Organisationsanthropologie und Internationales Management das Fundament für den Umgang mit kulturellen Einflüssen im Business. Für diese prägende Leistung erhält der 83-Jährige auf dem Petersberg den Life Achievement Award (LAA). Eine Keynote, gedacht als Dank an die Branche, hält Hofstede am zweiten Veranstaltungstag. Die Preisverleihung findet am Abend des 30. März statt; die Laudatio wird Prof. Dr. Lothar Seiwert als Stellvertreter des LAA-Gremiums halten.

Prominente Speaker bereichern das Programm

Vielfalt zeigt der Kongress auch im Hinblick auf seine weiteren Keynotes. Einen geistlich geprägten Blick auf die Wirtschaftswelt wird Pater Anselm Grün, Mönch und Cellerar des Klosters Münsterschwarzach, mit seinem Vortrag „Wertschöpfung durch Wertschätzung“ werfen. Eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema Diversity wagt Ex-SAP Personalvorstand Angelika Dammann. „Vielfalt – die neue Sau im HR-Dorf?“ fragt die Personalberaterin in ihrem Vortrag und verspricht zudem einige deutliche Worte zur Frauenquote.

Verstehen, was in anderen vorgeht, gar durchschauen, was der Gesprächspartner denkt – das gehört zum Spezialgebiet des Wirtschaftspsychologen Jack Nasher. Der Professor für Führung und Organisation an der Munich Business School wird zeigen, wie man den Gedanken des Gegenübers auf die Spur kommt. Auf Spontaneität statt Berechnung setzt wiederum Improvisationskünstler Ralf Schmitt, dessen Beitrag den humoristischen Abschluss des Events bildet: „Ich bin total spontan, wenn man mir rechtzeitig Bescheid gibt.“ Mit einem Augenzwinkern erläutert er, wie man über seinen Schatten springt, Ja sagt, Fehler zulässt und dem Moment vertraut.

Musikalischer Auftakt: Einklang aus Vielfalt

Im vergangenen Jahr endeten die Peterberger Trainertage mit Musik, dieses Mal gibt es eine musikalische Ouvertüre: Passend zum Motto lässt Dirigent Gernot Schulz die Teilnehmer mit dem Orchester der Bonner Universität erleben, wie aus vielfältigen Tönen Einklang entstehen kann. Das Besondere dabei: Die Teilnehmer können sich selbst in der Dirigentenrolle üben und so den Transfer zum Führungsalltag vollziehen. Durch das Programm führt wie im vergangenen Jahr der Linguist und Schauspieler Dr. Carl Naughton mit der von ihm entwickelten Moderationsmethode KiK – Kribbeln im Kopf.

Programm und Anmeldung unter www.petersberger-trainertage.de
Informationen zum Award unter www.life-achievement-award.de

Sind Gruppen-Entscheidungen intelligenter als der Einzelne?

Dienstag, den 27. September 2011 um 10:17 Uhr Veröffentlicht in Produktivitätssteigerung

Oder warum Unternehmen selten die beste Entscheidung treffen können

Eigentlich ist es seit Jahren anerkanntes und durch Forschung gestütztes Wissen: Die Intelligenz und das Wissen von vielen zusammen genutzt ergibt bessere Ergebnisse, als die Denkleistung eines Einzelnen. Doch nun gibt es eine neuere Studie der ETH Zürich, die das Gegenteil zu belegen scheint. Was bedeutet das für die Entscheidungsfindung in Unternehmen? Wie kommen wir zur bestmöglichen Entscheidung?

Dazu müssen wir die einzelnen Studien genauer betrachten. Die bisherigen Erkenntnisse beziehen sich auf Studien, bei denen beispielsweise hunderte Probanden das Gewicht einer Kuh schätzen sollten. Der Durchschnitt aller Einzelschätzungen ergab erstaunlich exakt das genaue Gewicht der Kuh. Bei der aktuellen Studie der ETH Zürich schlug jedoch diese „Gruppenintelligenz“ in „Gruppendummheit“ um. Hier wurden die einzelnen Schätzwerte unter den Teilnehmern bekannt gemacht. Die Probanden korrigierten ihre persönlichen Schätzwerte. Extremwerte verschwanden. Es entstand also eine Art sozialer Druck. Aber die Ergebnisse wurden überraschender Weise schlechter. Heißt das nun, dass Unternehmen für optimale Entscheidungen besser geheim abstimmen sollten? Sicher nicht!

In vielen HR-Trainings gibt es realitätsnahe Übungen und Simulationen, die diese Ergebnisse für den Unternehmenskontext konkretisieren. Hier schneiden ebenfalls die Team-Ergebnisse deutlich besser ab, als die Ergebnisse des Einzelnen. Und zwar sicher vorhersagbar. Dabei werden die Ergebnisse immer dann optimal, wenn sich die Teilnehmer in einem offenen Dialog über Annahmen und erwartete Resultate austauschen. Zusammengefasst ergibt sich folgendes Bild: Gegeben die Teammitglieder ihre Meinung ohne Beeinflussung durch die Meinung Anderer ab, trifft der Durchschnitt aller Meinungen ins Schwarze. Das spricht für geheime Wahlen als gesunde Entscheidungsform. Werden jedoch Meinungen der anderen bekannt, sinkt die Qualität der Gemeinschaftsentscheidung, aufgrund sozialer Meinungsanpassung. Tauschen nun jedoch alle miteinander offen ihre Argumente aus, steigt die Qualität der Gruppen-Entscheidungen wieder deutlich an. Demnach müsste in den meisten Unternehmen, in denen sich hochqualifizierte Führungskräfte in Meetings austauschen alles in bester Ordnung ein, oder?

Der Knackpunkt dieser Ergebnisse liegt jedoch im „offenen Dialog“. Jeder Manager würde wahrscheinlich von seinem Unternehmen behaupten, dass in seinem Unternehmen Argumente immer offen ausgetauscht werden. Die Summe der Unternehmen in wirtschaftliche Schwierigkeiten und die unendlich hohe Zahl an Management-Fehlentscheidungen spricht eher für das Gegenteil. Die Fallen auf dem Weg zum Dialog sind unauffällig, subtil, zutiefst menschlich und deshalb weit verbreitet. Sie lassen Projekte scheitern (Studie „Silence Fails“), Teams ineffizient arbeiten, Unternehmen ihre Ziele verfehlen.

Gefährlich sind in diesem Zusammenhang typisch menschliche Verhaltensweisen und alltägliche Formulierungen, die dafür sorgen, dass Meinungen anderer nicht gewertet werden. Dazu gehören erstens die Kontrollierende Sprache: „Darüber brauchen wir nicht mehr diskutieren“, „Das ist doch Blödsinn“, „Alternativlos“. Diese Kontrollierenden Formulierungen sind völlig frei von Fakten, sorgen aber trotzdem dafür, dass andere Meinungen und Standpunkte nicht mehr gewürdigt werden. Als Argumente getarnte Formulierungen, wie „Kein Mensch verwendet noch Holz für diesen Zweck“ sind unauffälliger, aber bei genauerer Betrachtung ebenfalls frei von Fakten, und drängen andere wertvolle Beiträge ins Abseits. Zweitens: Etikettierende Argumente wie z.B. „Typisch Controller“ oder „sowas funktioniert in Deutschland nicht“ haben die gleiche fatale Wirkung auf das Zusammentragen der wichtigsten Fakten und Argumente. Drittens: Oft fehlen im angeblich offenen Dialog die Meinungen von Teammitgliedern, weil diese sich nicht trauen ihre Meinung zu äußern, zu leise argumentieren, zu sanft oder indirekt formulieren um andere nicht zu verletzten, absichtlich Schweigen, weil sie gerade von eine anderem Team-Mitglied persönlich verletzt worden sind, sie schmollen oder sich an jemandem durch zurückhalten von Fakten „rächen“ wollen. Also auch das Zurückhalten von Beiträgen schmälert die Qualität von Entscheidungen.

Genausolang wie die Liste der schädlichen Verhaltensweisen, ist die Liste der Ursachen. Ganz banal aber extrem in ihren Auswirkungen sind persönliche Emotionen, wie z.B. Angst, Ärger, Frust, Mißtrauen, Verletzungen. Dazu kommen oft die falschen Motive in Diskussionen. Sich durchsetzen wollen, Recht habe wollen, andere um jeden Preis überzeugen zu wollen, gewinnen wollen sind typische Motive von erfolgreichen, „starken“ Managern. Diese Motive verhindern aber unmittelbar den gesunden Dialog. Weitere Ursachen sind typisch menschliche Verhaltensmuster im Unternehmensalltag: Machtspiele, Platzhirsch-Gehabe, Sarkasmus, fehlender Respekt, zu viel Respekt gegenüber dem Chef, Bedenkenträger, die oft systematisch ignoriert werden, usw. Wenn all diese menschlichen Züge überall zu finden sind, wo Menschen aufeinandertreffen, sind dann echter Dialog und qualitativ hochwertige Entscheidungen überhaupt möglich?

Das in den USA extrem erfolgreiche Training „crucial conversations“, lehrt im Unternehmenskontext die schädlichen Verhaltensweisen zu erkennen, sie zu ändern, zu vermeiden, die eigenen Emotionen zu kontrollieren und die Bedingungen für den notwendigen offenen Dialog zu schaffen. So können deutlich hochwertigere Entscheidungen getroffen und in allen Unternehmensbereichen bessere Resultate erzielt werden. Unternehmen wie Microsoft und Phillip Morris, die dieses Training weltweit mit allen Mitarbeitern durchführen, sprechen von fantastischen Ergebnissen, schnellerer Time-to-Market, messbar höheren Renditen, verbesserter Wettbewerbsposition, höherer Qualität der Produkte, Team-Mitglieder stehen stärker hinter Entscheidungen und ziehen entsprechend mit.

Während crucial conversations® in den USA bereits HR-Trainings-Preise abgeräumt hat und mittlerweile weltweit mehr als 2 Millionen Teilnehmer zählt, beginnt der Rollout der deutschen Version „Heikle Gespräche®“ des Trainings-Anbieters DOOR in Deutschland gerade erst. Informationen zum einzigartigen, innovativen Trainingskonzept finden Sie unter www.doortraining.de. Am besten schicken Sie einen Entscheider zum Schnuppern in eines der regelmäßig stattfindenden offenen Trainings, oder Sie schauen einmal unverbindlich in eines der Gratis-Webinare.

Über den Autor, Peter Rach:

Peter Rach ist Senior-Trainer bei DOOR Deutschland, NLP-Trainer und Inhaber der Consultingfirma man2fan, die sich auf das Thema Mitarbeiter-Begeisterung und professionelle Kommunikation spezialisiert hat. Sitz ist in Mömbris, in der Nähe von Aschaffenburg und dem Rhein-Main-Gebiet. Zielgruppe sind vor allem mittelständische Unternehmen, die ihren Erfolg auf dem herausragenden Engagement ihrer Mitarbeiter aufbauen wollen. Die Geschäftsleitung hat Peter Rach, Diplomkaufmann für Marketing und Wirtschaftspsychologie, erfahrener Coach, Trainer und Marketing-Profi. Das Team besteht aus einem großen Netzwerk an erfahrenen Trainern, Psychologen und Coaches als freie Mitarbeiter. Sprechen Sie dazu den Autor an: Senior-Trainer Peter Rach, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder 0177-4497497.

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