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Eine Umfrage von Auslandsjob.de, einem Fachportal der INITIATIVE auslandszeit, zeigt: Arbeiten im Ausland steht bei Berufstätigen, Arbeitssuchenden und Studierenden trotz der aktuellen Krisen hoch im Kurs. Corona oder der Krieg in der Ukraine spielen kaum eine Rolle, aber die Inflation. An der Online-Umfrage nahmen 3.083 Personen teil. Die Befragung lief über viereinhalb Monate. Sie fand von 13. September 2022 bis 30. Januar 2023 statt.

Erste Ergebnisse: Spanien beliebt und Inflation verstärkt Wunsch nach einem Auslandsjob

Die ersten Ergebnisse stehen nun fest: Für die übergroße Mehrheit - Dreiviertel der Befragten - haben die Corona-Pandemie und der Ukrainekrieg keine Bedeutung für ihre Pläne, eine berufliche Tätigkeit im Ausland anzunehmen. Vielmehr gab über die Hälfte der Befragten an, eine anhaltende Inflation in Deutschland wäre für sie ein triftiger Grund, verstärkt über einen Job im Ausland nachzudenken.

In Europa sind Spanien, Großbritannien und Norwegen die beliebtesten Destinationen für einen Job im Ausland. Außerhalb Europas zieht es Arbeitswillige vor allem in die USA, nach Kanada, Australien und Neuseeland. Die Höhe des Gehalts im Ausland spielt bei den Befragten keine große Rolle. Als Hauptmotivation geben Umfrageteilnehmende vor allem Kultur und Sprache an. Sie wollen außerdem einen „Tapetenwechsel“ erleben und ihre Karriere beflügeln.

Ein Auslandsjob ist immer eine bezahlte Tätigkeit, beispielsweise eine Festanstellung im Ausland, eine Entsendung als Expatriate oder ein zeitlich begrenzter (Saison-)Job, neudeutsch Contract Job. Auch Working-Holidays wie Work & Travel, bezahlte Praktika oder „remote work“ aus dem Ausland zählen dazu.

Aktuelle Krisen spielen nur geringe Rolle bei der Entscheidung für einen Auslandsjob

Über 77 Prozent der Befragten gab an, dass der Krieg in der Ukraine keinen Einfluss habe auf ihre persönliche Planung, einen Job im Ausland anzunehmen. Einige wenige äußerten jedoch in den Freitextantworten, dass sie „möglichst weit weg vom Ukrainekrieg“ wollten oder dass eine Krisenregion für sie prinzipiell nicht in Frage käme.

Fast 72 Prozent meinte, dass die Corona-Pandemie keinesfalls ihren Wunsch im Ausland zu arbeiten, negativ beeinflussen würde. Sorgen machen sich nur sehr wenige über die medizinische Versorgung im Ausland. „Da man das Virus bereits kennt und sich vor ihm schützen kann, sehe ich da kein Hindernis mehr“, führt eine Teilnehmerin aus. Einige wenige gaben aber zu, dass sie sich Sorgen machen, falls es in Zukunft im Ausland zu neuen Covid-Schutzmaßnahmen (u.a. Einreiseregeln, Covid-Impfungen) käme.

Fast 47 Prozent der Teilnehmenden gab jedoch an, dass eine anhaltende Inflation für sie ein wichtiger Grund wäre, verstärkt einen Job im Ausland anzugehen. Aber fast genauso viele Befragte (rund 43%) meinen, dass die Inflation für sie in keinem Zusammenhang stehe für ihre Entscheidung „Wenn die Inflation in Deutschland so bleibt, macht eine Arbeit in einem Land mit geringerer Inflation doppelt Sinn“, schreibt ein Teilnehmer. „Die steigende Inflation ist für mich einer der Hauptgründe im Ausland arbeiten zu wollen. Ich sehe für mich mehr Chancen im Ausland“, gibt eine Teilnehmerin an. Eine weitere Person bedauert, dass Firmen heute weniger Budget für Entsendungen zur Verfügung hätten, so dass man gegebenenfalls unabhängig vom Arbeitgeber den Job im Ausland realisieren müsste.

In welches Land soll es im Auslandsjob gehen? Spanien die Nummer eins!

2.123 Personen beantworteten die Frage zu den beliebtesten Ländern in Europa. Eine Mehrfachnennung bis zu drei Antworten war hier möglich. Die Ergebnisse zeigen: Spanien mit 659 Nennungen, Großbritannien (366) und Norwegen (341) sind die beliebtesten Länder für einen Auslandsjob. In der Beliebtheitsskala werden sie dicht gefolgt von Schweden (340), Italien (333) und Portugal (324). Aber auch die Schweiz, Irland, Griechenland und Frankreich sind mit 308 bis 220 Angaben durchaus beliebt für eine Tätigkeit innerhalb Europas.

„Hinsichtlich der erschwerten Einreise durch erneute Visabeschränkungen ist die Platzierung Großbritanniens durchaus eine Überraschung. Ob der Wunsch nach einem Auslandsjob in Großbritannien den praktischen Hürden, also Visavergabe und Arbeitserlaubnis, standhält ist allerdings fraglich“, meint Matthias Maier, der als verantwortlicher Mitarbeiter der INITIATIVE auslandszeit die Ergebnisse der Umfrage aufgearbeitet hat. Maier fügt hinzu: „Spanien hingegen ist durch die Arbeitnehmerfreizügigkeit der EU, der attraktiven Wetterbedingungen sowie der Vielzahl an Jobmöglichkeiten im Bereich Tourismus und Service fast erwartbar auf Platz 1 der Liste gelandet.“

Bei der Frage nach einer Arbeit in einem außereuropäischen Land antworteten 1.859 Personen. Die USA (582 Angaben), Kanada (520), Australien (473) und Neuseeland (403) waren die Top-Ziele auf der Skala für Länder außerhalb Europas. Eine Arbeitsstelle in Staaten wie Japan, Thailand, Costa Rica war im Ranking deutlich weniger beliebt mit einer Ausprägung pro Land zwischen 170 bis 110 Nennungen. Auch hier war Mehrfachauswahl möglich.

Motive für einen Auslandsjob: Andere Kulturen entdecken und Abwechslung genießen

Nach den Motiven gefragt, haben die 3.083 Umfrageteilnehmenden folgende Angaben gemacht: Das Kennenlernen einer fremden Kultur und einer Sprache fanden 2.217 Personen besonders wichtig, wenn sie im Ausland eine Arbeit annehmen. An zweiter Stelle rangierte der Wunsch nach einem „Tapetenwechsel“ und Abwechslung vom Alltag zu Hause. 841 Befragte gaben an, dass sie ihren Lebenslauf und ihre Karriere im Ausland aufwerten möchten. Die Verbesserung des Gehalts spielte nur bei 687 Befragten eine wichtige Rolle. Auch bei dieser Frage konnten mehrere Angaben gemacht werden.

„Insbesondere sogenannte Contract Jobs bieten eine attraktive und derzeit stark nachgefragte Möglichkeit, für eine befristete Zeit im Ausland zu arbeiten und Land, Leute, Kultur & Sprache kennenzulernen“, weiß Frank Möller, Geschäftsführer der INITIATIVE auslandszeit, deren führende Plattform Auslandsjob.de seit 2008 Karriereträume im Ausland Wirklichkeit werden lässt. „Gerade für junge Menschen, die sich noch auf den ersten Sprossen ihrer Karriereleiter befinden, stellt Contract Work eine ideale Arbeitserfahrung im Ausland dar, die zwar nicht das größtmögliche Gehalt, dafür aber die Vorteile von Work & Travel an den oftmals schönsten Orten Europas vereint“, so Möller weiter.

In der weiteren Auswertung der Umfrage geht es u.a. um folgende Fragen: Welche Auswirkungen hat das sogenannte „New Work“ beim Auslandsjob? Inwieweit kommen ein unbezahltes Sabbatjahr oder eine Mischform wie ein „Jobbatical“ in Frage, wenn es mit dem Job im Ausland nicht so wie geplant funktioniert? Fördert ein Arbeitsplatz im Ausland die Karriere oder kann er sich zum Job-Killer erweisen?

Mehr Informationen und Grafiken gibt es auf Umfrage Auslandsjob.de

Kontakt: INITIATIVE auslandszeit GmbH, Frank Möller, Geschäftsführer, Berliner Straße 36, 33378 Rheda-Wiedenbrück, Tel.: +49 5242-405434-1, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!https://www.auslandsjob.de/

 

Ergänzende Hinweise

 
Demografische Details der 3.083 Umfrageteilnehmenden:

Geschlecht:

57,3% weiblich

40,6% männlich

0,7% divers

1,4% keine Angabe

Alter:

5,6% unter 18 Jahre

23,4% zwischen 18 - 21 Jahre

19,9% zwischen 22 - 29 Jahre

15,0% zwischen 30 - 39 Jahre

16,4% zwischen 40 - 49 Jahre

15,3% zwischen 50 - 59 Jahre

4,4% 60 Jahre oder älter

Beruf

51,0% Angestellt

19,5% derzeit nicht berufstätig

13,1% Studierende

5,9% Selbständige

2,4% Rentner

8,1% keine Angabe

 

Freitextantworten in der Umfrage:

Die hier zitierten Freitextantworten sind nicht repräsentativ, da die große Mehrheit der Teilnehmenden der Auslandsjob-Umfrage die offenen Fragen nicht ausgefüllt hat. Nur rund 7 Prozent von 3.083 Personen nutzen die Möglichkeit, anonym ihre persönlichen Meinungen zu schreiben. Darauf weist Matthias Maier, Verfasser der Umfrage bei der INITIATIVE auslandszeit, ausdrücklich hin. Bei einer geringen Zahl der offenen Antworten fällt eine gewisse Unzufriedenheit mit der Politik in Deutschland auf. Gleichzeitig wird aber auch mehrfach die Freude geäußert, dass Arbeiten im Ausland wieder möglich sei.

Zur Umfrage:

Die Online-Umfrage war anonym, die Teilnahme freiwillig. Die Dateneingabe erfolgt verschlüsselt. Die Regeln des Datenschutzes wurden eingehalten.

 

Über Auslandsjob.de

Die INITIATIVE auslandszeit zählt zu den größten unabhängigen Informationsportal-Netz-werken zum Thema Auslandsaufenthalt im deutschsprachigen Internet. Sie wurde 2008 gegründet und verfolgt die Entwicklungen rund um die Themen Ausland, Bildung, Fremdsprachen, Reisen und Tourismus. Insgesamt sind unter dem Dach der Initiative verschiedene Online-Fachportale vereint, die monatlich von über 500.000 Besuchern genutzt werden.

Auslandsjob.de ist ein Fachportal für Auslandsaufenthalte mit dem Schwerpunkt Arbeiten im Ausland und Working Holidays. Es bietet Entscheidungshilfen und Links zu Jobangeboten im Ausland, aber auch Tipps zum Visum, zu Flügen, Kosten und zur Planung.

Redaktion: Beatrix Polgar-Stüwe

Publiziert in HR Allgemein

Bonn – Das Leben mit der aktuellen Krise hat Online-Trainings und Remote-Coachings zu einem beispiellosen Schub verholfen. Die Konzeption von Seminaren ist eine andere geworden, die Arbeitsweise von Beratern und Coachs hat sich radikal verändert. Und: Die Weiterbildungsbranche wird zukünftig noch weiblicher geprägt sein. Das sind nur einige der Erkenntnisse aus der von Jürgen Graf herausgegebenen aktuellen Studie des Bonner Fachverlags managerSeminare.

Der Betriff Remote-Coaching löste vor einigen Jahren noch fragende Blicke aus in einer Branche, die ihre Expertise gerade im persönlichen Kontakt und der Face-to-Face-Kommunikation sah. Corona hat den Sog in Richtung Online massiv beschleunigt. Auch wenn man in der Zeit „danach“ wieder für bestimmte Themen in hybride oder Präsenzformate zurückkehren wird, in den Zustand „davor“ wird sich das Rad der Weiterbildungswelt nicht mehr zurückdrehen lassen. In jedem Fall hat die Branche die Modelle des Change-Managements, die sie Teilnehmern gemeinhin vermittelt, 2020 in ihrem eigenen Tun durchlebt und durchlitten – und dabei auch zu guten Teilen ihre Resilienz unter Beweis gestellt. Eines hat allerdings auch Corona nicht verändert: Der Frauenanteil unter den Weiterbildungsprofessionals wächst stetig und liegt inzwischen deutlich über 50 Prozent.

Neben den großen Trends liefert die Studie Antworten auf Fragen wie: Welchen zeitlichen Anteil wenden Sie für die Trainingsdurchführung, Konzeption oder Akquise auf? Welchen Umsatzanteil investieren Sie für Ihr Marketing und Ihre eigene Weiterbildung? Wie ausgeprägt ist Ihr Spezialisierungsgrad? Wie viele Trainingstage und Coachingstunden konnten Sie 2020 durchführen? Welcher Anteil entfällt davon auf Online-Trainings und -Coachings?

Die von Jürgen Graf herausgegebene Studie „WeiterbildungsSzene Deutschland 2021“ nimmt neben den Inhalten und der Organisation der Weiterbildungsmaßnahmen auch die Tätigkeitsfelder sowie die Auslastung und Auftragslage der Trainer und Coachs unter die Lupe. Zudem liefert sie ein Stimmungsbarometer der Branche zu 19 zentralen Trends rund um die Management-Weiterbildung. Vielfach wird dabei auf Vergleichsergebnisse aus früheren Erhebungen zurückgegriffen, um Entwicklungen und Veränderungen sichtbar zu machen.

Die aktuelle Umfrage von managerSeminare liefert Weiterbildungsprofessionals damit wichtige Hintergrundinformationen für das Benchmarking und die persönliche Standortbestimmung. Die Studie ist Teil der Research-Reihe „WeiterbildungsSzene Deutschland“, die jährlich exklusive Marktdaten für Trainer, Beraterinnen und Coachs liefert. Über 800 von ihnen beteiligten sich im Dezember 2020 an der Online-Umfrage des Bonner Weiterbildungsverlags. Die 78-seitige Studie kostet 99,50 Euro und ist als Printversion oder als E-Book erhältlich. Abonnenten der Fachzeitschrift Training aktuell erhalten das E-Book der Studie kostenlos im Rahmen ihres Abonnements.

 

Nähere Informationen zu der Studie und eine Leseprobe:
https://www.managerseminare.de/Verlagsprogramm/WeiterbildungsSzene-Deutschland-2021,280361

Jürgen Graf: WeiterbildungsSzene Deutschland 2021. Themen und Trends in Training, Beratung, Coaching. Bonn 2021, ebook (PDF), 78 Seiten, 99,50 Euro.

Die managerSeminare Verlags GmbH ist ein auf die Qualifizierung von Mitarbeitern, Führungskräften und Weiterbildnern spezialisierter Fachverlag. Zu den Sparten des Verlages gehören zwei Buchprogramme: Ersteres das auf Trainer, Berater und Coachs ausgelegte Buchprogramm der „Edition Training aktuell“ und zweitens die „Edition Leadership kompakt“ mit komprimiertem Praxiswissen für Führungskräfte. Dazu die Fachzeitschriften „Training aktuell“ mit handlungsrelevantem Wissen für professionell agierende Weiterbildner und das derzeit auflagenstärkste Weiterbildungsmagazin „managerSeminare“. Darüber hinaus ist die managerSeminare Verlags GmbH Betreiber der Datenbank seminarmarkt.de und Veranstalter des Branchenkongresses „Petersberger Trainertage“, der einmal jährlich im Steigenberger Grandhotel Petersberg stattfindet.

 

Mit freundlichen Grüßen

Michael Busch

Pressestelle

 

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Publiziert in HR Allgemein

Bonn – Welche Kompetenzen brauchen Führungskräfte, um Meetings online effizient zu moderieren? Wie bringen sie ihre Teilnehmer dazu, sich in ungewohnter Umgebung zu engagieren und erfolgreich zusammenzuarbeiten? Die Antworten liefert Eugenia Schmitt in ihrem Praxisleitfaden „Virtuelle Meetings leiten“ aus dem Bonner Fachverlag managerSeminare.

Virtuelle Meetings stellen inzwischen einen zentralen Treiber der meisten Unternehmen dar, ohne den Zusammenarbeit nicht möglich ist. Doch sie funktionieren anders als herkömmliche Meetings – und dabei ist besonders die Führung gefragt, mit umfassenderer Kompetenz als vorher: in Moderation, Multitasking, Mindset. Es sind die vielen „Kleinigkeiten“, für die sie gerüstet sein sollte: Die flüchtige Aufmerksamkeitsspanne ihrer Teilnehmenden. Das Zeitmanagement. Das Herbeiführen von Verbindlichkeit in den Entscheidungen. Und natürlich das Handling der Technik: Dokumente, die irrtümlich für alle Teilnehmende freigeschaltet werden. Die fehlende Erreichbarkeit des IT-Ansprechpartners. Zoom-Bombing. „Virtuelle Meetings leiten“ vermittelt für viele der typischen Herausforderungen das erforderliche Know-how und Tipps.

Aus den Inhalten: Zunächst werden die Besonderheiten virtueller Meetings skizziert und bewährte technische Hilfsmittel beschrieben. Dazu gehören die Auswahl der Plattform, des Settings und der Applikationen. Beispielsweise ist es in bestimmten Situationen sinnvoll, zusätzliche Apps einzusetzen, die die Zusammenarbeit außerhalb des virtuellen Meeting-Raumes erlauben, sowohl synchron als asynchron. Dazu erhalten LeserInnen eine Übersicht über die Spezifika von Abstimmungs-Apps, Apps für Live-Umfragen, Visualisierungen oder Mind Maps. Neben der technischen Seite braucht die Führung Moderationskompetenzen und ein von Neugier auf die digitalen Möglichkeiten geprägtes Mindset. Dazu beschreibt die Autorin, welche Fragen sich die Moderation zu Beginn des Meetings beantworten muss, wie sie/er die Kommunikation gestaltet und ihre/seine TeilnehmerInnen motiviert. Beispielsweise empfiehlt es sich, ein Meeting in Segmente einzuteilen, Redebeiträge zu begrenzen, „Parkplätze für Ideen“ einzurichten und To-dos vorzusehen oder eine Co-Moderation für den Chat einzusetzen. In den folgenden Kapiteln lernen LeserInnen die Schritte zur Vorbereitung der Agenda eines virtuellen Meetings sowie die Durchführung und Nachbereitung virtueller Treffen kennen. Zu einem intensiven Verständnis über spezifische Moderationstechniken und zu typischen Gruppenphänomenen gelangen die LeserInnen im weiteren Verlauf. Dort erfahren sie, wie beliebte Methoden wie Brainstorming und Mind-Mapping in einem virtuellen Kontext angewendet werden, wie Entscheidungen und Abstimmungen gelingen und wie sie mit spezifischen Gruppenprozessen im virtuellen Miteinander umgehen.

Als ein zusätzlicher Service zum Buch stehen passende digital abruf- und sofort einsetzbare Arbeitshilfen zur Verfügung.

 

Nähere Informationen zu diesem Buch und eine Leseprobe: https://www.managerseminare.de/tb/tb-12059

 

Eugenia Schmitt: Virtuelle Meetings leiten. Effiziente Gestaltung und Durchführung von virtuellen Meetings. Wie die professionelle virtuelle Zusammenarbeit der Teilnehmer gelingt. managerSeminare, Bonn 2020, 264 S. + Online-Arbeitshilfen, kt., ISBN 978-3-95891-074-4, 49,90 Euro

Die managerSeminare Verlags GmbH ist ein auf die Qualifizierung von Mitarbeitern, Führungskräften und Weiterbildnern spezialisierter Fachverlag. Zu den Sparten des Verlages gehören zwei Buchprogramme: Ersteres das auf Trainer, Berater und Coachs ausgelegte Buchprogramm der „Edition Training aktuell“ und zweitens die „Edition Leadership kompakt“ mit komprimiertem Praxiswissen für Führungskräfte. Dazu die Fachzeitschriften „Training aktuell“ mit handlungsrelevantem Wissen für professionell agierende Weiterbildner und das derzeit auflagenstärkste Weiterbildungsmagazin „managerSeminare“. Darüber hinaus ist die managerSeminare Verlags GmbH Betreiber der Datenbank seminarmarkt.de und Veranstalter des Branchenkongresses „Petersberger Trainertage“, der einmal jährlich im Steigenberger Grandhotel Petersberg stattfindet.

 

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Publiziert in Führung, Leadership
Mittwoch, 24 Juni 2020 10:21

Studie: Karriere trotz Corona?

Knapp die Hälfte der österreichischen ArbeitnehmerInnen bangt um den Job


In den letzten Monaten haben viele ÖsterreicherInnen zum ersten Mal im Homeoffice gearbeitet. Eine nicht ganz einfache Umstellung, während einige Unternehmen Angestellte zum ersten Mal in Kurzarbeit geschickt haben. In Kooperation mit dem Meinungsforschungsinstitut OnePoll hat Büromittellieferant Viking eine repräsentative Umfrage unter 500 ÖsterreicherInnen durchgeführt, um derzeitigen Sorgen im Hinblick auf die Karriere auf den Grund zu gehen, unterstützt mit einem Interview von Arbeitspsychologin Veronika Jakl.

Kurzarbeit in Österreich

In Österreich sind über eine Million Arbeitnehmende von Kurzarbeit betroffen. Das deckt sich mit unserer Umfrage, in der 31% der Teilnehmer Kurzarbeit leisten. Doch was halten ArbeitnehmerInnen eigentlich von der verkürzten Arbeitszeit?

  • 64 % der Arbeitnehmer in Kurzarbeit an, sind dankbar für diese Option.
  • 47 % machen sich ernsthafte Sorgen, den Job in naher Zukunft zu verlieren.
  • 22 % fühlen sich unter Druck gesetzt, mehr Stunden zu arbeiten als vertraglich vereinbart, aus Angst ihren Job zu verlieren.
  • 26 % wurden sogar vom Arbeitgeber beauftragt, mehr als ihre vereinbarten Stunden zu arbeiten.

Besonders Männer machen sich ernsthafte Sorgen um Ihre Karrieren. 10 % mehr Männer fühlen sich in Kurzarbeit unter Druck gesetzt als ihre Kolleginnen und 17 % machen sich mehr Sorgen um ihre Karriere als Frauen. Das spiegelt sich auch in der Zufriedenheit wider: Während 71 % der Frauen dankbar für die Kurzarbeit sind, ist nur etwas über die Hälfte der Männer (56 %) zufrieden mit ihrer Situation. 

Auch jüngere Generationen können Kurzarbeit nicht sorgenfrei genießen. Die Studie hat aufgedeckt, dass die verschiedenen Altersgruppen Kurzarbeit unterschiedlich wahrnehmen. Vor allem Arbeitnehmende unter 44 fühlen sich stark unter Druck gesetzt. Das ist kein Wunder, denn knapp ein Drittel (31 %) gibt an, dass ihr Arbeitgeber Überstunden erwartet. Bei den über 45-Jährigen machen nur 15% diese Erfahrung. Die Ergebnisse veranschaulichen, dass beinahe 60 % der jüngeren Generationen sich ernsthafte Sorgen um ihren Beruf machen und eine Kündigung befürchten.

Arbeitspsychologin Veronika Jakl erklärt: „Das ist durchaus plausibel: Jüngere Arbeitnehmende sind oft noch nicht in Führungspositionen. Sie haben noch nicht so viel Arbeitserfahrung und fürchten daher wahrscheinlich ersetzbarer zu sein. Gerade zu Beginn einer Karriere will man Einsatzbereitschaft zeigen, hat vielleicht auch noch keine Familie und ist daher geneigter Überstunden zu machen.

Ältere Personen haben sich in der Firma häufig schon ein Standing erarbeitet. Die Firma hat schon viel in die Einarbeitung und Ausbildung investiert. Diese Personen werden eher nicht schnell gekündigt, selbst wenn sie weniger Überstunden machen.“

Welche Auswirkungen hat die Corona-Krise auf die Karriere?

Sorgenlos scheint kaum jemand zu sein, auch Arbeitnehmende, die nicht in Kurzarbeit sind, machen sich große Sorgen um ihre Zukunft, besonders im Hinblick auf den Lebensunterhalt.

Zwei Fünftel plagen sich mit Geldsorgen und fast ein Drittel fürchtet sogar, in Zukunft die eigene Familie nicht mehr versorgen zu können. Eltern sind davon besonders betroffen. 37 % der ArbeitnehmerInnen mit Kindern machen sich Sorgen, die Familie nicht mehr ernähren zu können im Vergleich zu 27 % der Angestellten ohne Kinder.

Ein Blick auf verschiedene Branchen enthüllt auch, wie sich Angestellte in verschiedenen Bereichen fühlen. Es ist keine Überraschung, dass sich StudienteilnehmerInnen aus den Bereichen Tourismus, Eventmanagement und Gastgewerbe, sich nicht nur Sorgen um ihre Karriere machen, sondern die zu mehr als 60 % auch langfristig befürchten, ihre Branche könnte diese Krise nicht überleben und würden als Ausweg einen Karrierewechsel in Betracht ziehen.

Arbeitspsychologin Veronika Jakl erklärt, wie man mit solchen Sorgen am besten umgeht:

Zuerst: Nehmen Sie diese Gefühle bewusst wahr und sprechen Sie darüber. Fokussieren Sie sich auf positive Gespräche und Inhalte. Was läuft gerade gut in Ihrem Leben? Vielleicht gibt es sogar Kleinigkeiten, die jetzt besser sind als noch vor einigen Monaten.

Halten Sie sich von Panikmachern fern, besinnen Sie sich auf Ihre Stärken und suchen Sie sich gezielt täglich mindestens eine Sache, auf die Sie sich freuen können.

Fokussieren Sie sich auf das, was Sie selbst ändern und kontrollieren können. Den Arbeitsmarkt können Sie nicht beeinflussen, aber Ihr eigenes Verhalten und Ihren Alltag.“

Was kommt nach dem Lockdown?

Es besteht kein Zweifel, dass sich viele ÖsterreicherInnen Sorgen um die Zukunft machen. Allerdings treten aus der Studie auch ein paar hoffnungsvolle Lichtblicke hervor:

  • 37 % fühlen sich gegenüber ihren Kollegen mehr verbunden.
  • 32 % fühlen sich auch ihrem Arbeitgeber mehr verbunden.
  • 40 % fühlen sich motivierter, ihren Job zu machen.

Diese Verbundenheit und Motivation, sollten für die Rückkehr ins Büro mit in Betracht gezogen werden. Die Expertin empfiehlt:

Gestalten Sie auch die Rückkehr ins Büro bewusst. Am besten organisieren Sie eine gemeinsame Reflexionsrunde: Bedanken Sie sich für den Einsatz in dieser schwierigen Zeit. Was hat in den letzten Wochen/Monaten gut geklappt? Was wollen Sie beibehalten? Was ist liegen geblieben? Wie sind die Prioritäten für die kommenden Wochen?“

Insgesamt hat die Krise einen Denkanstoß ausgelöst. Worüber haben Sie im Hinblick auf Ihre Karriere in den letzten Monaten reflektiert?

Weitere Ergebnisse der Studie können hier eingesehen werden.

Publiziert in Sonstiges

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