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Freitag, 17 Februar 2017 14:54

Die eigene Persönlichkeit und die Steuer

Wie ein mechanistisches Weltbild falsche Anreize setzen kann

Erst kürzlich bestätigte das Finanzgericht Hamburg, dass Aufwendungen für Seminare mit persönlichkeitsbildendem Charakter nur dann als Werbungskosten absetzbar sind, wenn sie auf die spezifische berufliche Situation des Steuerpflichtigen zugeschnitten sind. Die Richter erklärten, es reiche nicht aus, dass die vermittelten Lerninhalte "auch" im beruflichen Alltag einsetzbar und der beruflichen Entwicklung förderlich sein könnten. Die Richter stellten zudem heraus, dass die Teilnehmer einen vergleichbaren beruflichen Hintergrund haben müssten. Ist der Teilnehmerkreis inhomogen, tritt der allgemein persönlichkeitsbildende Inhalt einer Fortbildung in den Vordergrund und der Abzug im Rahmen der Werbungskosten scheidet aus (FG Hamburg, Urteil vom 20.9.2016, Az. 5 K 28/15). Somit ist gewisse Vorsicht bei der Auswahl der infrage kommenden Seminare geboten.

Eine Frage des Menschenbildes

Es muss wohl am kulturellen Hintergrund der Bürokraten liegen, dass man sich der Wirkung von Persönlichkeitsbildung auf die Arbeits-Performance von Mitarbeitern und auch Führungskräften so grundsätzlich verschließt. Bereits 1960 unterschied der MIT -Professor Douglas McGregor zwei verschiedene Menschenbilder. Seine Theorie X und Y basieren auf zwei unterschiedlichen Annahmen, was Menschen motiviert.

Während die Theorie X davon ausgeht, dass Menschen von Natur aus faul sind, basiert die Theorie Y dagegen auf der Annahme, dass sie grundsätzlich ehrgeizig sind, sich entwickeln wollen und einen Beitrag leisten möchten. Ihre Arbeit sehen sie als Quelle der Zufriedenheit und sie haben Freude an ihrer Leistung. Sie sind intrinsisch motiviert, können sich selbst organisieren und verordnen sich selbst zur Erreichung ihrer Ziele Disziplin und Eigenkontrolle. Kreativität und Verantwortungsbewusstsein sind ihnen ebenfalls zu Eigen. Während hingegen die Xer ausschließlich extrinsisch motiviert sind und durch Vorgaben geführt werden. Belohnung und Sanktion unterstützen den Führungsprozess der X-Typen.

So ist es kein Wunder, dass das X-Menschenbild die Grundlage der traditionellen hierarchischen Führung von Unternehmen und vor allem Behörden ist. Die eigene Motivation und deren Quellen spielen kaum oder keine Rolle.

Lerne dich selbst zu führen, bevor du andere führst!

Wir wissen, dass der erste Schritt wirksamer Führung in der Selbstentwicklung liegt. Kernelement eines Leaders ist die Verpflichtung Vorbild zu sein und die zuvor definierten Werte und Prinzipien zu verinnerlichen und vorzuleben. Dafür Sorge zu tragen, dass Worte und Taten kongruent und alle Aussagen im Zeitablauf konsistent sind. Nur so entsteht das nötige Vertrauen von Mitarbeitern.

Das aber setzt eine Beschäftigung mit der eigenen Persönlichkeit voraus – die vom Finanzamt nur unter engen Rahmenbedingungen unterstützt wird. Eine der steuerrechtlich zulässigen Maßnahmen kann u.U. das anlassbezogene Coaching sein. Dieses kann ausnahmsweise dann Fortbildung sein (und zu absetzbaren Werbungskosten oder Betriebsausgaben führen), wenn die Teilnahme daran ausschließlich oder ganz überwiegend beruflich veranlasst ist. Voraussetzung: Die Inhalte der Maßnahme müssen auf die konkrete Tätigkeit zugeschnitten sein. Sollten mehrere Teilnehmer vorhanden sein, müssen alle denselben beruflichen Hintergrund haben.

Das Steuerrecht kennt keine Prävention - Bedauerlich

Die Konsequenz daraus? Techniken der Konfliktlösung, Verbesserung der Kommunikation bei Meinungsverschiedenheiten können i.d.R. steuerlich nur dann abgesetzt werden, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen und der Konflikt vorhanden ist. Dann stellen gesunkene Produktivität und ggf. auch gestiegene Fluktuation eine berufliche Veranlassung dar.

Will eine Führungskraft das aber präventiv lernen und Konfliktkompetenz erwerben, um solche Entwicklungen zu vermeiden, wird das i.d.R. steuerlich nur in engen Grenzen abzugsfähig sein. Dabei schädigen Führungskräfte, die Konflikte unbearbeitet lassen oder gar verdrängen, ihr Unternehmen grob fahrlässig, denn

  • in jedem Unternehmen werden 10 bis 15 Prozent der Arbeitszeit für Konfliktbewältigungen verbraucht und
  • bis ca. 25 Prozent des Umsatzes hängen von der Qualität der innerbetrieblichen Kommunikation ab.

Dass gut geführte Unternehmen profitabler sind und damit auch das Steueraufkommen erhöhen, haben die X-er vom Finanzamt scheinbar weniger auf der Agenda. Immerhin befinden sie sich in der guten Gesellschaft derer, die so gerne von weichen Faktoren sprechen.

Frank Weber, weber.advisory

Bonn – Für die professionelle Reflexion in Seminar, Lehre und Teams hat Jörg Friebe einen Fundus von 100 praktischen Tools zusammengestellt. Sie sind auf die Umsetzung in unterschiedlichsten Lern- und Arbeitssituationen hin strukturiert und variierbar beschrieben. Das Buch ist soeben im Bonner Fachverlag managerSeminare erschienen.

In einer komplexer werdenden Welt wird Reflektieren zu einer Schlüsseleigenschaft für den beruflichen Alltag. Führungskräfte mit Mitarbeitern, Coachs mit ihren Klienten, Seminarleiter mit Teilnehmern, Teamleiter in der Teambesprechung oder Lehrer mit Schülern können mit den vorgestellten Methoden und Aktivierungen die Fähigkeit zu eigenständigem Reflektieren entwickeln und erkennen, wieweit ihr Handeln, Denken und Fühlen zueinander passen und ihre Ziele unterstützen. Die „Theorie U” von Claus Otto Scharmer sowie die Gewaltfreie Kommunikation von Marshall Rosenberg liefern die theoretische Fundierung und die  handlungsleitenden Prinzipien, um die beschriebenen Übungen gleichermaßen in die Tiefe und die Beteiligten zu einer praktischen Lösung zu führen.

Zu insgesamt zehn grundlegenden Handlungsformen der Reflexionsaktivierung wie reden, auswählen, aufstellen, darstellen und besinnen findet der Leser jeweils zehn passende Methodenbeschreibungen. Beispielsweise tauschen sich Teilnehmer „An der Bushaltestelle“ in der Rolle von Wartenden über ihr Unternehmen aus. Im Laufe der Reflexion entsteht ein Bild der Unternehmenskultur und es werden mögliche Wege zu Verbesserungen gesammelt. Mit „Hand, Herz und Hirn“ lernen Teilnehmer oder Coachees, wie sie eine Situation Schritt für Schritt aus dem, was auf der „Hand liegt“, auf der Gefühlsebene und der Verstandsebene differenziert betrachten können. Mit den „5-Finger-'B's“ geben Teilnehmer eine klar strukturierte Rückmeldung mit den (bedeutungstragenden) Fingern ihrer Hand. Um die diffuse Gefühlslage in einer Situation zu klären, wird diese als „Wetterkarte“ illustriert. In einer dynamischen Variante der Aufstellungsarbeit bewegt sich ein Stellvertreter zum Anliegen eines anderen frei im Raum und äußert dabei – „Walking in your shoes“ – seine Gedanken.

Die einzelnen Methoden folgen einer einheitlichen Struktur und liefern neben Informationen zu Gruppenkonstellation, Aktivierungsgrad der Teilnehmer, Dauer und Material auch einen schnellen Überblick, welche Reflexionsebenen angesprochen werden und ob die Reflexion maßgeblich rückblickend, tiefblickend oder ausblickend genutzt werden kann.

Lesern des Buches wird als Service eine exklusive digitale Zusatzleistung angeboten: Zu einigen der im Buch vorgestellten Übungen stehen Arbeitshilfen als Download-Ressourcen zur Verfügung, die den unmittelbaren praktischen Einsatz unterstützen.

Nähere Informationen zu diesem Buch und eine Leseprobe: http://www.managerseminare.de/tb/tb-11706
Download der Presseinformation unter: http://www.managerseminare.de/presse/pi-11706.doc
Download der hochauflösende Buchcover-Datei: http://www.managerseminare.de/presse/tb-11706.jpg

Jörg Friebe. Reflektierbar. 100 Reflexionsmethoden für den Einsatz in Seminar und Coaching.
managerSeminare, Bonn 2016, 240 S., kt., ISBN 978-3-95891-015-7, 49,90 Euro


Über managerSeminare:
Die managerSeminare Verlags GmbH ist ein auf die Qualifizierung von Mitarbeitern, Führungskräften und Weiterbildnern spezialisierter Fachverlag. Neben Fachliteratur zur Trainerqualifizierung bringt der Bonner Verlag das derzeit auflagenstärkste Weiterbildungsmagazin „managerSeminare“ sowie die Zeitschrift für Trainer, Berater und Coachs „Training aktuell“ heraus und ist Träger der Datenbanken www.WeiterbildungsProfis.de, www.seminarmarkt.de und www.miceguide.com. Darüber hinaus ist die managerSeminare Verlags GmbH Veranstalter des Branchenkongresses „Petersberger Trainertage“, der einmal jährlich im Steigenberger Grandhotel Petersberg in Königswinter bei Bonn
stattfindet.


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Publiziert in HR Allgemein
Dienstag, 01 Dezember 2015 08:26

Warum der Berater von heute ausgedient hat

Bild Geffroy

 

Generationswechsel, Technologiewandel, Vernetzung, Schnelllebigkeit haben für Unternehmen eine neue Ära eingeläutet. Hält die Berater- und Consultant-Zunft dieser Entwicklung stand? Heute muss ein Berater nicht mehr Allrounder sein, sondern ein Mensch mit Expertise, Fokussierung, Unverwechselbarkeit und Nahbarkeit. Doch die meisten Berater entwickeln nach wir vor ein Konzept für den Kunden, liefern ab und verabschieden sich dann. Nicht selten hinterlassen sie wahre Scherbenhaufen.

Gute Praxishandbücher für Berater gibt es jede Menge. Doch keines dieser Werke vermag einen Ausblick zu geben, mit welchen Anforderungen der Berater der nächsten Generation konfrontiert werden wird. Hier setzt das Buch an, um bei Beratern Verständnis dafür zu wecken, wie sich ihre Branche in den nächsten fünf, zehn oder gar 20 Jahren weiterentwickeln wird. Das Buch zeigt Beratern den sicheren Einstieg in die Wissensökonomie und wie sie auch übermorgen noch sicher ganz oben mitschwimmen können.

Edgar K. Geffroy und Benjamin Schulz sind beide Berater und ausgewiesene Kenner der Branche. Sie liefern einen umfassenden Blick aus der Metaebene mit dem Anliegen, die eigene Branche aufmerksam zu machen, auf das, was da kommt. Um für die Zukunft auf gestellt zu sein, empfehlen sie eine Kehrtwende vom herkömmlichen Berater, der seine Identität an der Unternehmenspforte ablegt. Austauschbarkeit, so die Autoren, ist der Killer für jeden Berater.

 

Geffroy Schulz

Edgar K. Geffroy, Benjamin Schulz
Goodbye, McK... & Co.
Welche Berater wir zukünftig brauchen. Und welche nicht.
220 Seiten
ISBN 978-3-86936-664-7
€ 29,90 (D)|€ 30,80 (A)
 
 
Eine Leseprobe sowie weitere Informationen finden Sie auf www.gabal-verlag.de!
Publiziert in HR Allgemein

Weg vom Führungsmittelmaß, hin zu exzellenter Führung

Wie wird man von einem guten Chef zu einem exzellenten? Was das bedeutet und wie es funktioniert, zeigt dieser augenöffnende Ratgeber. Die Grundthese dabei ist: Nicht jeder Kumpelchef ist auch eine gute Führungskraft. Ganz im Gegenteil! Nicht selten sind es die unbequemen Chefs, die bei den Ergebnissen und der Mitarbeiterentwicklung nicht zu toppen sind.
Für den Quantensprung zur exzellenten Führungskraft erhält der Leser konkretes Handwerkszeug. Das Buch zeigt den Weg vom konventionellen konsensorientierten Führungsstil hin zur individuellen Mitarbeiterentwicklung und zur Steigerung des Gesamtnutzens für das Unternehmen.
Übersichtliche Erkenntnisse, Tipps und Werkzeuge springen dem Leser sofort ins Auge. So eignet sich das Buch auch zum schnellen Nachschlagen. Der flüssige Schreibstil und die authentischen Geschichten, machen das Buch zu einem wahren Lesevergnügen. Zusammen mit der spannenden Rahmenhandlung wirken sie motivierend und machen Lust, das Gelesene in die Tat umzusetzen.

 

Markus Jotzo weiß, was gute Führungskräfte ausmacht – und warum gut sein nicht ausreicht. Acht Jahre lang war er Führungskraft bei Unilever, erlebte gute und schlechte Führung und sehr wenig exzellente, bevor er sich mit seiner eigenen Firma selbstständig machte. Heute ist Jotzo international als Speaker, Trainer und Coach tätig sowie Inhaber des Instituts Markus Jotzo Leadership Development. Sein Credo: Ein exzellenter Chef ist nicht einer, der für gute Stimmung im Team sorgt, sondern einer, der seine Mitarbeiter weiterentwickelt. Und dadurch den Unternehmenserfolg sichert. Der Autor lebt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Hamburg.

 

9783869365947 frontcover     Durch einen Klick auf das Cover gelangen Sie zur online blätterbaren Leseprobe auf book2look!

 
Markus Jotzo
Der Chef, den keiner mochte
Warum exzellente Führungskräfte nicht nett sind
240 Seiten
ISBN 978-3-86936-594-7
€ 24,90 (D) | € 25,60 (A)
GABAL Verlag, Offenbach
 
E-Book inside: Beim Kauf dieses Buches erwerben Sie kostenlos das digitale Pendant des gedruckten Buches als pdf oder e-pub dazu. Nutzen Sie so die Vorteile beider Medien!
 

Weitere Informationen und noch mehr Bücher zum Thema Führung finden Sie unter www.gabal-verlag.de!
Publiziert in Führung, Leadership

Bonn – „Es geht nicht darum, Neurosen loszuwerden, sondern darum, aus ihnen Charakter zu machen. Jede Neurose ist ein ungelöstes Talent“, formulierte Bernd Schmid in seinem unkonventionellen Keynote-Vortrag auf den Petersberger Trainertagen 2014, nachdem er für sein Lebenswerk mit dem höchsten Preis in der Weiterbildungsbranche geehrt wurde. Darin belegte der 67-jährige Coaching-Pionier mit Episoden seiner eigenen „Story“, wie Menschen mit „biographischen Hypotheken“ stimmig leben und ihren sinnmachenden Weg finden. Der Live-Vortrag ist nun auf DVD verfügbar.

 

„Schon als Kind wollte ich Menschen weiterbringen“, sagte Bernd Schmid in seinem Vortrag. Das ist ihm gelungen, denn sein Institut für systemische Beratung (isb) in Wiesloch zählt zu den bedeutendsten deutschen Weiterbildungsschmieden. Wie ihm das gelang, obwohl er selbst in seiner Schulzeit mit Rechtschreibung und Interpunktion auf dem Kriegsfuß stand, erzählte der frisch gekürte Preisträger in seinem Vortrag und lebt damit seine These vom Mensch als „narratives Wesen“, das sich selbst und der Welt einen Sinn machen und eine Story sein will. Der Weg zum „Ich“ ist laut Schmid gepflastert mit inneren Bildern, spezifischen Erinnerungsschnipseln, die uns im Gedächtnis geblieben sind, wie beispielsweise eine kleine scheinbar unbedeutende Begegnung mit einem anderen Menschen. „Wenn wir mit diesen Bildern in Dialog treten, erzählten sie uns von uns selbst, sie vermögen Sinnzusammenhänge aufzudecken, die die Person und ihre Bestimmung widerspiegeln“, skizzierte der Weiterbildner die Grundidee der von ihm weiterentwickelten Methode der inneren Bilder. Und so wie Gunther Schmidt ihn in seiner Laudatio auf den Preisträger charakterisiert hatte, gelang es ihm auch in diesem Vortrag, durch seine Geschichten und Bildmomente komplexe Prozesse und Zusammenhänge einfach und nachvollziehbar zu machen.

 

Dr. Bernd Schmid ist Gründer und geschäftsführender Gesellschafter des Instituts für systemische Beratung in Wiesloch. Er gehört zu den profiliertesten Lernkultur- und Konzeptentwicklern Deutschlands. Die systemische Beratung und Organisationsentwicklung bereicherte er mit einer Vielzahl von Modellen und Ideen.

 

Mehr Informationen und ein Ausschnitt aus dem Vortrag: http://www.managerseminare.de/tb/tb-11133
Hochauflösende DVD-Cover-Datei: http://www.managerseminare.de/presse/tb-11133.jpg
Download dieser Presseinformation als Word-Dokument unter: http://www.managerseminare.de/presse/pi-11133.doc

Bernd Schmid. Leitsterne beruflicher Entwicklung. 45 Minuten Live-Vortrag auf den Petersberger Trainertagen 2014. managerSeminare, Bonn 2014; 45 Min., DVD, ISBN 978-3-941965-90-4, 39,90 Euro

 

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Die managerSeminare Verlags GmbH ist ein auf die Qualifizierung von  Mitarbeitern, Führungskräften und Weiterbildnern spezialisierter Fachverlag. Neben Fachliteratur zur Trainerqualifizierung bringt der Bonner Verlag das derzeit auflagenstärkste Weiterbildungsmagazin „managerSeminare“ sowie die Zeitschrift für Trainer, Berater und Coachs „Training aktuell“ heraus und ist Träger der Datenbanken www.WeiterbildungsProfis.de, www.seminarmarkt.de und www.miceguide.com. Darüber hinaus ist die managerSeminare Verlags GmbH Veranstalter des Branchenkongresses „Petersberger Trainertage“, der einmal jährlich im Steigenberger Grandhotel Petersberg in Königwinter bei Bonn stattfindet.


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Publiziert in HR Allgemein
Dienstag, 03 Juni 2014 08:26

Coaching Heute: Reifer und Emanzipierter

Coaching, so wie wir es heute verstehen, hat eine tiefe Reife erreicht. Es ist nicht mehr vergleichbar mit der „werkzeugkistenartigen“ Technik von früher, deren Zugang das „Reparieren“ war. Repariert wurde mit Coaching immer dort, wo ein Defizit entstanden war und an Stellen, an denen jemand Fehler gemacht oder versagt hatte. Und es ist auch nicht mehr vergleichbar mit einer „gurutreuen“ Beratungsform, die ohne transparente Technik arbeitete. In welcher der Coach plötzlichen Eingebungen und „Gespüren“ folgte, was am ehesten noch an wahrsagerische Glaskugel-Taktiken erinnerte. Wir sind davon überzeugt, dass Coaching sich schon längst aus der Schmuddel-Ecke befreit hat und mit ihr auch die praktizierenden Coaches. Wenngleich es eine irritierende Vielfalt an Angeboten und Coaches gibt (Lindner, 2011: 11): Von Ernährungs-, (Buch-)Schreibe- und Mediencoaching über Vocal- oder Stylecoaching bis hin zu Anti-Cellulite-Coaching (googeln lohnt sich) oder Body-Coaching. Autorenkollegen sprechen treffenderweise von „Bindestrich-Coaching“ (Lindner, 2011: 68).

 

Wir glauben, dass es heute in gelungenen Coachings nicht um die Entscheidung geht, ob „Hammer oder Meisel“ in einer Fragestellung ausgepackt werden sollen (vgl. Fischer-Epe, 2010: 29). Der Coach von heute arbeitet viel mehr an seinem Selbstverständnis, an seinem Menschenbild und flirtet in dieser Individualisierung gerne mit alten Philosophen und Denkern. Und dabei beschäftigen wir uns zentral mit dem Thema Ethik und Haltung. Und das tun wir weniger in der Theorie, denn das haben schon viele andere Autorenkollegen erarbeitet, sondern wir fokussieren auf das „wie“ und eine mögliche Umsetzung dieser Theorie: Wie führen wir Coaching-Gespräche und wie leben wir die Haltung.

Lassen Sie uns gemeinsam in den Kopf eines Coaches schauen: Dort entscheidet sich, wie das Coaching ablaufen wird. Das „wie“ hängt ganz maßgeblich von der Haltung des Coaches ab. Die Haltung eines Coaches lässt sich als innere Einstellung oder als persönliche Erfahrung umschreiben; sie beinhaltet alle Paradigmen und Grundannahmen des Coaches:

  • „Welche bewusste oder unbewusste Vorstellung hat der Coach von Kommunikation und wie diese ‚funktioniert‘?“

  • „Welches Bild hat der Coach von Menschen im Allgemeinen und von seinem Coaching-Klienten im Speziellen?“

  • „Wie beschreibt der Coach soziale Zusammenhänge und wie beschreibt er Veränderungsschritte von Individuen?“

  • „Welche innere Haltung hat er zum Coaching-Prozess?“

  • „Was ist seiner Meinung (und Erfahrung) nach möglich und was nicht?“

 

Die Antworten auf diese Fragen machen die Grundlage aus, die beim Coach mitschwingt, sobald er sich für eine Methode oder eine Technik entscheidet. Das meinen wir, wenn wir von Haltung sprechen. Und das ist der Zusammenhang zwischen Coaching und dem Kopf des Coaches.

 

 

Der moderne Coaching-Zugang hat sich also verändert: Er wurde allgemeiner, reifer und emanzipierter. Wahrscheinlich ist dies auch ein Grund, weshalb individuelles Coaching immer stärker nachgefragt wird. Diese Entwicklung ist möglicherweise den Effekten der Individualisierung und Globalisierung unserer Gesellschaft zu verdanken oder auch in den verschiedenen Tretmühlen des Alltags zu suchen (vgl. Binswanger, 2006: 47). Jedenfalls wird Begleitung und Orientierungshilfe sichtbar vermehrt gesucht. Dass es eine verstärkte Nachfrage für Coaching-Kompetenzen gibt, ist eine Tatsache an sich mit eigenen Ursachen und Gründen. Uns interessieren aber vor allem Wege im Coaching und Menschen, die als Coaching-Anwender ihre Kommunikation veredeln. Denn es ist ein Unterschied, ob sich ein Hilfesuchender an einen willigen Zuhörer wendet oder an eine Person, die Coaching-Kompetenzen besitzt. Willige Zuhörer für Problemsituationen finden Sie in unserer reflektierten Gesellschaft sehr zügig. Da jeder Mensch über eine Psyche und eine Persönlichkeit verfügt, gehen die meisten Menschen auch davon aus, dass sie bei „psychischen“ oder „persönlichen“ Fragestellungen weiterhelfen können. Natürlich kann jeder bei einem Freund, einem Arzt oder Seelsorger, einem Kollegen oder Vorgesetzten, innerhalb seiner Beziehung oder bei anderen nahe stehenden Menschen einen aufmerksamen Zuhörer finden. Und doch macht es entgegen der allgemeinen Annahmen einen bemerkenswert dramatischen Unterschied, ob der Zuhörer sich an gewisse Kommunikationsregeln hält und sich eine gewisse innere Haltung angeeignet hat (oder eben nicht).

 

Unsere Kernbotschaft ist: Jeder, der das möchte, kann sich die Fertigkeiten sowie die innere Haltung und Überzeugung für professionelle Coaching-Begleitung aneignen. Sowohl die Fragetechniken als auch die Fähigkeit, sich selbst inhaltlich aus dem Problem des Coaching-Klienten herauszuhalten, ist erlernbar. Denn betrachtet man Coaching auf diese Weise, dann handelt es sich in erster Linie um eine Haltung als um eine Technik. Es ist die Möglichkeit, anderen zu helfen, ihre Lösungen selbst zu erarbeiten. Im Umkehrschluss ist jedoch die Unkenntnis dieser Eckpfeiler bei vielen Zuhörern die Grundlage für scheiternde Beratungsgespräche oder Missverständnisse. Manchmal versperren Hilfsbedürftigkeit und persönliche Erfahrungen des Beratenden eine „unterstützende“ Kommunikation mit dem Hilfesuchenden. Und dann entstehen vielleicht Lösungsvorschläge, die mehr Bezug zum Ratgeber haben als zum Hilfesuchenden: „Ich an Deiner Stelle, würde es so machen (…)!“ oder „Als ich mal in einer ganz ähnlichen Situation wie Du war, hat mir Folgendes geholfen (…)!“. Diese oder ähnliche Ratschläge kennen Sie sicher auch aus Ihrem persönlichen Alltag.

Natürlich kann es durchaus einen Unterschied machen, ob der Coach eine jahrelange Erfahrung in der Coaching-Technik hat oder ob jemand gerade erst frisch mit dem Coaching begonnen hat. Dennoch sind wir fest davon überzeugt, dass auch ein „Neuling“, der sein Coaching-Handwerkszeug beherrscht, einem Klienten helfen und einen positiven Unterschied machen kann. (In jedem Fall bewirken Coaching-Fragen etwas anderes als Ratschläge.)

 

 

Literatur

Bartels, O. und Wundsam, K: Mein erstes Mal. Was Coaching alles verändern kann. Wien, 2011

Binswanger, M.: Tretmühlen des Glücks. Freiburg im Breisgau, 2006

Fischer-Epe, M.: Coaching: Miteinander Ziele erreichen. Hamburg, 2010

Lindner, E.: Coachingwahn: Wie wir uns hemmungslos optimieren lassen. Berlin, 2011

 

Über die Autoren

Oliver Bartels
arbeitet als Führungskräftetrainer, Systemischer Unternehmens- und Prozessberater für Teams und Organisationen und Vortragender im In- und Ausland. Sein Herz schlägt für die Themen Coachingausbildung ("sollte jeder können") und systemische Beratung ("hätte ich das vorher gewusst...."). Er ist (Co-)Autor von mehreren Fachartikel sowie drei Büchern. www.OliverBartels.de
Dr. Kerstin Wundsam
ist als Fachbuchautorin, systemische Beraterin, Trainerin und Coach tätig und begleitet Führungskräfte aller Hierarchieebenen sowie Teams in komplexen Situationen und Veränderungsprozessen. Als leidenschaftliche Referentin konzipiert sie Trainings und Seminare (u.a. zu den Themen 'Leadership', Systemisches Coaching und Konfliktmanagement). www.kerstin-wundsam.de

 

 

Buchempfehlung:

Oliver Bartels / Kerstin Wundsam
Mein erstes Mal.  Was Coaching alles verändern kann
220 Seiten, ISBN Print: 978-3-902155-13-9, ISBN E-Book: 978-3-902155-18-4

Bonn – Mit „Bildbar“ haben Margit Kühne-Eisendle und Jimmy Gut 100 bewährte Methoden zum Arbeiten mit Bildern und Fotos im Coaching, Training, Ausbildung, Therapie und Supervision zusammengestellt. Das Buch mit zahlreichen farbig gestalteten Beispielen und das ergänzende Kartenset mit inspirierenden Bildmotiven sind soeben im Bonner Weiterbildungsverlag managerSeminare erschienen.

Frau Flink hat einen Coach aufgesucht, weil sie sich trotz beruflichen Erfolgs nicht wirklich zufrieden fühlt, aber nicht festmachen kann, woran das liegt und wie sie es ändern kann. Krank fühlt sie sich eigentlich nicht und materiell scheint ihr sehr gut zu gehen. In der frühen Phase der Beratung will sich der Coach einen Überblick in die Lebenssituation von Frau Flink verschaffen und dabei möglichst alle wichtigen Lebensbereiche anschauen. Dazu wählt er das gestaltpädagogische Modell der „fünf Säulen der Identität“, die unser Leben in verschiedenen Bereichen stützen. Er spürt jedoch, dass Frau Flink zu diesem Zeitpunkt zumindest im Gespräch nicht weiterkommt. Die Sitzung scheint in eine Sackgasse zu geraten. Daraufhin lässt er sie aus seinem Kartenset zu jeder Säule ein Bild auswählen. Bei „Materielle Sicherheit“, „Körper“, „Arbeit und Leistung“ greift sie zügig zu. Dann zögert sie. Bei „Soziales Netz“ zieht sie schließlich das Motiv „Fahnen im Wind“. Mit Unterstützung des Coachs spürt sie nach, welche Botschaft das jeweilige Bild für die zugeordnete Stütze hat. In der anschließenden Reflexion stellt Frau Flink fest, dass genau diese Säule „nicht trägt“, weil sie sich über einen längeren Zeitraum durch den Beruf vom Partner entfernt und den Kontakt zum familiären Umfeld vernachlässigt hat. Die Arbeit mit Fotokarten hat ihr ermöglicht, das unbewusste Thema zutage zu fördern. Mit dem Coach vereinbart sie, an einer Stärkung der sozialen Bindungen weiterzuarbeiten.

Dieses Beispiel veranschaulicht, wie vielfältig der Einsatz von Bildern für unterschiedliche Beratungs- und Trainingssettings sein kann. Bilder und Fotos ermöglichen Teilnehmerinnen oder Klienten neue Zugänge zu ihren Themen, ihren inneren Prozessen und ihren Ressourcen. Die Methodensammlung „Bildbar“ beschreibt gleich 100 Einsatzvarianten – von der schlichten Vorstellungsrunde bis hin zur herausfordernden Reflexionsarbeit. Die praxisbewährten Methoden sind einfach nachvollziehbar und sofort umsetzbar. Eine Schlagwort-Matrix hilft, zügig eine passende Methode zu finden.

Das Buch ist gut kombinierbar mit der Bildkartensammlung „Bildbar – Das KartenSet“. Es soll dem Anwender die Suche nach passenden Bildmotiven erleichtern und ihn inspirieren. Die 50 Fotokarten in einer hochwertigen Metallbox sind für den häufigen Gebrauch besonders strapazierfähig hergestellt.

Nähere Informationen und Leseproben zu Buch und Kartenset unter:
www.managerseminare.de/tb/tb-10920 und www.managerseminare.de/tb/tb-10921
Download der Buchcover-Dateien unter:
www.managerseminare.de/presse/tb-10920.jpg und www.managerseminare.de/presse/tb-10921.jpg

Jimmy Gut, Margit Kühne-Eisendle: Bildbar. 100 Methoden zum Arbeiten mit Bildern und Fotos im Coaching, Training, in der Aus-und Weiterbildung, Therapie und Supervsion. managerSeminare, Bonn 2014, 264 S. kt., ISBN 978-3-941965-82-9, 49,90 Euro

Jimmy Gut, Margit Kühne-Eisendle: Bildbar – das KartenSet. 50 Karten zum Arbeiten mit Bildern im Coaching, Training, in der Aus-und Weiterbildung, Therapie und Supervision. managerSeminare, Bonn 2014, Kartensatz mit 50 Fotokarten (22 cm x 15 cm) in einer Metallbox, ISBN 978-3-941965-83-6, 39,90 Euro

 

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Bonn – Wie Coachs ihren Klienten dabei unterstützen, im Ernstfall handlungsfähig zu bleiben oder bereits im Vorfeld alle Möglichkeiten zur individuellen Krisenprävention auszuschöpfen, beschreibt das Autorenteam um Herausgeber Ralph Schlieper-Damrich. Das Buch ist soeben im Bonner Weiterbildungsverlag managerSeminare erschienen.

Krisen von heute sind nicht nur komplizierte Situationen mit gravierenden Einschnitten ins tägliche Leben, sie zeigen auch häufig eine neue zerstörerische Dynamik. Berufstätige Menschen und insbesondere Führungskräfte sehen sich in deren Folge Belastungen ausgesetzt, die ihre persönliche und berufliche Substanz angreifen. Die neuen Krisen mutieren subjektiv unkontrollierbar, führen zu Co-Abhängigkeiten bei den Angehörigen, sind flankiert von Rastlosigkeit, Leistungsdruck und externer Beobachtung, die weitere Probleme nach sich ziehen. Das Herausgeberteam rund um Ralph Schlieper-Damrich widmet sich diesem Thema, beschreibt hilfreiche Instrumentarien, theoretische Grundlagen und Mut machende Fallstudien aus ihrer Coachingerfahrung. Es geht den Autoren vor allem darum zu zeigen, dass Klienten auch in Extremsituation fähig sind, sich neue Perspektiven zu erarbeiten und eine klare Handlungsfähigkeit zu entwickeln und wie Coachs ihre Klienten auf diesem Weg aus der Krise unterstützen können.

Den erfolgreichen Transfer der theoretischen Grundlagen in die Coachingpraxis belegt das Autorenteam anhand fünf konkreter Coachingfälle. So beschreibt „Das Leben in der Puppenstadt“ eine Klientin, die im beruflichen Umfeld über Jahre hinweg enttäuscht wurde. Die negativen Entwicklungen lassen sie an ihren Fähigkeiten zweifeln bis sie sich nicht mehr aus der Umklammerung ihrer destruktiven Gedanken befreien kann. Ein Coaching auf der Basis des mentalen Beratungsansatzes hilft ihr, ihre Kreativität wieder zu entdecken und eine neue Vision für sich zu entwickeln, die sie tatkräftig umsetzt. Die weiteren Fälle kreisen um den Verlust von nahen Angehörigen und des Arbeitsplatzes, um berufliche Neuorientierung und traumatische Ereignisse.

In den Fallvignetten beschreibt jeder Coach seinen persönlichen Krisenbezug, die jeweilige Ausgangslage, seinen Beratungsansatz, das grundsätzliche Vorgehen, die eingesetzten Methoden und deren Wirkweise detailliert. Für erfahrene Coachs bietet das Buch damit gleichermaßen die Möglichkeit, die eigene professionelle Haltung und das Selbstverständnis als Coach zu reflektieren sowie konkrete Praxishilfen für die unmittelbare Arbeit mit Klienten zu finden.

Ralph Schlieper-Damrich, Führungkräftetrainer und Senior Business Coach, Inhaber der Perspektivenwechsel GmbH, ist Spezialist für Anliegen im Kontext der Lebens- und Berufskrisen. Er ist Autor und Herausgeber der im Verlag managerSeminare zu diesem Themenkomplex bereits erschienenen Bücher „Wertecoaching in Krisen“, „Wertecoaching“ und „Ermöglichungscoaching“.

Nähere Informationen zu diesem Buch und eine Leseprobe: http://www.managerseminare.de/tb/tb-10720
Download der hochauflösende Buchcover-Datei: http://www.managerseminare.de/presse/tb-10720.jpg

Ralph Schlieper-Damrich. Krisencoaching. Den Brüchen im Leben kraftvoll trotzen.
managerSeminare, Bonn 2013, kt., 368 S., ISBN 978-3-941965-72-0, 49,90 Euro

 

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Publiziert in HR Allgemein

 

 

 

Coaching ist das Weiterbildungsformat, das den Ansprüchen von Führungskräften derzeit am meisten entspricht. Das ist ein zentrales Ergebnisse einer Studie, die der Führungskräfteverband ULA zusammen mit dem Bonner Weiterbildungsmagazin managerSeminare durchgeführt hat. Aufgefordert, einzelne Weiterbildungsformate auf einer Skala von eins („Das Weiterbildungsformat kommt für mich nicht in Frage“) bis sechs („Das Weiterbildungsformat ist für mich sehr interessant“) zu bewerten, entfiel der höchste Durchschnittswert von 4,3 auf Coaching.

Allerdings haben nur 16 Prozent der 312 befragten Führungskräfte dieses Jahr ein Coaching absolviert bzw. planen, eines zu absolvieren. Ein möglicher Grund für diese Differenz: „Viele Führungskräfte fürchten immer noch, dass ihnen die Inanspruchnahme eines Coachs als Schwäche ausgelegt wird“, erklärt Nicole Bußmann, Chefredakteurin von managerSeminare. Denn obwohl seit Jahren über kein anderes Weiterbildungsformat mehr geschrieben und geredet wird, hat Coaching hierzulande noch nicht den Status einer Standardmaßnahme für Führungskräfte erreicht, den es bereits im angelsächsischen Raum besitzt.

Gebucht werden laut Studie vor allem kürzere Präsenzveranstaltungen, am häufigsten Eintagesseminare. 43 Prozent der Befragten gaben an, dieses Jahr ein solches besucht zu haben respektive noch zu besuchen. Zweitagesseminare sind die am dritthäufigsten absolvierten Weiterbildungsmaßnahmen (34 Prozent), Kurzworkshops von zwei bis drei Stunden folgen auf Platz vier. Der seit geraumer Zeit zu beobachtende Trend zu Kurzformaten in der Weiterbildung ist also ungebrochen.

Identifiziert wurden in der Studie vier Kompetenzfelder, auf denen Führungskräfte derzeit besonders stark gefordert sind und auf denen sie sich Unterstützung wünschen. Das aktuell akuteste Thema ist „Selbstführung.“ „Das könnte mit den immer schnelleren Struktur- und Rollenveränderungen in den Unternehmen zusammenhängen“, erklärt Bußmann: „Um mit diesen Schritt zu halten, bleibt den Führungskräften kaum eine Wahl, als sich konsequenter selbst zu führen.“

Auf dem zweiten Platz im Ranking der derzeit drängendsten Themen liegt „Stressmanagement“. Dazu erklärt Ludger Ramme, ULA-Hauptgeschäftsführer: „Führungskräfte haben heute ein ausgeprägtes Gespür für die Grenzen der Belastbarkeit - sowohl ihrer eigenen als auch der ihrer Mitarbeiter.“ Auf den Plätzen drei und vier finden sich die Dauerbrenner-Themen „Strategieentwicklung“ und „Mitarbeitermotivation“. Rammes Fazit, das er aus diesen und den weiteren Ergebnissen der Studie zieht: „Ermutigend finde ich, dass Führungskräfte, obwohl sie ihre Führungskompetenzen durchaus selbstbewusst beurteilen, immer noch daran interessiert sind, ihre Fähigkeiten weiter zu entwickeln, vor allem bei den sozialen Aspekten der Führung.“

Einen ausführlicheren Ergebnisbericht lesen Sie in der nächsten Ausgabe von managerSeminare, die am 25. Oktober erscheint.

Hier können Sie die PDF-Version der Pressemitteilung inkl. Tabelle „Top 5: Die für Führungskräfte interessantesten Weiterbildungsformate“ herunterladen: http://www.managerseminare.de/pdf/PM_Weiterbildungsumfrage_2013.pdf

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Als führendes deutschsprachiges Weiterbildungsmagazin beobachtet managerSeminare kontinuierlich die Branche. Für diese Umfrage hat managerSeminare mit dem Führungskräfteverband ULA zusammengearbeitet. Befragt wurden die Mitglieder des Panels Manager Monitor.

Die managerSeminare Verlags GmbH ist ein auf die Qualifizierung von Mitarbeitern, Führungskräften und Weiterbildnern spezialisierter Fachverlag. Neben Fachliteratur zur Trainerqualifizierung bringt der Bonner Verlag das derzeit auflagenstärkste Weiterbildungsmagazin namens managerSeminare sowie Training aktuell, die Zeitschrift für Trainer, Berater und Coachs, heraus.

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Publiziert in Führung, Leadership

Bonn – Über 60 namhafte Coaches aus unterschiedlichen Denkschulen beschreiben und kommentieren ihre bevorzugten Interventionstechniken im letzten Band der von Coach-Ausbilder Christopher Rauen herausgegebenen Coaching-Trilogie. Das Buch ist soeben im Bonner Weiterbildungsverlag managerSeminare erschienen.

Coaches erweitern mit dieser Sammlung ihre Methodenkompetenz um vielfältige erprobte Techniken. Alle Tools des Buches sind den Phasen eines idealtypischen Coaching-Prozesses zugeordnet: von der Kontaktaufnahme über die Zielklärung und Analyse zur Veränderung bis zur Zielerreichung und der Gestaltung der Abschlussphase. Den schnellen Zugriff auf das passende Tool ermöglicht eine nach Anlässen sortierte Übersicht. So erhält der Leser mit dem Tool „Telefonisches Kennenlernen“ ein strukturiertes Vorgehen, um bereits bei der ersten Kontaktaufnahme mit dem Klienten die Grundlage für spätere zielorientierte Arbeit im Coaching zu schaffen. Beim Aufbau eines tiefen Vertrauensverhältnisses zum Klienten hilft das Tool „Echte Begegnung“, wodurch schnell gemeinsam zum Kern des Anliegens vorgedrungen werden kann. In der zweiten Phase der Orientierung und Zielklärung findet der Coach mit der „SEAL-Methode“ ein praktisches Instrument, um Lösungsideen, über die der Klient be
reits vor dem Coaching nachgedacht hat, systematisch zu erfassen, zu analysieren und zu hinterfragen. Gemeinsam entdecken sie die eigentlichen Coaching-Themen hinter einem scheinbaren Sachziel. Um die exakte Analyse des Klientenanliegens geht es dann in Phase 3. So ergründen Coach und Klient mit der „3K-Prüfung“ dialogisch die aktuelle Motivationslage und leiten Maßnahmen zum Umgang mit Motivationsdefiziten ein. Anhand des „Scheunenmodells von Viktor Frankl“ wird beschrieben, wie sich Sinnlosigkeit, innere Kündigung, Burnout-Gefährdung und Lustlosigkeit analysieren und wirksam bearbeiten lassen. In der Veränderungsphase werden mit „Filmreif“ Anliegen bearbeitet, zu denen der Klient nur schwer Zugang findet. Dazu schildert er seine Themen als Kinofilm und trennt sie so von der Ich-Perspektive. Für den Abschluss des gelungenen Coaching-Prozesses stehen ebenso bildhafte Tools wie „Die Wäscheleine“, das „Bilder-Logbuch“ oder „Storyboard & Credits“ bereit.
(ca. 2.300 Zeichen)

Nähere Informationen zu diesem Buch und eine Leseprobe: http://www.managerseminare.de/tb/tb-10183
Download der hochauflösende Buchcover-Datei: http://www.managerseminare.de/presse/tb-10183.jpg

Christopher Rauen (Hrsg.). Erfolgreiche Coaches präsentieren 55 Interventionstechniken aus ihrer Coaching-Praxis. managerSeminare, Bonn 2012, kt., 352 S., ISBN 978-3-941965-48-5, 49,90 Euro

Über managerSeminare:
Die managerSeminare Verlags GmbH ist ein auf die Qualifizierung von Mitarbeitern, Führungskräften und Weiterbildnern spezialisierter Fachverlag. Neben Fachliteratur zur Trainerqualifizierung bringt der Bonner Verlag das derzeit auflagenstärkste Weiterbildungsmagazin „managerSeminare“ sowie die Zeitschrift für Trainer, Berater und Coachs „Training aktuell“ heraus und ist Träger der Datenbanken www.WeiterbildungsProfis.de, www.seminarmarkt.de und www.managerseminare.de/MICEGuide. Darüber hinaus ist die managerSeminare Verlags GmbH Veranstalter des Branchenkongresses „Petersberger Trainertage“, der einmal jährlich im Steigenberger Grandhotel Petersberg in Königwinter bei Bonn stattfindet.

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