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Unsere Ziele…

Dienstag, den 20. Januar 2015 um 17:57 Uhr Veröffentlicht in HR Allgemein

…so titelte die Hochglanzbroschüre, die ich vor einigen Tagen bei einem Unternehmensbesuch in die Hand gedrückt bekommen habe.

 

Dort hieß es unter anderem…:

    • Wir erreichen eine äußerst hohe Zufriedenheit unserer Kunden
    • Wir schaffen für unsere Kunden signifikante Mehrwerte

 

Vier Fragen meinerseits an meinen Gesprächspartner:

  1. Messen Sie die Kundenzufriedenheit?
  2. Ist Kundenzufriedenheit Bestandteil Ihrer Zielvereinbarungen und auch der Vergütung?
  3. Sind in Ihren Kundenverträgen die Mehrwerte fixiert – als Ergebnis einer gemeinsamen Sichtweise?
  4. Ist der geschaffene Kundenmehrwert Teil der Vergütungsvereinbarung mit Ihren Kunden?

 

Alle vier Fragen wurden mit „Fehlanzeige“ aber dem Kommentar „interessante Gedanken“ beantwortet.

 

Es ist ein langer Weg von wohlfeilen PR-Formulierungen hin zur gelebten Unternehmenskultur, die mit Verantwortung und Authentizität gelebt werden kann!

 

Herzliche Grüße

Ihr

Frank Weber

weber.advisory

Change Typen gibt’s

Donnerstag, den 08. Januar 2015 um 22:55 Uhr Veröffentlicht in HR Allgemein

Veränderungen begleiten uns auf Schritt und Tritt – Nach Heraklit ist die einzige Konstante im Universum die Veränderung. Wir können uns dem Wandel nicht entziehen. Entscheidend ist, wie wir ihm begegnen und bewältigen. Dabei ist die Frage, was für ein „Veränderungstyp“ wir sind, eine wesentliche. Welche Schlussfolgerungen sind dann individuell daraus zu ziehen? Sind Sie Führungskraft und müssen Ihre Mitarbeiter durch Veränderungen führen? Dann sollten Sie wissen, zu welchem Typ jeder einzelne gehört. „Bodenständige“ werden anders geführt als „Wandelfreudige“.

 

Newsletter (PDF): Change Typen gibt’s

 

Alles Gute für 2015 und erfolgreiche Veränderungen

Ihr
Frank Weber

weber.advisory

Chefs zum Anfassen – Wirkungsvoll und vertrauensfördernd

Montag, den 18. August 2014 um 13:41 Uhr Veröffentlicht in HR Allgemein

In Veränderungsprozessen haben Präsenz und Sichtbarkeit des obersten Chefs für die Belegschaft eine sehr hohe Bedeutung. Wie aber stellt man das wirkungsvoll her? Wie organisiert man das Zusammenkommen von Geschäftsführung oder Vorstand mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern?

 

Erinnern wir uns an einen Ansatz von Tom Peters und an die vielfach kolportierten Anekdoten und Geschichten erfolgrei­cher Unternehmer, die auch als Leiter von größeren Unternehmen und Konzernen noch regelmäßig in der Werkshalle anzutreffen waren – Von Mitarbeiter zu Mitarbeiter wandernd.

 

Es müssen nicht immer neue Formate sein. Oft ist einfacher wirkungsvoller und die Wirkung von Kaminabenden, Business Breakfasts, geplanten Filialbesuchen, After-Work-Talks, etc.darf gerne bezweifelt werden.

Vertrauen entsteht über direkte Kontakte: Newsletter

 

Viele Grüße

 

Ihr

Frank Weber

www.weber-advisory.com

Vom Wert der Irritation

Mittwoch, den 06. August 2014 um 21:07 Uhr Veröffentlicht in HR Allgemein

Mit dem Wort Irritation verbinden wir in der Regel negative Bedeutungen. Wir assoziieren Missstimmung oder Unmut zwischen einzelnen Personen oder Reizungen im medizinischen Sinne. Dabei lohnt es über das Wort „Irritation“ intensiver nachzudenken und diesem z.B. im Zusammenhang mit Veränderungsprozessen eine positive Bedeutung zu geben.

 

Im Change gilt der schöne Satz: „Gewohnheiten können nur verändert werden, wenn deren Muster unterbrochen wird.“ Das Ergebnis der Unterbrechung von Gewohnheiten ist die Irritation. Schon alleine aus diesem Grunde gehört die Irritation zwingend zum Change dazu. Leider ist für viele Menschen (auch Führungskräfte gleich welcher Ebene) in den Unternehmen noch nicht präsent und nachvollziehbar, dass die Störung des Status quo und die damit einhergehende emotionale und mentale Irritation notwendige Voraussetzung für die Einleitung und Aufrechthaltung eines Veränderungsprozesses ist. Die Vorgehensweise ist in etwa mit einer exogenen Reaktion in der Chemie Vergleichbar – ohne Zuführung einer Aktivierungsenergie, keine Reaktion.

 

Externe Berater nehmen in diesem Kontext übrigens die Rolle von Katalysatoren der Veränderungen ein. Im Sinne der Definition erhöhen sie die Geschwindigkeit einer (chemischen) Reaktion durch Senkung der Aktivierungsenergie, (idealerweise) ohne dabei selbst verbraucht zu werden. Auch wenn es vordergründig für manche in den Unternehmen lästig ist, Berater müssen systemirritierend wirken. Gute Berater beherrschen die Kunst der aktiven Destabilisierung, ohne die Menschen einer Organisation zu stark in die intellektuelle Verwirrung zu treiben und Emotionen wie Sorge, Unsicherheit und auch Ärger auszulösen. Die Aufgabe lautet: Dosiert destabilisieren aber nicht paralysieren.

 

Positive Bedeutung hat die Irritation neben dem Change Management auch für das Management von Innovationsprozessen. Warum? Sie zwingen Menschen zu einer Beschäftigung mit der Invention und der anstehenden Innovation und in der Folge – ganz wesentlich – Irritationen zwingen zu Entscheidungen. So bleiben dann auch geprüfte und abgelehnte Inventionen (deren Zeit noch nicht gekommen ist) im Systemgedächtnis der Organisation. Nun gibt es viele inhaltliche und prozessuale Parallelen zwischen dem Management von Innovations-Prozessen und dem von Change-Prozessen. So haben sehr viele Veränderungsvorhaben den Charakter von Prozess-Innovationen und entsprechend gelten z.B. die Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches Innovations-Management auch hier.

 

Vielleicht nutzen Sie die Ruhe der Sommerfrische um über diese kleine „Irritation“ nachzudenken. Im Falle eines massiven Dissenses stehe ich gerne als Ansprechpartner zur Verfügung.

 

Sommerliche Grüße

 

Ihr

Frank Weber

www.weber-advisory.com

Bonn – Mit „Change-Trainings erfolgreich leiten“ setzt der Bonner Fachverlag managerSeminare seine Reihe mit umsetzungsreifen Seminarkonzepten fort. Es ist ein minutiöser Fahrplan zur professionellen Leitung eines dreitägigen Trainings zum Thema Veränderungsbereitschaft, Erfolgsfaktoren und Werkzeuge im Veränderungsprozess.

Wer Trainings zum Thema „Change“ leitet, spart mithilfe des Buchs viel Konzeptionszeit und erhält die präzise Darstellung von erprobten, aufeinander aufbauenden Seminarbausteinen zum Nachmachen. Die Diplom-Psychologin Anna Dollinger beschreibt die einzelnen Bausteine eines möglichen Seminarfahrplans für ein dreitägiges Training mit detaillierten Traineranleitungen, Visualisierungen und allen erforderlichen Unterlagen. Es kann branchenübergreifend als offene wie firmeninterne Maßnahme durchgeführt und dabei an die jeweiligen Rahmenbedingungen angepasst werden. Zahlreiche in diesem Buch präsentierten Arbeitshilfen, Schaubilder und Falldarstellungen stehen den Nutzern dieses Werks zusätzlich als PDF-Download im Internet zur Verfügung.

Teilnehmer lernen, bei sich und anderen die Bereitschaft zur Veränderung zu erwecken, den Change-Prozess initiativ zu begleiten und in eine Erfolg versprechende Richtung zu lenken. So hilft beispielsweise das Modul „Rund um das Thema Glaubenssätze“ zu erkennen, wie Überzeugungen unser Handeln beeinflussen und wie wichtig es ist, sie regelmäßig auf ihre Sinnhaftigkeit zu überprüfen. Spielerisch durchleben Teilnehmer die Prozesse von Veränderung im „Planspiel Solarflight AG“, wenn sie in Teamarbeit Modellflugzeuge bauen. Dabei gewinnen sie Erkenntnisse zur Steuerung von Veränderungsprozessen. Sie begreifen, wie unterschiedliche Stakeholder-Gruppen unterschiedliche Perspektiven haben, wie man zieldienlich mit ihnen umgehen kann und wie stark die Absichten des Managements von der Wirkung auf die Mitarbeiter abweichen können. Die Übung „Tanz der Kommunikation“ sensibilisiert dafür, Widerstände wichtig zu nehmen und konstruktiv für den Wandel zu nutzen. Am Beispiel des Business Case „Kundenservice“ entwerfen Teilnehmer mögliche Kommunikationskonzepte für strukturelle Veränderungen einer Serviceabteilung und vergegenwärtigen die jeweiligen Nebenwirkungen.

In einem zweiten Teil gibt die Autorin den Lesern einen zusätzlichen Methodenkoffer mit der Beschreibung weiterer Methoden, Business Cases und Übungen an die Hand. Diese Trainingsvarianten bieten den Lesern die nötigen Alternativen, ein Training bei Bedarf flexibel mit unterschiedlichen Schwerpunkten auszustatten. Mit der entsprechenden Trainingserfahrung ist es möglich, einzelne Elemente und Übungen der Module neu zu verknüpfen.

Nähere Informationen zu diesem Buch und eine Leseprobe: http://www.managerseminare.de/tb/tb-10718
Download der hochaulösenden Buchcover-Datei: http://www.managerseminare.de/presse/tb-10718.jpg

Anna Dollinger. Change-Trainings erfolgreich leiten. Der Seminarfahrplan. managerSeminare, Bonn 2014, kt., 328 S. plus Online-Ressourcen, ISBN 978-3-941965-70-6, 49,90 Euro

 

Über managerSeminare:
Die managerSeminare Verlags GmbH ist ein auf die Qualifizierung von  Mitarbeitern, Führungskräften und Weiterbildnern spezialisierter Fachverlag. Neben Fachliteratur zur Trainerqualifizierung bringt der Bonner Verlag das derzeit auflagenstärkste Weiterbildungsmagazin „managerSeminare“ sowie die Zeitschrift für Trainer, Berater und Coachs „Training aktuell“ heraus und ist Träger der Datenbanken www.WeiterbildungsProfis.de, www.seminarmarkt.de und www.miceguide.com. Darüber hinaus ist die managerSeminare Verlags GmbH Veranstalter des Branchenkongresses „Petersberger Trainertage“, der einmal jährlich im Steigenberger Grandhotel Petersberg in Königwinter bei Bonn stattfindet.
 

 

managerSeminare.de – Das Weiterbildungsportal

Pressestelle / Michael Busch

managerSeminare Verlags GmbH
Endenicher Straße 41
D-53115 Bonn
Tel.: +49 (0)228 / 9 77 91-24
Fax:  +49 (0)228 / 61 61 64
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

http://www.managerSeminare.de - Das Weiterbildungsportal
http://www.seminarmarkt.de
http://www.trainerbuch.de
http://www.trainerlink.de
http://www.weiterbildungsprofis.de
http://www.miceguide.com

Lesen Sie in dem 14tägigen Blog darüber, wie Menschen, die im Rampenlicht stehen, mit Emotionen umgehen

Tag 9 - Was unterstützt Sie in Veränderungsprozessen, sich neu auszurichten und neue Perspektiven zu erlangen?

 

Birte Karalus:
"Positiver Größenwahn!
Wir schaffen das über Visualisierung: 'Was würde passieren, wenn das Problem nicht da ist?' Es setzt unendlich viel Energie frei und bringt uns näher ans Ziel. Und es darf wirklich ruhig 'spinnert' sein."

 


Seien Sie gespannt auf wertvolles Insiderwissen und die Antworten der anderen Interviewpartner.

Hier geht's zum Blog:

http://www.spitzenfrauen-bw.de/startseite/aktuelles/blog/blogartikel/?uid_single=453&topic=0&theme_uid=60&cHash=79bb2f2a10d95ca5a7e3b9810ffea590
 

Wie es gelingt Ihnen in Veränderungsprozessen, sich neu auszurichten und neue Perspektiven zu erlangen??

Sie möchten mehr über die 5+ABS© Methode erfahren?

Am 21. Januar 2014 ab 18.30h, in der exklusiven Location der Kameha Suite, Taunusanlage 20, 60325 Frankfurt findet zu diesem Thema ein Vortragsabend statt. Informationen finden Sie im Veranstaltungskalender...

Sie haben noch Fragen?

Ich bin nur einen Anruf weit entfernt: 07231-4625182! Zögern Sie nicht, Sie haben’s in der Hand! Gerne auch per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Dipl. Oec. Carmen Uth - chancemotion - Pforzheim - www.chancemotion.de 

 

Wenn Sie mögen, empfehlen Sie diesen Link an Menschen, die Ihnen wichtig sind.

Wir, das Team von eLearning-Anbieter Skillsoft, stellen Ihnen ab sofort das hochwertige Blueprint "Erfolgreich durch den Unternehmenswandel führen"  kostenfrei zur Verfügung. Unternehmen müssen ihre Ziele und Strategien fortlaufend an neue Gegebenheiten anpassen. Doch nicht jeder Mitarbeiter steht Veränderungen positiv gegenüber. Es gilt eine Führungskultur zu entwickeln, in der Chancen des Wandels erkannt und erfolgreich genutzt werden.
    
Erfolg erfordert Entwicklung – fördern Sie Führungskompetenzen!

Sind Ihre Führungskräfte den Herausforderungen in Veränderungssituationen gewachsen? Können Sie das Unternehmen sicher führen und die Mitarbeiter dabei mitnehmen? Die Personalabteilung ist hier gefragt, Talente weiterzuentwickeln und die Führungskräfte zu unterstützen. Doch welche Kompetenzen sollten gefördert werden? Und welche Prozesse sind dazu am besten geeignet?

Im aktuellen ExecBlueprint erläutern erfahrene Personalleiter, welche Führungskompetenzen gerade in Zeiten des Wandels wichtig sind und wie die Personalabteilung zur Ausbildung dieser Fähigkeiten beitragen kann.

Aus dem Inhalt des ExecBlueprints:

- Welche Herausforderungen entstehen für Führungskräfte in
- Veränderungssituationen?
- Wie viel sollten Veränderungen kosten?
- Was sind die goldenen Regeln für den Einsatz von Technologie als Führungsinstrument?

Hier können Sie unser Blueprint zum Thema Veränderungmanagement kostenfrei anfordern:
Mit freundlichem Gruß,

Kerstin Stengel, MBA
Senior Marketing Manager
Mainland Europe & EMEA Channel

Skillsoft NETg GmbH eLearning
Niederkasseler Lohweg 189
D-40547 Düsseldorf
Tel. 0800 400 41 40 (kostenlos in D)
Tel. +49 (0) 211 1 64 33
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E-Mail: kerstin_stengel(at)skillsoft(dot)com

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Stadtverwaltung Wiesbaden – „kultureller“ Notstand macht krank

Samstag, den 14. September 2013 um 14:54 Uhr Veröffentlicht in HR Allgemein

Weil etwa 1.000 Mitarbeiter der Stadtverwaltung Wiesbaden aufgrund von Langzeiterkrankungen permanent nicht dienstfähig sind, wurde bereits in 2012 ein Gutachten in Auftrag gegeben. Der Bielefelder Soziologie-Professor Badura sollte die Gründe für den im Vergleich zu anderen Kommunen hohen Krankenstand ermitteln. Das Urteil des Experten war vernichtend: Die Stadtverwaltung in Wiesbaden gleicht in seinen Augen eher einem “seelenlosen Apparat” als einer “dynamischen Produktionsgemeinschaft”. In Wiesbaden fehlten Mitarbeiter deutlich öfter als in anderen Städten vergleichbarer Größe. Die Ausfälle kosteten die Stadt pro Jahr etwa 14 Millionen Euro.

 

Mit diesen Fakten liefert die Stadt Wiesbaden leider ein aussagestarkes Beispiel dafür, wie eine negative Organisationskultur Mitarbeiter krank machen kann. So heißt es u.a. im Gutachten: „Die Verwaltung fördert mangelhaften Wissensaustausch, negative Emotionen und Demotivation der Mitarbeiter sowie eine Nichtbeachtung organisatorischer Mängel“. Als Grund für die negative Entwicklung sehen die für die Studie Befragten die Entwicklung des Verwaltungsapparates seit 2004. „Wir haben schon einen sehr massiven Kulturwandel in dieser Stadtverwaltung gehabt, hin zu einer betriebswirtschaftlichen Orientierung – auch mit sehr viel Härte und Stringenz – und da gibt es Leute, die, verbunden mit anderen Faktoren, das so nicht mitgehen können“, sagte einer der Befragten.

 

Die Stadt Wiesbaden versuche zwar, die Stressbelastung durch “körperlich orientierte” Maßnahmen wie beispielsweise der Möglichkeit kostenloser Schwimmbad- oder Fitnessstudiobesuche zu kompensieren. Die Stressursachen blieben jedoch davon unberührt und ungeachtet dieser Präventionsmaßnahmen steigen die Krankheitsfälle weiter an.

 

Als ursächlich identifiziert die Studie die betriebswirtschaftliche Ausrichtung der Kommune sowie die Leistungsverdichtung an ihren Arbeitsplätzen. Statt eines Kulturwandels hat sich ein Kulturschock eingestellt. Offen scheint aber immer noch, wie dieser überwunden werden soll.

 

Was also tun?

Der Oberbürgermeister ist neu im Amt und damit besteht die Chance, die Situation in der Stadtverwaltung zu verbessern – wenn er an den richtigen Stellschrauben mit dem richtigen Maß dreht. Vor allem braucht es nun Maßnahmen, die schnelle erste Erfolge bringen. Unmittelbar nach der Wahl am 22. September sollten sich die Verantwortlichen dieses Themas annehmen.

 

Erste Gedanken eines Aktionsplans:

 

1.

Organisationen benötigen Sinn, Ziel und Vision! Der neue Bürgermeister hat eine Abkehr von der bisherigen Doktrin, die Kommune sei wie ein Unternehmen zu führen, verkündet. Nun ist relevant, wie das im Detail aussehen wird und was das für jeden in der Verwaltung bedeutet. Was wird sich ändern und wie wird der Weg dahin aussehen? Ein solcher Prozess muss dringend angestoßen werden – bis hin zu der Frage, wie die Corporate Identity der Stadtverwaltung Wiesbaden künftig aussehen wird.

2.           

Kulturveränderungen dürfen sich nicht zufällig ergeben! Dieser Prozess muss gestaltet werden. Am Anfang steht eine Analyse der momentanen Kultur und ihrer Ausprägungen. In einem weiteren Schritt ist die gewünschte und für sinnvoll erachtete Kultur zu beschreiben. Der Vergleich von Soll und Ist zeigt die Handlungsfelder auf und verdeutlicht zudem, wo es den Mitarbeitern weh tut. Jedes Handeln geschieht immer auf dem Boden einer Kultur. Man sollte sie kennen.

3.           

Der Amtsleiter ist kein Status, sondern Verpflichtung und Aufgabe! Mitarbeiter benötigen Orientierung sowie einen verlässlichen Ansprechpartner. Dieses sind die Kernaufgaben von Führungskräften. Sie begleiten zudem ihre Mitarbeiter bei Veränderungsprozessen. Gute Führung verringert das Risiko für Stress und mindert damit den Krankenstand. Also kann die Devise nur heißen: Weg vom Statusdenken und hin zur Übernahme von Führungsverantwortung. Unterstützt von einem Prozess, der definiert, wie Führung in der Stadtverwaltung Wiesbaden aussehen soll und der alle Führungskräfte entsprechend qualifiziert.

 

Eine verstandene Idee vom Zukunftsbild Wiesbaden, ein Verständnis für die Kultur in der Stadtverwaltung sowie wahrgenommene Führung tun Not. Alle drei Aspekte sind Garanten für die emotionale Bindung von Mitarbeitern an ihren Arbeitgeber und ihre Tätigkeit.

 

Übrigens sind Organisationen, die eine Vision haben, deren Mitarbeiter einen Sinn in der Tätigkeit erkennen, deren Kulturprozesse nicht zufällig verlaufen sondern gestaltet werden und in denen Führungskräfte auch kraftvoll führen, nicht nur deutlich gesünder – sie sind auch erfolgreicher in ihrer Tätigkeit.

www.weber-advisory.com

 

Frank Weber begleitet als Unternehmensberater die Veränderungs- und Entwicklungsprozesse von Personen und Organisationen. Weber ist zudem Hochschuldozent für Change Management, Corporate Identity und Personalführung.

Spionage

Montag, den 15. Juli 2013 um 14:06 Uhr Veröffentlicht in HR Allgemein

von: Frank Weber

 

Was spioniert man eigentlich aus? Im Falle der Wirtschaftsspionage doch wohl vor allem die „Dinge“, die bei Konkurrenten zu einem Wettbewerbsvorteil führen. Doch was ist das eigentlich?

 

Hierzu ein interessanter Gedanke, den ich am vergangenen Samstag bei der Lektüre eines Interviews mit dem IT-Experten und Philosophen Gunter Dueck aufnahm. Seiner Meinung nach sind es heute weniger „Geheimformeln“ die den Erfolg von Unternehmen ausmachten. Wesentlicher seien Unternehmerwille, Kundenempathie oder eine betriebliche Aufbruch- und Innovationskultur.

 

Sehr interessanter Gedankenanstoß. Denn die zitierten Punkte sind keine Handlungsfelder der Wirtschaftsspionage – das sind Handlungsfelder von guter Führung und gutem Change Management, welches auch die „menschliche Seite des Wandels“ einschließt.

 

Anlass mal wieder über die Stärken des eigenen Unternehmens nachzudenken sowie über die Quellen der eigenen Wettbwerbsvorteile. Vielleicht weniger Investitionen in „IT-Security“, sondern statt dessen auch in die Qualität von Führung?.

 

Frank Weber

weber.advisory

www.weber-advisory.com

Change Management auch in medizinischen Betrieben

Samstag, den 09. Februar 2013 um 12:56 Uhr Veröffentlicht in HR Allgemein

 

Im Nachgang zum Management Circle Seminar „Interne Kommunikation bei Umstrukturierungen“ in Köln freue ich mich nicht nur über glänzendes Teilnehmer-Feedback sondern auch über die folgende Berichterstattung:

 

http://www.zm-online.de/home/praxis/Das-Team-mitnehmen_99094.html

 

Nicht nur in Kliniken stellen sich Fragen von Führung und systematischem Change Management. In dem Maße, in dem sich immer mehr Ärzte zu größeren Einheiten zusammenschließen und damit unternehmerisch tätig werden, in dem Maße steigt der Bedarf an einem zielführenden Umgang mit dem Personal. Auch in medizinischen Betrieben gilt, dass Führung, Kommunikation und gutes Change Management die zentralen Erfolgsfaktoren für das Engagement von Menschen und damit für den Erfolg des Unternehmens sind.

 

Die „Zahnärztlichen Mitteilungen“ werden daher in der kommenden Ausgabe einen eigenen Beitrag diesem Thema widmen.

 

Frank Weber

weber.advisory

  1. Als Unternehmensberater konzentriere ich mich auf organisatorische und persönliche Entwicklungs- und Veränderungsprozesse und
  2. Sorge für Lebendigkeit und Wirkung von Konzepten und Strategien.
  3. Führung, Kommunikation und gutes Change Management sind die zentralen Erfolgsfaktoren für das Engagement von Menschen und damit für den Erfolg von Unternehmen.
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