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Auf 90 Seiten werden alle bei managerSeminare erhältlichen Titel für Trainer, Berater, Coachs, und Mediatoren und Führungskräfte vorgestellt – krisenfeste Fachbücher und digitale Seminarkonzepte. Und die Abonnements der Zeitschriften managerSeminare und Training aktuell.

Der Katalog kann als PDF online auf der Homepage angeschaut und heruntergeladen werden:

https://www.managerseminare.de/Trainerbuch

Oder direkt zum epaper des Katalog:

https://www.managerseminare.de/pdf/Verlagsprogramm_2020_2.pdf

Über einen Klick auf das jeweilige Cover oder QR-Codes gelangen Leser zu vertiefenden Informationen, Inhaltsverzeichnis, ausgesuchten Leseproben, informativen Pressestimme und bestellen über die Warenkörbe. Die Lieferung innerhalb Deutschlands erfolgt versandkostenfrei.

Die managerSeminare Verlags GmbH ist ein auf die Qualifizierung von Mitarbeitern, Führungskräften und Weiterbildnern spezialisierter Fachverlag. Zu den Sparten des Verlages gehören zwei Buchprogramme: Ersteres das auf Trainer, Berater und Coachs ausgelegte Buchprogramm der „Edition Training aktuell“ und zweitens die „Edition Leadership kompakt“ mit komprimiertem Praxiswissen für Führungskräfte. Dazu die Fachzeitschriften „Training aktuell“ mit handlungsrelevantem Wissen für professionell agierende Weiterbildner und das derzeit auflagenstärkste Weiterbildungsmagazin „managerSeminare“. Darüber hinaus ist die managerSeminare Verlags GmbH Betreiber der Datenbank seminarmarkt.de und Veranstalter des Branchenkongresses „Petersberger Trainertage“, der einmal jährlich im Steigenberger Grandhotel Petersberg stattfindet.



managerSeminare Verlags GmbH

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Mittwoch, 29 Juli 2020 09:31

Eigenlob stinkt – …nicht!

Ergänzend zu unserem aktuellen Podcast zum Thema Personal Branding hier ein paar Gedanken:

Der Volksmund sagt: Eigenlob stinkt! Dieser Aussage zu trotz geht es in diesem Newsletter um das Management der eigenen Reputation. Hand aufs Herz, wer von Ihnen hat sich heute schon auf die eigene Schulter geklopft und auch öffentlich die eigenen Leistungen positiv gewürdigt? Eher weniger, oder? Aus dem Stand können wir wahrscheinlich problemlos 10 Dinge aufzäh-len, die NICHT an uns stimmen. Wir können über unsere Schwächen dozieren und wissen genau, wo wir anders sein sollten oder wollen. Aber fragt man uns nach unseren Stärken und liebenswerten Seiten, dann werden wir wortkarg. Der offene Umgang mit der eigenen Reputa-tion und das Management dieser – wir tun uns schwer damit!

Bescheidenheit und Understatement gelten als Tugenden. Wenn jemand dagegen sagt, was er gut kann oder wenn jemand positiv über sich selbst spricht, dann empfinden wir es eher als unangenehm oder als Angeberei. Die Calvinistische Arbeitsethik lässt grüßen. Der „Protestan-tismus These“ des deutschen Soziologen Max Weber zufolge hat der Calvinismus im Verlauf des 18. Jahrhunderts die Arbeitsmoral und -ethik maßgeblich beeinflusst und legitimiert. Die Auswirkungen spüren wir noch in der Gegenwart.

Was aber verbinden wir mit Steve Jobs? Sicherlich ganz viele technische Innovationen sowie auch glänzende Impulse im Marketing. Ganz nebenbei hat Jobs aber auch den Manager neu erfunden. Nicht alleine, dass er Anzug und Krawatte gegen Jeans und schwarzen Rollkragen-pullover eingetauscht hat. Kaum ein Unternehmensführer zuvor hat sich selber in dieser deutli-chen Art und Weise… zelebriert? Nein, selber zur Marke gemacht und die eigene Reputation strategisch eingesetzt. Bloße Profilneurose? Überhaupt nicht! Auf diesem Wege konnte Apple über die Jahre hunderte von Millionen Dollar an Werbe- und Marketingausgaben einsparen, in dem Jobs auf einer schlichten Veranstaltungsbühne – von Konsumenten und Presse sehnlichst erwartet – sein neues Produkt aus der Hosentasche zog. Dieser Aufritt reichte, um das iPhone bei seiner Erstvorstellung innerhalb von 24 Stunden weltbekannt zu machen.

Eine aktuelle Umfrage von Weber-Shandwick ergab, dass der Marktwert eines Unternehmens zu rund 60 Prozent von der Reputation seines CEOs abhängt. Gleichzeitig knüpfen knapp die Hälfte der Führungskräfte und Konsumenten das Image eines Unternehmens und seiner Produkte an die Reputation des Bosses. Sechs von zehn Befragten bezeichnen die Stellungnahmen und Auftritte von Top-Führungskräften in der Öffentlichkeit als maßgebliche Faktoren für den Kauf eines Produktes.

Unternehmensführer können nicht davon ausgehen, dass das was sie sagen unbemerkt an der Öffentlichkeit vorübergeht. Unternehmenskommunikation muss von der Spitze ausgehen, den richtigen Ton vorgeben und so die Marke formen. Der Chef fungiert als oberster Markenbot-schafter! Folglich muss seine Reputation aktiv gestaltet werden.

Vereinfacht gesagt hilft Reputation dabei, etwas besser zu kalkulieren, also abzuschätzen, wie sich jemand zukünftig verhalten wird. Diese Berechenbarkeit hat den Vorteil, dass Entscheidun-gen erleichtert und damit Aufwand eingespart werden kann. Eine wichtige Basis für solche Abschätzungen sind Vertrauen und Glaubwürdigkeit. Die Reputation eines Managers speist sich damit nicht alleine aus seiner fachlichen Kompetenz. Fachlich kompetente Manager gibt es viele. Der Aufbau einer „Premium-Marke“ erfordert mehr. Hier sprechen wir über Charisma.

Charisma sorgt für Bekanntheit, Akzeptanz, Vertrauen und Identifikation. Charisma bietet folg-lich das Wertschöpfungspotenzial der eigenen Reputation und ganz wesentlich: Charisma ist erlernbar. Es beruht auf Wertvorstellungen und Gefühlen. Seine Macht erwächst aus der Al-chemie dessen, was Aristoteles als Logos, Ethos und Pathos bezeichnete. Um jemanden über-zeugend zu gewinnen, braucht es dreierlei:

  • einer gut durchdachten und starken Rhetorik,
  • einer persönlichen und moralischen Integrität sowie
  • Leidenschaften und Gefühle, die den Empfänger ansprechen.

Entsprechend haben Manager vier Stellschrauben, wenn sie an der eigenen Reputation arbei-ten und sie systematisch gestalten wollen. Neben den fachlichen Leistungen als Pflicht, sind das die Kürbestandteile Kommunikation und Verhalten sowie ein darauf abgestimmtes authentisches Erscheinungsbild.

Dank YouTube können wir uns eine Vielzahl von Auftritten von Steve Jobs auf seinen Apple-Special-Events ansehen. Durchgängig erkennbar ist: Er kannte die einfache RFCN-Formel zum Management der eigenen Reputation:

Reputation = Fachlichkeit + Charisma x Nachhaltigkeit

Qualität ist das Fundament einer jeglichen Reputation. Ergänzt um Charisma schaffen Sie in der nachhaltigen Anwendung echten Mehrwert – auch für Ihr Unternehmen! Denn mit Ihrem persönlichen Reputationskapital steigt Ihre Gestaltungskraft. Sie können mehr bewegen – inner-halb und außerhalb Ihres Unternehmens!

Eine so gestaltete Manager-Marke ist keine unbescheidene Angeberei. Sie haben die Chance fünffach wertsteigernd zu wirken:

  • Sie wirken als Identifikationsfigur in ihre Organisation hinein
  • Sie wirken als Vertrauensanker gegenüber der breiten Öffentlichkeit
  • Sie wirken als Qualitätsversprechen für Kunden, Partner und Eigentümer
  • Sie wirken als Magnet für neue Talente
  • Sie wirken als Imagetreiber für die Unternehmens-Marke

…und eigentlich ist es ganz einfach:

Ihre fachlichen Fähigkeiten kennen Sie. Ergänzen Sie diese um Ihre Lebensvisionen und Werte sowie Einstellungen – wir sprechen über Ihre Identität. So formulieren Sie dann Ihr persönliches Markenversprechen. Mittels einer passenden „Dramaturgie“ sorgen Sie dafür, dass es glaub-haft erlebbar wird und halten den Rest Ihres Lebens daran fest – wie Steve Jobs.

Wie Sie mittels dieser Erkenntnisse neue Werte schaffen können, darüber sollten wir sprechen. Heben Sie wertvolle Potenziale und überlassen hier nichts dem Zufall – oder dem Wettbewerb. Gerade auch in Zeiten von Corona!

Kraftvolle und herzliche Grüße

Frank Weber (weber.advisory)

 

Bonn – Klienten mit extremen Persönlichkeitsmerkmalen bringen auch erfahrene Coachs an ihre Grenzen. Wie Sie extreme Stile erkennen und mit angepasstem Herangehen den eigenen Methodenkoffer erfolgreich einsetzen können, erklärt nun ein Autorinnenteam aus der Coaching- und therapeutischen Praxis. Ihr jetzt beim Verlag managerSeminare erschienenes Fachbuch macht persönlichkeitspsychologisches Fachwissen zugänglich, illustriert mit Coaching-Fallbeispielen und Experteninterviews.

Ein Fall aus der Coaching-Praxis: Simon hat viel erreicht. Er ist nach einem Doppelstudium schnell vom Team- zum Abteilungsleiter aufgestiegen. Doch im Feedback-Gespräch meldet ihm sein Chef zurück, dass sein autoritärer Führungsstil die Zusammenarbeit im Team sehr stark belaste. Im darauf vereinbarten Coaching verhält sich Simon ungehalten und empfindlich. Er stellt provokative Fragen und formuliert, wie das Coaching zu laufen habe. Schnell zeigt sich, dass Simon seinen eigenen Anteil an dem Konflikt im Team nicht erkennen kann.

Klienten wie Simon kommen ins Coaching, weil sie an Symptomen wie Konflikten oder Ängsten leiden, die durch ihr eigenes Beziehungsverhalten ausgelöst werden. Fehlt ihnen die Einsicht, wie das eigene Verhalten Probleme verursacht, können sie nicht zielorientiert an sich arbeiten. Somit kann das übliche ressourcen- und lösungsorientierte Methodenrepertoire eines Coachs nicht in gewohnter Weise greifen. Genau diesen Coaching-Fällen widmet sich die Neuerscheinung „Irgendwie seltsam ...!“. Darin beschreiben die Autorinnen psychologisch fundiert, wie Coachs eine Beziehung zu schwierigen Klienten aufbauen, um gemeinsam vorsichtigen Zugang zu problematischen Denk- und Verhaltensmustern zu finden. Über diesen Weg können Möglichkeiten erarbeitet werden, um Hindernisse zu den vereinbarten Coaching-Zielen Schritt für Schritt zu überwinden.

Dazu werden im Hauptteil des Buches sieben verschiedene extreme Persönlichkeitsstile (nach DSM-Diagnostik) vorgestellt, die häufiger im Coaching auftauchen. Zu konkreten Praxisbeispielen werden die möglichen Vorgehensweisen auf den verschiedenen Ebenen eines Coachings reflektiert, aber auch Grenzen benannt. Um die Perspektiven vielfältiger Expertise einzubringen, werden die Beschreibungen durch Erfahrungsinterviews und subjektive Stellungnahmen aus der Tiefenpsychologie, Psychotherapie und Verhaltenstherapie ergänzt.

Das wissenschaftliche Fundament für den Leser bereitet ein erklärender und einordnender Abriss zu Persönlichkeitspsychologie sowie eine Vertiefung der PSI-Theorie aus der Persönlichkeitsforschung auf. Damit bieten die Autoren eine Wissensbasis, um Coachs „schwieriger“ Klienten in der Auswahl passender Methoden und Vorgehensweisen zu unterstützen.

Zu diesem Handbuch stehen Online-Arbeitshilfen zur Verfügung, die die Leser für den eigenen Einsatz herunterladen und ausdrucken können.

 

Nähere Informationen zu diesem Buch und eine Leseprobe: https://www.managerseminare.de/tb/tb-12049

 

Bettina Hafner, Gudula Ritz: Irgendwie seltsam ...! Über den Umgang im Coaching mit extremen Persönlichkeiten. managerSeminare, Bonn 2020, 304 S., kt., ISBN 978-3-95891-073-7, 49,90 Euro

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Dienstag, 28 Juli 2020 13:46

Ego

Wie steht´s eigentlich um das eigene Ego? Welche Bedeutung hat das Wort für Sie? Ist ein starkes Ego eher hinderlich oder zielführend? Über diese und andere Fragen diskutieren Philipp und ich in unserer 13. Folge unseres wöchentlichen Podcasts "Was gibt´s, Kollege?". Lust mal reinzuhören

Übrigens, mit unserem Podcast „Was gibt´s, Kollege?“ sind wir nun auch bei Spotify und bei Apple-Podcast

Viel Spaß und gute Inspirationen sowie sommerliche Grüße

Frank Weber (weber.advisory)

Konflikte? Nein, wir nennen die vollkommen normalen Meinungsverschiedenheiten Proflikt. Und konzentrieren uns lieber auf die positiven Seiten. Warum aber fällt es den Menschen so schwer zu streiten? Nicht der Streit ist schlecht, wir streiten schlecht! Lasst Euch inspirieren für konstruktive Dialoge bei unterschiedlichen Meinungen. Hier geht´s zur Folge 12 von „Was gibt´s, Kollege?“

Dienstag, 07 Juli 2020 16:12

Harmonie, Konflikt und Diskurs

Die Menschen wünschen sich Harmonie und zahlen mitunter dafür einen hohen (persönlichen) Preis. Woran das liegen könnte, darüber sprechen wir genauso wie darüber, ob Konflikte immer schlecht sind. Harmonie bedeutet Stillstand. Wenn wir Entwicklung wollen, dann müssen wir uns streiten. Nicht der Streit ist schlecht, wir streiten schlecht. Details in unserer bereits 10. Folge von "Was gibt´s, Kollege?". Oder bei Spotify.

Viel Spaß beim Anhören und viele Grüße, Frank 

Mitmachen beim ersten „online 24hour HR Festival

Hallo zusammen,

das ist mein spontaner Ideen-Draft, für ein „online 24hour HR Festival“.

Folgend ein paar Gedanken und freue mich auf Eure Meinungen, Ideen und vielleicht habt Ihr ja Lust mitzumachen?

Start: 12.11. um 9.00 Uhr

Ende: 13.11. um 9.00 Uhr

- Programm durch die HR-Community

- Buntes nationales & internationales Programm, wie z.B.

o Speaker

o Talk-Runden

o Videos

o Musik

o Standup-Inputs (spontane Zuschaltung von Teilnehmern

o Hybrid

o Zuschaltung in andere Locations

- Mitmacher treten „pro bono“ auf

- Freiwillige Spenden gehen an einen gemeinnützigen Bildungs-Zweck

- Finanzierung des Festivals durch Sponsoren

- Webinartechnik: Zoom

- Veranstalter: HRnetworx

 

Was haltet Ihr von der Idee?

Was habt Ihr für Ideen bzgl. des HR Festivals?

Freue mich auf Eure Rückmeldung > Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Liebe Grüße

Tjalf

Photo by //unsplash.com/@austindistel?utm_source=unsplash&utm_medium=referral&;utm_content=creditCopyText">Austin Distel on Unsplash

Die forcont business technology gmbh, ein auf Enterprise Content Management spezialisiertes Softwarehaus, und der Lehrstuhl für Personalwirtschaft und Business Governance an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg haben mit ihrer „HR-Studie 2020“ den Status quo der Digitalisierung in der Personalarbeit untersucht.

Die Studie zeigt, welche Herausforderungen den HR-Bereich am stärksten beschäftigen. Thema Nummer eins ist nach wie vor der Fachkräftemangel: Für gut ein Drittel der Befragten (34 Prozent) zählt das Gewinnen von qualifiziertem Personal zu den drängendsten Aufgaben. Ebenfalls ein Drittel (33 Prozent) nennt hier die Digitalisierung und Automatisierung von Personalprozessen. Allerdings kommen wichtige strategische Aufgaben im HR-Alltag oft zu kurz. So wünschen sich 64 Prozent der Befragten mehr Zeit für die Personalentwicklung, 61 Prozent für die Netzwerkpflege und 46 Prozent würden sich dem Employer Branding gern intensiver widmen. Vielerorts resultiert die Zeitnot aus einem hohen Administrationsaufwand: In 37 Prozent der HR-Abteilungen beanspruchen Verwaltungsaufgaben wie das Bearbeiten von Dokumenten und die Datenpflege viel Arbeitszeit.

 Digitaler Reifegrad noch ausbaufähig

Der strategischen Bedeutung der digitalen Transformation ist sich die große Mehrheit der Befragten bewusst. Die meisten Unternehmen (58 Prozent) haben damit begonnen, ihre Personalprozesse zu digitalisieren. 37 Prozent sehen sich dabei auf einem guten Weg. Mehr als der Hälfte (51 Prozent) ist es gelungen, im Unternehmen ein Bewusstsein für die Digitalisierung von HR zu schaffen – während es bei der Umsetzung noch Verbesserungspotenzial gibt. „Viele haben den HR-Bereich bei ihrer Digitalagenda lange Zeit vernachlässigt, obwohl ihm eine wichtige Schnittstellenfunktion nach innen wie außen zukommt“, sagt Thomas Fahrig, HR-Experte bei forcont. „Die Studienergebnisse deuten darauf hin, dass gerade ein Umdenken stattfindet.“

Die Prozessqualität erhöhen

Welche Ziele stehen bei Automatisierungsvorhaben im Vordergrund? Am häufigsten (75 Prozent) wollen Unternehmen die Qualität der jeweiligen HR-Prozesse steigern. Weitere wichtige Beweggründe sind: Kosten senken (66 Prozent), die Mitarbeiterzufriedenheit erhöhen und mehr Zeit gewinnen (jeweils 62 Prozent). Diejenigen Befragten, die das Thema Automatisierung noch nicht in Angriff genommen haben, führen dies meist darauf zurück, dass sich in ihrer Organisation bisher niemand damit beschäftigt hat (46 Prozent). Zudem sind mangelndes Budget, ein nicht überzeugendes Kosten-Nutzen-Verhältnis und Skepsis auf Seiten des Managements (jeweils 38 Prozent) Aspekte, die sich hemmend auswirken. Auf der Liste der Anwendungsbereiche, in denen Unternehmen bereits Prozesse automatisiert haben, stehen die Personalverwaltung (64 Prozent), die Personalbeschaffung (62 Prozent) und die Personalbeurteilung (54 Prozent) ganz oben.

Hürden für die Datenanalyse

„Zur Digitalisierung des HR-Bereichs gehört auch, Mitarbeiterdaten sinnvoll zu erheben und auszuwerten“, sagt Prof. Dr. Anne-Katrin Neyer, Inhaberin des Lehrstuhls für Personalwirtschaft und Business Governance an der Universität Halle-Wittenberg. „Mit solchen Datenanalysen lassen sich auf der einen Seite Entwicklungen im Unternehmen und der Erfolg von HR-Maßnahmen messen – beispielsweise die Effekte einer Recruiting-Kampagne, die Mitarbeiterzufriedenheit oder die Leistung des Teams. Auf der anderen Seite bieten sie eine evidenzbasierte Grundlage für Entscheidungen.“ Die Umfrage hat gezeigt, dass es meistens die HR-Verantwortlichen selbst sind, die sich um datengestützte Entscheidungen bemühen. Obwohl sie Data-Analytics in ihrem Bereich vorantreiben, ist das Potenzial noch längst nicht ausgeschöpft. Denn gerade beim Umgang mit Daten stehen die Befragten vor mehreren Hürden: 78 Prozent nennen heterogene IT-Systeme und -Tools als den größten Faktor, der die Datenerhebung erschwert. Für 40 Prozent ist es ein Hindernis, dass sich Daten aus IT-Systemen nur schwer weiterverwenden lassen. 15 Prozent können erst gar nicht auf die Daten relevanter IT-Anwendungen zugreifen. Auch an der Auswertung hapert es. Fast zwei Drittel (63 Prozent) vermissen in ihrem Unternehmen passende Software-Lösungen, die bei der Datenanalyse helfen könnten. 51 Prozent der HR-Abteilungen haben zu wenig Zeit für Data-Analytics-Projekte. Zudem fehlen wichtige Kompetenzen: Laut 41 Prozent reicht das statistische Know-how der HR-Verantwortlichen nicht aus, 30 Prozent sehen eine Hürde in mangelnden IT-Kenntnissen.

Automatisierung und digitale Aktenführung auf dem Vormarsch

Auf dem Gebiet der Personalverwaltung sind Unternehmen bereits weiter: 48 Prozent der Befragten haben ihre Mitarbeiterakten mit einer entsprechenden Lösung digitalisiert – entweder vollständig oder ausgewählte Aktenbestandteile. In dieser Gruppe ziehen fast zwei Drittel (64 Prozent) eine positive Bilanz und sind mit ihrer Software-Auswahl zufrieden. Anders als digitale Akten ist das Thema Cloud Computing in den HR-Abteilungen bislang wenig verbreitet. Nur 36 Prozent nutzen ein oder mehrere HR-Tools als Software-as-a-Service. Für diese hat sich der Schritt in die Cloud allerdings fast immer gelohnt: 82 Prozent der SaaS-Anwender blicken zufrieden auf ihre Entscheidung zurück. Die größten Hinderungsgründe, Cloud-Software zu implementieren, sind mangelnde Auseinandersetzung mit dem Thema (52 Prozent) und Vorbehalte bezüglich der Datensicherheit (37 Prozent).

 Weitere Ergebnisse und Tipps für Personaler

Für die Studie beantworteten insgesamt 117 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie Führungskräfte aus deutschen Unternehmen verschiedener Größen und Branchen einen Online-Fragebogen. Die Befragung erfolgte zwischen Oktober 2019 und Januar 2020. Der Studienbericht liefert ein differenziertes Stimmungsbild, wie es um die Digitalisierung des HR-Bereichs bestellt ist. Er zeigt, wie sich die HR-Arbeit derzeit gestaltet und vor welchen Herausforderungen Personaler stehen. Die Autoren haben die Ergebnisse übersichtlich zusammengefasst und in den Gesamtkontext der Personalarbeit eingeordnet. Nützliche Handlungsempfehlungen für HR-Verantwortliche runden den Bericht ab. Hier können Interessierte ihn kostenfrei herunterladen.

Mittwoch, 24 Juni 2020 10:21

Studie: Karriere trotz Corona?

geschrieben von

Knapp die Hälfte der österreichischen ArbeitnehmerInnen bangt um den Job


In den letzten Monaten haben viele ÖsterreicherInnen zum ersten Mal im Homeoffice gearbeitet. Eine nicht ganz einfache Umstellung, während einige Unternehmen Angestellte zum ersten Mal in Kurzarbeit geschickt haben. In Kooperation mit dem Meinungsforschungsinstitut OnePoll hat Büromittellieferant Viking eine repräsentative Umfrage unter 500 ÖsterreicherInnen durchgeführt, um derzeitigen Sorgen im Hinblick auf die Karriere auf den Grund zu gehen, unterstützt mit einem Interview von Arbeitspsychologin Veronika Jakl.

Kurzarbeit in Österreich

In Österreich sind über eine Million Arbeitnehmende von Kurzarbeit betroffen. Das deckt sich mit unserer Umfrage, in der 31% der Teilnehmer Kurzarbeit leisten. Doch was halten ArbeitnehmerInnen eigentlich von der verkürzten Arbeitszeit?

  • 64 % der Arbeitnehmer in Kurzarbeit an, sind dankbar für diese Option.
  • 47 % machen sich ernsthafte Sorgen, den Job in naher Zukunft zu verlieren.
  • 22 % fühlen sich unter Druck gesetzt, mehr Stunden zu arbeiten als vertraglich vereinbart, aus Angst ihren Job zu verlieren.
  • 26 % wurden sogar vom Arbeitgeber beauftragt, mehr als ihre vereinbarten Stunden zu arbeiten.

Besonders Männer machen sich ernsthafte Sorgen um Ihre Karrieren. 10 % mehr Männer fühlen sich in Kurzarbeit unter Druck gesetzt als ihre Kolleginnen und 17 % machen sich mehr Sorgen um ihre Karriere als Frauen. Das spiegelt sich auch in der Zufriedenheit wider: Während 71 % der Frauen dankbar für die Kurzarbeit sind, ist nur etwas über die Hälfte der Männer (56 %) zufrieden mit ihrer Situation. 

Auch jüngere Generationen können Kurzarbeit nicht sorgenfrei genießen. Die Studie hat aufgedeckt, dass die verschiedenen Altersgruppen Kurzarbeit unterschiedlich wahrnehmen. Vor allem Arbeitnehmende unter 44 fühlen sich stark unter Druck gesetzt. Das ist kein Wunder, denn knapp ein Drittel (31 %) gibt an, dass ihr Arbeitgeber Überstunden erwartet. Bei den über 45-Jährigen machen nur 15% diese Erfahrung. Die Ergebnisse veranschaulichen, dass beinahe 60 % der jüngeren Generationen sich ernsthafte Sorgen um ihren Beruf machen und eine Kündigung befürchten.

Arbeitspsychologin Veronika Jakl erklärt: „Das ist durchaus plausibel: Jüngere Arbeitnehmende sind oft noch nicht in Führungspositionen. Sie haben noch nicht so viel Arbeitserfahrung und fürchten daher wahrscheinlich ersetzbarer zu sein. Gerade zu Beginn einer Karriere will man Einsatzbereitschaft zeigen, hat vielleicht auch noch keine Familie und ist daher geneigter Überstunden zu machen.

Ältere Personen haben sich in der Firma häufig schon ein Standing erarbeitet. Die Firma hat schon viel in die Einarbeitung und Ausbildung investiert. Diese Personen werden eher nicht schnell gekündigt, selbst wenn sie weniger Überstunden machen.“

Welche Auswirkungen hat die Corona-Krise auf die Karriere?

Sorgenlos scheint kaum jemand zu sein, auch Arbeitnehmende, die nicht in Kurzarbeit sind, machen sich große Sorgen um ihre Zukunft, besonders im Hinblick auf den Lebensunterhalt.

Zwei Fünftel plagen sich mit Geldsorgen und fast ein Drittel fürchtet sogar, in Zukunft die eigene Familie nicht mehr versorgen zu können. Eltern sind davon besonders betroffen. 37 % der ArbeitnehmerInnen mit Kindern machen sich Sorgen, die Familie nicht mehr ernähren zu können im Vergleich zu 27 % der Angestellten ohne Kinder.

Ein Blick auf verschiedene Branchen enthüllt auch, wie sich Angestellte in verschiedenen Bereichen fühlen. Es ist keine Überraschung, dass sich StudienteilnehmerInnen aus den Bereichen Tourismus, Eventmanagement und Gastgewerbe, sich nicht nur Sorgen um ihre Karriere machen, sondern die zu mehr als 60 % auch langfristig befürchten, ihre Branche könnte diese Krise nicht überleben und würden als Ausweg einen Karrierewechsel in Betracht ziehen.

Arbeitspsychologin Veronika Jakl erklärt, wie man mit solchen Sorgen am besten umgeht:

Zuerst: Nehmen Sie diese Gefühle bewusst wahr und sprechen Sie darüber. Fokussieren Sie sich auf positive Gespräche und Inhalte. Was läuft gerade gut in Ihrem Leben? Vielleicht gibt es sogar Kleinigkeiten, die jetzt besser sind als noch vor einigen Monaten.

Halten Sie sich von Panikmachern fern, besinnen Sie sich auf Ihre Stärken und suchen Sie sich gezielt täglich mindestens eine Sache, auf die Sie sich freuen können.

Fokussieren Sie sich auf das, was Sie selbst ändern und kontrollieren können. Den Arbeitsmarkt können Sie nicht beeinflussen, aber Ihr eigenes Verhalten und Ihren Alltag.“

Was kommt nach dem Lockdown?

Es besteht kein Zweifel, dass sich viele ÖsterreicherInnen Sorgen um die Zukunft machen. Allerdings treten aus der Studie auch ein paar hoffnungsvolle Lichtblicke hervor:

  • 37 % fühlen sich gegenüber ihren Kollegen mehr verbunden.
  • 32 % fühlen sich auch ihrem Arbeitgeber mehr verbunden.
  • 40 % fühlen sich motivierter, ihren Job zu machen.

Diese Verbundenheit und Motivation, sollten für die Rückkehr ins Büro mit in Betracht gezogen werden. Die Expertin empfiehlt:

Gestalten Sie auch die Rückkehr ins Büro bewusst. Am besten organisieren Sie eine gemeinsame Reflexionsrunde: Bedanken Sie sich für den Einsatz in dieser schwierigen Zeit. Was hat in den letzten Wochen/Monaten gut geklappt? Was wollen Sie beibehalten? Was ist liegen geblieben? Wie sind die Prioritäten für die kommenden Wochen?“

Insgesamt hat die Krise einen Denkanstoß ausgelöst. Worüber haben Sie im Hinblick auf Ihre Karriere in den letzten Monaten reflektiert?

Weitere Ergebnisse der Studie können hier eingesehen werden.

Bonn – Die richtige Person in der richtigen Stelle ist oft erfolgsentscheidend – das neue Handbuch „Auswahlgespräche professionell führen“ von Jochen Gabrisch zeigt, wie das geht. Der aktuelle Band der Reihe „Leadership kompakt“ ist soeben im Bonner Fachverlag managerSeminare erschienen.

Gerade in komplexen VUCA-Arbeitswelten und in den Turbulenzen der noch anhaltenden Krise sind Fach- und Führungskräfte wichtig, die ihre Stelle über reine Fachkompetenzen hinaus konstruktiv ausfüllen sowie mit flexiblen und auch verschärfenden Herausforderungen umgehen können. Qualität und Professionalität des Auswahlprozesses spielen dabei eine herausragende Rolle.

Der neue Ratgeber des erfahrenen Eignungsdiagnostikers Jochen Gabrisch setzt hier an und liefert für den gesamten Auswahlprozess praktische Hilfestellungen. Der Autor erläutert zunächst, wie ein Stellenprofil erstellt und vermarktet wird, das die spezifischen Anforderungen der zu besetzenden Führungs- oder Fachposition zuverlässig erfasst. Den Schwerpunkt des Buches bildet das praktische Know-how zu Interviewführung und Fragetechnik – inklusive eines handfesten Leitfadens. Dieser besteht aus über 50 ausgewählten Kernfragen, mit denen sich die stellenrelevanten Kompetenzen eines Bewerbers in verschiedenen Bereichen ermitteln lassen. Dazu werden die Ziele jeder Kernfrage erläutert und verschiedene Anschlussfragen sowie mögliche Hintergründe verschiedener Antwortarten vorgestellt. Die Erklärungen und Beispiele aus der langjährigen Erfahrung des Autors machen klar nachvollziehbar, worauf Personalentscheider beim Stellen der Fragen, beim schrittweisen Nachhaken sowie bei den Antworten des Kandidaten achten sollten. Aufgezeigt wird auch, welche Fragen zu vermeiden sind. Dieser Interviewhilfe folgen praktische Hinweise zur Arbeit mit ergänzenden diagnostischen Tools wie Arbeitsproben, Präsentationen, Tests oder Gamification. Abgerundet wird das Buch durch eine konkrete Hilfestellung, um die Auswertung von Gespräch und Diagnostik objektiv an den Stellenanforderungen orientiert durchzuführen und Beurteilungsfehler zu vermeiden.

Als zusätzlicher Service zum Buch stehen umfangreiche digitale Handouts zur Verfügung, die als direkt einsetzbare Arbeitshilfen ausgedruckt und genutzt werden können. Leser erhalten hier unter anderem eine weitere Fragenliste zu Kernkompetenzen sowie Beobachter-Checklisten für die Durchführung von Rollenspielen und Präsentationen.

 

Nähere Informationen zu diesem Buch und eine Leseprobe: https://www.managerseminare.de/tb/tb-12048
Download der Presseinformation unter: https://www.managerseminare.de/presse/pi-12048.doc
Download der hochauflösenden Buchcover-Datei: https://www.managerseminare.de/presse/tb-12048.jpg

 

Jochen Gabrisch: Auswahlgespräche professionell führen. Wie Sie geeignete Fach- und Führungskräfte identifizieren und von Ihrem Unternehmen überzeugen. managerSeminare, Bonn 2020, 128 S. + Online-Arbeitshilfen, kt., ISBN 978-3-95891-072-0, 24,90 Euro

Die managerSeminare Verlags GmbH ist ein auf die Qualifizierung von Mitarbeitern, Führungskräften und Weiterbildnern spezialisierter Fachverlag. Zu den Sparten des Verlages gehören zwei Buchprogramme: Ersteres das auf Trainer, Berater und Coachs ausgelegte Buchprogramm der „Edition Training aktuell“ und zweitens die „Edition Leadership kompakt“ mit komprimiertem Praxiswissen für Führungskräfte. Dazu die Fachzeitschriften „Training aktuell“ mit handlungsrelevantem Wissen für professionell agierende Weiterbildner und das derzeit auflagenstärkste Weiterbildungsmagazin „managerSeminare“. Darüber hinaus ist die managerSeminare Verlags GmbH Betreiber der Datenbank seminarmarkt.de und Veranstalter des Branchenkongresses „Petersberger Trainertage“, der einmal jährlich im Steigenberger Grandhotel Petersberg stattfindet.

 

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