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Dienstag, 10 Februar 2015 09:43

Qualitätskriterien für die Auswahl eines Seminars „Train-the-Trainer“

Das Train-the-Trainer-Konzept verfolgt die Intention, qualitätsrelevantes Wissen und Fähigkeiten durch Mitarbeiter im Unternehmen schulen zu lassen. Der Effekt ist eine einheitliche, schnelle und zumeist kostengünstige Weiterqualifizierung der Gesamtbelegschaft oder einzelner Bereiche.

Grundvoraussetzung für den Suchprozess eines Train the Trainer-Anbieters ist die Zieldefinition des Trainings und der relevanten Zielgruppe. Anhand dieser können die zu vermittelnden Themenschwerpunkte und daraus das notwendige Trainerprofil abgeleitet werden.

Sobald das Anforderungsprofil geklärt ist, sollten vor einer Beauftragung nachfolgende Qualitätskriterien* zwingend verifiziert werden:

Qualifikation

  • Fachliche Kompetenz:
    • Abhängig vom Trainingsschwerpunkt (bspw. Führungserfahrung bei erfahrenen Führungskräften; technischer Sachverstand bei technischen Themen)
  • Methodische Kompetenz:
    • Kenntnisstandermittlung
    • Stärken-/Schwächen-Analyse
    • Erarbeitung eines maßgeschneiderten Vorgehens (z.B. Praxisbeispiele, Mix Theorie & Praxis)
    • Abhängig vom Trainingsschwerpunkt (z.B. Managementkompetenzen, Selbstmanagement, Führung, Kommunikation, Konfliktmanagement, technisches Know-how, Spezialwissen)
    • Trainingserfahrung (Methodik, Didaktik, Aufbau)
    • Validierungsmethodik: Wird das vermittelte Wissen richtig weitervermittelt?
  • Soziale Kompetenz/SoftSkills:
    • Abhängig vom Trainingsschwerpunkt (z.B. Empathie, Motivation, Konfliktmanagement, Geduld/Ausdauer)

Qualität

  • formal:
    • Vertrag: Trainingsdefinition, Zieldefinition, Zielerreichungsgrade, transparente Formulierungen, Konditionen, keine versteckten Kosten, genaue Terminierung, Stornoregelung
    • Unterlagen: Vollständigkeit und Inhalte (Arbeitsproben, Referenzstimmen, Erfolgszahlen/-quoten)
  • Serviceorientierung:
    • Einhalten von Kommunikationswegen
    • Einhalten von angekündigten Reaktionszeiten
    • Pünktlichkeit
    • Zeitfenster für persönliche Rückfragen der Teilnehmer
  • Referenzen:
    • Anzahl vergleichbare Trainings innerhalb der letzten 12-18 Monate
    • Anzahl Trainings mit diesem Schwerpunkt insgesamt
  • Prozesse:
    • abhängig vom Trainingsschwerpunkt und der Zielgruppe (inhaltliche, fachliche und qualitative Validierung)
  • Wissenstransfer:
    • nachgelagerte Messung der Zielerreichungsgrade
    • nachgelagerter Erfahrungsaustausch

Weiche Faktoren

  • Kommunikation:
    • Zuhören, Mitdenken, Beraten
    • Kommunikationsstil
    • Auftreten
  • Chemie/Nasenfaktor:
    • Subjektive Wahrnehmung
    • Bezug: einbezogene Personen, Unternehmenskultur etc.

Bei der Auswahl zu berücksichtigen

  • Bedarfsklärung vorab: Nur wer weiß, was er sucht, kann qualitative Anforderungen formulieren!
  • Budget: Idealerweise Abstimmung oder Freigabe des Budgetrahmens vor der Suche.
  • Honorarhöhe: Vergleichen lohnt sich. Tagessätze jedoch relativ homogen.
  • Flexibilität: terminlich, methodisch
  • Mehraugenprinzip: Vorgesetzte und zu schulende Kollegen einbeziehen, ggf. neutrale Instanz vorschalten => kein „Golfplatzprinzip“!

Gerade beim Train-the-Trainer-Modell gilt es neben der fachlichen auch die persönliche Passgenauigkeit zu überprüfen. Nur ein Trainer, der die zu vermittelnden Inhalte fachlich wie theoretisch beherrscht und diese den betreffenden Mitarbeitern gewissenhaft und auf Augenhöhe übermitteln kann, wird ein funktionierendes Train-the-Trainer-Projekt umsetzen können.

* Eine individuelle Bedarfsklärung für jeden Einzelfall ist die Grundlage eines qualitativen Dienstleistermanagements. Die oben genannten Kriterien haben daher generischen Charakter.

Weiterer Austausch gern über

via Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

oder

0221-999 690 89

https://www.persofaktum.de/personaldienstleister-recherche

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