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Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: stärken

Employee Wellbeing – ein Schlagwort, das im Rahmen von New Work häufig auftaucht. Und das aus gutem Grund. Denn die Forschung zeigt deutlich: Größeres Wohlbefinden der Mitarbeiter:innen bedeutet größeres Engagement, bessere Performance sowie geringere Fluktuation und weniger krankheitsbedingte Abwesenheit. Dabei mangelt es vielen Unternehmen gar nicht am Willen, das Wohlbefinden der Mitarbeiter:innen zu fördern. Doch oft hört es dann doch bei Obstkorb, Kaffee und Wäscheservice auf. Vielleicht gibt es auch Grünpflanzen im Büro.
Publiziert in HR Allgemein

Mit dem neuen Kartenspiel StrengthFocus kann man persönliche Stärken erkennen und entwickeln. Für die Entwicklung von Personal und Persönlichkeit auf positive Art.

In vielen Unternehmen schlummern ungenutzte Talente. Doch das sind verschwendete Ressourcen, die täglich Nerven, Zeit und Geld kosten. Oft werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Aufgaben betraut, für die sie aufgrund ihrer Fähigkeiten nicht prädestiniert sind. Dies trägt auch zu Stress und Unzufriedenheit bei, wenn Mitarbeitende ständig unterfordert oder überfordert sind, schlicht, weil sie am falschen Arbeitsplatz sitzen. Auch die Teamarbeit leidet darunter.

Selbst, wenn die Schwächen dieser Mitarbeitenden erkannt und gestärkt werden: Eine Schwäche kann man kaum auf das Niveau einer Stärke bringen. Das ist mit sehr viel zeitlichem und finanziellem Aufwand verbunden. Mit wertvollen Mitarbeitenden wird letzten Endes ein nur durchschnittliches Resultat erzielt. Für das Unternehmen ist es effizienter und effektiver, die Stärken des Personals zu kennen und diese Stärken weiter auszubauen. Nur so werden überdurchschnittliche Leistungen erreicht und dies bei größerer Mitarbeiterzufriedenheit.

Stärken spielerisch entdecken mit StrengthFocus

Beim Erkennen der Stärken hilft StrengthFocus: https://www.strengthfocus.de/ Das Kartenset setzt dabei auf den menschlichen Spieltrieb und auf die Macht positiven Feedbacks. StrengthFocus ist ein Set mit 96 Karten. Auf einer Seite jeder Karte steht eine von 96 typischen berufsrelevanten Verhaltensweisen. Auf der jeweils anderen Seite steht eine von 16 Stärken. Jeweils 6 Handlungsweisen sind einer Stärke zugeordnet.

Zunächst werden 6 Karten ausgewählt und mit den beschriebenen Handlungsweisen nach oben ausgelegt. Wer seine Stärken entdecken will, zieht aus den übrigen Karten eine weitere Karte, hält die zwei Verhaltensweisen gegeneinander und wählt die für ihn oder sie zutreffendere Verhaltensweise aus. So werden nach und nach alle Karten aufgedeckt, bewertet und abgelegt.

Am Ende der Spielrunde zeigen die letzten 6 ausgewählten Karten die Handlungsweisen, die für diese Person am ehesten zutreffen. Dreht man diese 6 Karten nun um, steht auf der anderen Seite die zugehörige Stärke. Alle 6 Karten zusammen ergeben das Stärkenprofil.

StrengthFocus bietet viele Einsatzmöglichkeiten

Mit StrengthFocus kann man seine eigenen Stärken herausfinden oder auch die Stärken anderer Personen. Es können auch zwei Personen für eine der beiden Personen die Karten auslegen. Das erlaubt einen Abgleich von Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung.
Oder zwei Vorgesetzte bewerten mit StrengthFocus eine dritte Person und vergleichen ihre Einschätzungen, wenn es zum Beispiel um die Personalauswahl geht. Das führt in der Regel zu wertvollen Erkenntnissen.

“Drei Dinge waren uns bei der Entwicklung von StrengthFocus besonders wichtig”, erklärt Tamara Detert, Mitentwicklerin von StrengthFocus, “die Relevanz für die Praxis, die Einfachheit und die Fokussierung auf das Positive, also auf die Stärken eines Menschen.”

Der Blick ausschließlich auf die menschlichen Stärken wirkt sich enorm auf die Akzeptanz des Spiels und auf die anschließenden Gespräche aus. “Menschen erkennen auf einmal Stärken, die ihnen vorher nicht bewusst waren. Personalverantwortliche bekommen die Erklärung, warum bestimmte Mitarbeitende einfach nicht zu bestimmten Arbeitsaufgaben passen. Das spart viel Frustration durch schlechte Ergebnisse und am falschen Platz vertane Mühen”, führt Peter Urban, Mitentwickler von StrengthFocus aus.

An der Entwicklung des Spiels waren neben Tamara Detert und Peter Urban mehrere Experten aus dem Human Resource Management sowie eine Psychologin beteiligt. Tamara Detert und Peter Urban selbst bringen langjährige Erfahrungen als Führungskräfte und als Personalverantwortliche mit. Daher stimmen sowohl der wissenschaftliche Unterbau als auch die praxisrelevante Orientierung des Kartensets.

Tamara Detert hat sich in der Personalentwicklung über 17 Jahre lang um Führungskräfte und das Talentmanagement gekümmert. Peter Urban war Führungskraft in einem US-Konzern. Beide haben im Laufe ihres Berufslebens festgestellt, dass es gar nicht so einfach ist, die Stellen mit den richtigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu besetzen. Weder die Mitarbeitenden selbst noch deren ehemalige oder aktuelle Vorgesetzte konnten über Stärken verlässlich Auskunft geben. Prominent sichtbar sind eher die Schwächen, weil sie negativ auffallen, Unmut und Kritik nach sich ziehen. Stärken liegen oft im Verborgenen und werden darum nicht effizient genug genutzt. Mit StrengthFocus bieten Tamara Detert und Peter Urban jedem an, seine Stärken oder die Stärken seiner oder ihrer Mitarbeitenden zu entdecken und zu entwickeln.

 

Firmenkontakt
Detert & Urban GbR
Peter Urban
Kirchstraße 7
41542 Dormagen
02133 8659960


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https://www.strengthfocus.de/

Montag, 08 Februar 2016 14:22

Schwächen beheben oder Stärken stärken?

Sollen wir jetzt auf die Stärken fokussieren oder müssen wir die Schwächen angehen? Wenn auch keine philosophische Frage, so wird die Debatte darüber aber fast schon so geführt. Ganze Firmen und Dienstleister die sich eine diesbezügliche Aussage auf die Fahne schreiben, Visionen und Leitbilder die auf Stärken konzentrieren, Kernkompetenzen als reelle USPs und Schwächen als vernachlässigbare Gegenpole.

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Lesen Sie diesen und viele weitere Beiträge in unserem Kompetenzmanagement-Blog: http://kompetenz-management.com/blog/index.php/schwaechen-beheben-oder-staerken-staerken/
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Es ist also an der Zeit ein Thema wiederaufzunehmen, welches ich bereits vor einigen Jahren schon einmal angegangen bin, aber von der Aktualität gar nichts verloren hat. Im Gegenteil sogar „heisser“ denn je ist, wie das GFK und die ZfU in ihrer Studie erwähnen: Die Führungskräfte-Entwicklung ist das HR Hot Topics 2016-2017. Doch bevor eine Entwicklung stattfinden kann, gilt es zu klären, was sinnvollerweise überhaupt zu entwickeln wäre, um das Unternehmen zielgerichtet vorwärts zu bringen.

Gehen wir das Thema und die obige Frage systematisch an und zwar aus Sicht des Unternehmens, dem schlussendlich entscheidenden Treiber für die Unternehmens,- Organisations- und Personalentwicklung. Entscheidend ob wir (bzw. das Unternehmen oder die für die Personalentwicklung zuständigen verantwortlichen Personen) das Augenmerk auf Stärken ausbauen oder die Behebung von Defiziten legen sollten, hängt nicht von der Firmenkultur oder der Philosophie ab.

Vielmehr muss die Funktion oder Stelle different auf ihren hauptsächlichen Fokus betrachtet werden, um so die richtige Entwicklungsstrategie anzuwenden.

 

Nachfolgend 2 Beispiele zur Verdeutlichung:

- Der zu starke Fokus auf eine stärkenorientierte Entwicklung in eher operativ tätigen Funktionen kann dazu führen, dass der Kunde zwar einen zusätzlichen Mehrwert erhält, dies aber auf Kosten von mangelnder Business Exzellenz nicht oder nicht genügend wahrnimmt. Die Beratung eines Verkäufers ist zwar z.B. sehr mehrwertig individuell und persönlich, aber die Lieferung dann fehler- oder mangelhaft.

- Ein zu starker Fokus auf die Behebung von Defiziten kann z.B. in der Innovation dazu führen, dass der Fokus auf der Optimierung bestehende Produkte oder Dienstleistungen liegt, so dass die Kundenzufriedenheit zwar hoch ist, aber neue (nötige) Ansätze sehr schwierig zu implementieren sind. Die Defizitorientierung schlägt sich zudem meist auch auf die gelebte Fehler-Kultur durch.

Der Ansatz ist also zu vergleichen mit Motivatoren und Hygienefaktoren von Herzberg. Die Behebung von Schwächen bildet keine direkte zusätzliche Zufriedenheit oder Motivation, verhindert aber Unzufriedenheit, sowohl bei Kunden als auch bei den Mitarbeitenden. Die Entwicklung von Stärken kann zwar motivieren, aber Unzufriedenheit nicht kompensieren.

Es ist anzunehmen, dass erfolgreiche Firmen einen gesunden Mix auf beiden Achsen besitzen und die Entwicklungsstrategien bewusst oder unbewusst berücksichtigt werden. Natürlich können die 4 Felder aufgrund der strategischen Ausrichtung unterschiedlich belegt sein, aber keines der 4 Fokusfelder wird vernachlässigt. Das heisst folgerichtig auch, dass es für die Unternehmensentwicklung notwendig ist, sowohl Schwächen zu beheben, als auch Stärken zu stärken, aber jeweils funktionsspezifisch.

Ich bin momentan am Überlegen, ob wir den Gedanken in ein ausformuliertes Modell überführen, welches Unternehmen und Organisationen bei der Zuteilung und der daraus entstehenden Entwicklungsstrategien hilfreich ist. Interessiert? Dann freue ich mich von Ihnen zu hören. Natürlich sind auch Fragen, Ergänzungen und Kritik jederzeit willkommen.

Mit besten Grüssen
Andreas Mollet

Anmerkung: Benefits und Stärken sind aus meiner Sicht nicht zu verwechseln mit Potenzial, sondern stellen bereits vorhandene, wirkungsorientierte Aspekte, Werte und Kompetenzen dar.

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Lesen Sie diesen und viele weitere Beiträge in unserem Kompetenzmanagement-Blog: http://kompetenz-management.com/blog/index.php/schwaechen-beheben-oder-staerken-staerken/
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